Am Freitag, den 20.02.2026 versammelten sich die Kameraden der Ortswehr Pausitz zur Jahreshauptversammlung – ein Abend des Rückblicks, der Anerkennung, der Dankbarkeit und auch der ehrlichen Worte über Herausforderungen und Zukunftswünsche.
Ortswehrleiter Jens Sallie blickte in seinem Bericht auf ein bewegtes Jahr zurück. Hinter den nüchternen Zahlen verbergen sich viele Stunden Ausbildung, Bereitschaft und Einsatz – oft dann, wenn andere schlafen oder feiern. Insgesamt wurde die Ortswehr zu sieben Einsätzen alarmiert: ein technischer Einsatz der Kategorie 1, drei technische Einsätze der Kategorie 2, zwei Einsätze durch ausgelöste Brandmeldeanlagen sowie ein Brandeinsatz. Jeder einzelne Einsatz verlangte den Kameraden Fachwissen, Mut, Entschlossenheit und vor allem Vertrauen ineinander ab.
Die Ortswehr Pausitz besteht derzeit aus 14 aktiven Kameraden sowie 5 Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung. Diese Zahlen stehen für Engagement und Tradition. Die Alters- und Ehrenabteilung bleibt dabei ein wertvoller Teil der Gemeinschaft – mit Erfahrung, Rat und einem offenen Ohr für die jüngere Generation.
Ein besonderes Augenmerk lag im vergangenen Jahr auf der Ausbildung. Zwei große Einsatzübungen stellten die Kameraden vor anspruchsvolle Szenarien: Ein schwerer Verkehrsunfall in Rothersdorf mit eingeklemmten Personen sowie die Hochwasserübung hier in Pausitz, bei der der Ernstfall eines überfluteten Ortes trainiert wurde.
Hinzu kam die intensive Maschinistenausbildung, die das sichere Führen und Bedienen der Einsatztechnik weiter vertiefte. Ortswehrleiter Sallie hob ausdrücklich den sehr guten Ausbildungsstand der Kameraden hervor – ein Lob, das nicht selbstverständlich ist und das den hohen Anspruch der Ortswehr widerspiegelt.
Doch Feuerwehr bedeutet weit mehr als Einsätze und Übungen. Die Ortswehr ist ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Pausitz. Ob beim Glühweinfest, beim Maibaumsetzen mit dem Feuerwehrwettkampf, bei der kleinen Friedensfahrt oder anderen Veranstaltungen – die Kameraden unterstützen, organisieren und gestalten das Dorfleben aktiv mit. Hier zeigt sich: Feuerwehr ist Gemeinschaft, ist Miteinander, ist Herzblut für den eigenen Ort.
Mit einem gewissen Nachdruck sprach Ortswehrleiter Sallie auch die Situation rund um das Gerätehaus an. Seit nunmehr 30 Jahren steht das neue Feuerwehrgerätehaus in Pausitz – doch der große Schulungsraum ist bis heute nicht ausgebaut worden. Wiederholt wurden Hinweise an die Verwaltung sowie an den Gemeindewehrleiter gegeben. Der Bedarf ist da, insbesondere für Ausbildung und Versammlungen. Auch eine einheitliche Uniform, ein Nasssauger, etc. wünschen sich die Kameraden. Doch die finanziellen Möglichkeiten sind begrenzt: knappe Haushaltsmittel und fehlende Förderprogramme von Land und Bund erschweren die Umsetzung vieler berechtigter Wünsche. Nicht alles, was notwendig erscheint, ist aktuell realisierbar.
Und dennoch – oder gerade deshalb – wurde an diesem Abend eines besonders deutlich: Die Ortswehr lebt vom Engagement ihrer Kameraden. Von Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Von Menschen, die ihre Freizeit investieren, um anderen in Not zu helfen.
Ortswehr Deuben am 27.02.2026
Zur Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Deuben stand das Herzstück jeder Feuerwehr im Mittelpunkt: Verantwortung, Kameradschaft und die Bereitschaft, für andere einzustehen – bei Wahlen, Beförderungen und dem Rückblick auf ein bewegtes Jahr.
Mit derzeit 13 aktiven Kameradinnen und Kameraden im Einsatzdienst sowie 8 Mitgliedern in der Alters- und Ehrenabteilung zeigt sich einmal mehr, dass die Ortsfeuerwehr Deuben auf ein starkes Fundament aus Erfahrung, Engagement und Zusammenhalt bauen kann.
Das Jahr 2025 forderte die Einsatzkräfte insgesamt 13 Mal heraus. Darunter befanden sich 6 Brandeinsätze – davon 3 ausgelöst durch Brandmeldeanlagen – sowie 5 technische Hilfeleistungen. Hinzu kamen eine Gemeindeübung sowie eine Absicherung für Mitnetz. In Summe leisteten die Kameradinnen und Kameraden beeindruckende 70,9 Einsatzstunden – Stunden, in denen sie jederzeit bereit waren, alles stehen und liegen zu lassen, um anderen zu helfen.
