Nachdenkliche und andächtige Stimmung herrschte bei der Einweihung der neuen Namenstafeln am Denkmal für die Kriegsgefallenen Deubener Soldaten im 1. Weltkrieg. Verwittert war das Gestein und damit „verblich“ auch das Andenken und die Erinnerung an die 29 Männer, die einst im Kriegsdienst ihr Leben ließen. Das schöne Monument aus Rochlitzer Porphyrtuff fristete seit vielen Jahren ein eher tristes Dasein zwischen den großen Lebensbäumen bis der „Weckruf“ einer Privatperson, das Sanierungsvorhaben einleitete. Dank der Spender vieler Menschen konnte wir als Heimatverein Leben in Deuben e.V. in die finanziellen Mittel für die Erneuerung der Steintafeln aufbringen, so dass die Namen in grüner Schrift nun wieder auf dem roten Welterbe-Stein lesbar sind. Wir danken allen Beteiligten für Ihr finanzielles, persönliches sowie fachliches Engagement um die Erneuerung der Namenstafeln. Mögen die Namen uns daran erinnern, dass Krieg immer zu Verlust, Leid und Trauer führt, aber nie zu Heldentum.