Doch Feuerwehr bedeutet weit mehr als Einsätze. Es bedeutet Ausbildung, Vorbereitung und stetiges Lernen. Ganze 1133 Ausbildungsstunden wurden im vergangenen Jahr absolviert. Jede einzelne Stunde steht für Engagement nach Feierabend, für geopferte Freizeit und für den festen Willen, im Ernstfall bestmöglich vorbereitet zu sein.
Feuerwehr heißt aber auch: Teil der Gemeinschaft zu sein. Die Ortsfeuerwehr Deuben war wieder aktiv bei zahlreichen kulturellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen:
sowie beim Deubener Adventskalender.
Diese Veranstaltungen zeigen eindrucksvoll: Die Feuerwehr ist nicht nur dann da, wenn es brennt – sie ist mitten im Leben der Gemeinde verankert.
Wahlen – Verantwortung übernehmen
Ein besonderer Moment der Versammlung waren die Wahlen der Wehrleitung.
Zum Wehrleiter wurde Herr Hartmann einstimmig mit 10 Stimmen gewählt. Gegenkandidaten gab es keine. Dieses klare Votum ist ein starkes Zeichen des Vertrauens, der Anerkennung und des Respekts für seine bisherige Arbeit und sein Engagement.
Für das Amt des stellvertretenden Wehrleiters muss eine Wahlwiederholung angesetzt werden.
Herr Hartmann nahm die Wahl an und erklärte sich bereit, weiterhin Verantwortung für ihre Kameradinnen und Kameraden sowie für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu übernehmen.
Herzlichen Glückwunsch zur Wahl und viel Kraft, Besonnenheit und Erfolg für die kommenden Aufgaben!
Beförderungen und Auszeichnungen – Dank für Treue und Leistung
Ein besonders bewegender Moment war die Auszeichnung verdienter Kameradinnen und Kameraden.
Frau Kretzschmar wurde zur Löschmeisterin befördert. Diese Beförderung ist Ausdruck ihrer fachlichen Kompetenz, ihrer Einsatzbereitschaft und ihres Engagements innerhalb der Wehr. Herzlichen Glückwunsch zu dieser verdienten Anerkennung!
Für unglaubliche 50 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit wurden Günther und Lothar Geißler geehrt. Ein halbes Jahrhundert im Dienst der Gemeinschaft – das steht für Generationen von Einsätzen, Übungen, Kameradschaft und unzählige Stunden freiwilligen Engagements. Diese Lebensleistung verdient höchsten Respekt und aufrichtige Dankbarkeit.
Auch Bürgermeister Bernd Laqua sowie Gemeindewehrleiter O. Ettig richteten dankende Worte an die Versammlung. Sie würdigten den unermüdlichen Einsatz der Kameradinnen und Kameraden und betonten die wichtige Rolle der Ortsfeuerwehr Deuben im Gemeindeleben. Besonders hoben sie die Einführung der neuen Brandschutzkarten hervor, deren Notwendigkeit und Bedeutung für eine moderne und effektive Gefahrenabwehr.
Abschließend bleibt vor allem eines zu sagen:
Danke.
Danke für eure Zeit.
Danke für eure Bereitschaft.
Danke für eure Opfer.
Danke für das Engagement und die Übernahme dieser so wichtigen Aufgabe des Brandschutzes.
Ihr seid da, wenn andere Hilfe brauchen. Ihr übernehmt Verantwortung – freiwillig, selbstverständlich und mit Herz. Die Ortsfeuerwehr Deuben ist ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Gemeinde – heute und in Zukunft.
Ortswehr Altenbach am 06.03.2026
Die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Altenbach war weit mehr als nur ein formeller Rückblick auf Zahlen und Ereignisse. Es war ein Abend, an dem spürbar wurde, wie viel Herzblut, Verantwortung und Gemeinschaft in der Arbeit der Feuerwehr steckt. Viele der anwesenden Gäste und Kameradinnen und Kameraden erlebten einen emotionalen Rückblick auf ein Jahr, das die Feuerwehr in vielerlei Hinsicht gefordert – aber auch zusammengeschweißt hat.
Mit bewegenden Worten blickte Ortsfeuerwehrleiter Daniel Ettig auf das Jahr 2025 zurück. In seiner Rede machte er deutlich, was es bedeutet, Teil der Freiwilligen Feuerwehr zu sein. Wenn der Melder piept, endet der Alltag. Familie, Arbeit und Freizeit treten für einen Moment in den Hintergrund, um Menschen zu helfen, die sich in einer Ausnahmesituation befinden. Feuerwehr bedeutet Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen und füreinander einzustehen – oft auch unter schwierigen Bedingungen.
Im Jahr 2025 wurde die Feuerwehr zu insgesamt 58 Einsätzen alarmiert. Darunter befanden sich zahlreiche Brände, technische Hilfeleistungen sowie besondere Einsatzlagen. Die Einsätze gliederten sich unter anderem in einen Brandsicherheitsdienst, mehrere Klein- und Mittelbrände, größere Brandeinsätze, Einsätze von Brandmeldeanlagen sowie technische Hilfeleistungen nach Verkehrsunfällen oder bei Gefahrensituationen. Besonders eindrücklich schilderte Daniel Ettig eine intensive Einsatzphase im Juli, in der die Kameradinnen und Kameraden innerhalb weniger Tage zu mehreren Bränden und Hilfeleistungen ausrücken mussten. Diese Zeit habe gezeigt, wie belastbar, organisiert und einsatzbereit die Feuerwehr ist – und wie wichtig der Zusammenhalt innerhalb der Wehr ist.
Auch Bürgermeister Bernd Laqua richtete emotionale Worte an die Kameradinnen und Kameraden. Er dankte ihnen für ihren unermüdlichen Einsatz und betonte, wie wichtig die Feuerwehr für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde ist. Seine Worte machten deutlich, wie sehr die Gemeinde auf ihre Feuerwehr bauen kann.
Mit sichtbarem Stolz blickte auch Gemeindewehrleiter Olaf Ettig auf das vergangene Jahr zurück. Besonders hob er hervor, dass nicht nur die Feuerwehr Altenbach an den Herausforderungen gewachsen sei. Auch die drei weiteren Ortsfeuerwehren der Gemeinde Bennewitz hätten eindrucksvoll gezeigt, wie leistungsfähig sie sind. Jede der vier Wehren habe ihre eigenen Stärken und Spezialisierungen entwickelt. Gleichzeitig seien die Wehren in den vergangenen Jahren noch enger zusammengewachsen und unterstützen sich gegenseitig bei Einsätzen und Ausbildung. Diese starke Zusammenarbeit sei ein wichtiger Garant für den Schutz der Bürgerinnen und Bürger.
Ein besonderer Moment der Versammlung waren die Ehrungen und Beförderungen, die den langjährigen Einsatz vieler Mitglieder würdigten.
Neu in die Feuerwehr aufgenommen wurde Max Becker, der im Rahmen der Versammlung zugleich zum Feuerwehrmann befördert wurde.
Für 10 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurden ausgezeichnet:
Paul Feige
Katja Ettig
Michael Bechmann
Eine ganz besondere Ehrung erhielt Gerda Beßler, die für beeindruckende 50 Jahre aktiven Feuerwehrdienst ausgezeichnet wurde. Ein halbes Jahrhundert Einsatzbereitschaft für die Gemeinschaft ist eine Leistung, die großen Respekt verdient.
Mit großer Freude blickte die Versammlung auch auf die Arbeit der Nachwuchsabteilungen.
Die Jugendfeuerwehr absolvierte im vergangenen Jahr 20 Ausbildungsdienste sowie einen 24-Stunden-Dienst. Insgesamt leisteten die Jugendlichen beeindruckende 1040 Ausbildungsstunden. Die jungen Mitglieder zeigen dabei viel Motivation, Teamgeist und Begeisterung für den Feuerwehrdienst.
Auch die Kinderfeuerwehr war sehr aktiv. In 20 Ausbildungsdiensten wurden die Kinder spielerisch an die Aufgaben der Feuerwehr herangeführt. Mit viel Freude lernen sie Teamarbeit, Verantwortung und erste Grundlagen des Feuerwehrwesens.
Für große Überraschung und strahlende Gesichter sorgte eine Unterstützung der Kreisjugendfeuerwehr des Landkreises Leipzig. Sowohl die Kinder- als auch die Jugendfeuerwehr erhielten jeweils einen Gutschein über 100 Euro. Dafür wurde ein herzlicher Dank ausgesprochen.
Am Ende der Versammlung richtete sich der Blick nach vorn. Auch das Jahr 2026 wird wieder viele Ausbildungsdienste, Einsätze, Veranstaltungen und gemeinsame Aktivitäten mit sich bringen. Doch bei allen Herausforderungen steht ein Gedanke immer im Mittelpunkt:
Dass jede Kameradin und jeder Kamerad nach einem Einsatz gesund und munter zu seinen Familien zurückkehrt.
Gleichzeitig wurde betont, dass alle vier Ortsfeuerwehren der Gemeinde Bennewitz jederzeit neue Kameradinnen und Kameraden willkommen heißen. Besonders Kinder und Jugendliche sind eingeladen, in der Kinder- oder Jugendfeuerwehr erste Erfahrungen zu sammeln und Teil dieser starken Gemeinschaft zu werden. Wer Interesse hat, sich zu engagieren und anderen zu helfen, ist jederzeit herzlich willkommen.
Zum Abschluss galt der Dank allen Kameradinnen und Kameraden der Einsatzabteilung, den Mitgliedern der Kinder- und Jugendfeuerwehr, den Ausbilderinnen und Ausbildern, der Gemeindeverwaltung sowie den Familien im Hintergrund, die den Feuerwehrdienst mittragen und unterstützen.
Denn eines wurde an diesem Abend besonders deutlich:
Feuerwehr ist weit mehr als ein Ehrenamt – sie ist eine Gemeinschaft, die füreinander einsteht und für die Sicherheit aller sorgt.