Die in 2024 begonnenen Ortsteilbegehungen werden auch 2026 fortgeführt. Hierzu erfolgen derzeit die Terminabstimmungen für Groß Mehßow, Kemmen und Werchow einschließlich der Gemeindeteile mit den Ortsvorstehern. Geplant sind die Begehungen im April und Mai, die genauen Termine werden noch bekanntgegeben.
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Nachdem die Schulanfänger die Kitas verlassen haben, laufen aktuell die Eingewöhnungen der neu aufzunehmenden Kinder. Erwartungsgemäß sind aktuell die Kitas durchschnittlich nur zu 69 Prozent ausgelastet. Aufgrund der auch bei uns rückläufigen Kinderzahlen ist eine volle Auslastung in diesem Jahr und voraussichtlich auch in den kommenden Jahren nicht zu erwarten. Bereits jetzt besteht ein nicht unerheblicher Personalüberhang. Näheres wird die Kitabedarfsplanung für die kommenden fünf Jahre aufzeigen, welche in den Sitzungslauf März eingebracht werden soll. Unsere Horte sind aktuell mit durchschnittlich 87 Prozent gut ausgelastet. Bis zum Ende dieses Jahres gilt noch die Kapazitätserhöhung für den großen Hort in der Oberschule von 180 Plätzen auf 210 Plätze.
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Zum gemeinsamen Projekt der Kommunen wird weiter transparent berichtet. Mit Schreiben vom 15.01.2026 teilte der Amtsdirektor des Amtes Altdöbern Herr Reiter mit, dass der Amtsausschuss am 09.12.2025 einen gleichlautenden Beschluss wie Lübbenau, Vetschau und Calau gefasst hat. Das Amt Altdöbern wird hiernach in das Projekt mit einbezogen. Die Grundsatzbeschlüsse der drei Städte müssen dahingehend noch aktualisiert werden. Hierzu wird sich in der nächsten Beratung am 24.02.2026 abgestimmt und der Beschlussvorlagentext erarbeitet. Die Beschlussvorlage soll dann im folgenden Sitzungszyklus eingebracht werden.
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In unserer Partnerstadt wurde am 28.09.2025 ein neuer Bürgermeister gewählt. Mit dem neuen Bürgermeister Herrn Christoph Hopp soll es im Februar einen Telefontermin zum Kennenlernen geben. Aufgrund seiner intensiven Einarbeitung hat sich im letzten Jahr noch keine Kontaktaufnahme ergeben. Mit Schreiben vom 02.12.2025 teilte mir Herr Hopp mit, dass er an der Partnerschaft unserer Städte weiter interessiert ist und eine regelmäßige Kommunikation stattfinden soll.
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Die Stelle des Klimamanagers wurde zum 01.01.2026 durch Herrn Jerome Haßler besetzt. Er wird sich im März persönlich im Bau- und Finanzausschuss vorstellen. Als ersten Schritt wird Herr Haßler die Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes für die Stadt Calau vorbereiten.
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Im Februar 2026 wird die 2. Auflage der Ausbildungsfibel erscheinen. In der neuen Auflage sind acht neue Unternehmen dazu gekommen. Es sind jetzt 46 Calauer Unternehmen vertreten, die ihre Ausbildungs-, Praktikumsplätze und Ferienjobs anbieten. Mit der Fibel soll unseren Jugendlichen ein möglicher beruflicher Weg und ein Ziel hier vor Ort aufgezeigt werden. Die Fibel ist natürlich auch online unter www.calau.de/ausbildungsfibel abrufbar.
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Das Jahr 2025 war für unsere Ortswehren wieder ein einsatzreiches Jahr. Insgesamt gab es 141 Einsätze (2024: 115), somit eine Steigerung um 26 Einsätze. Die Kameraden waren hier ca. (206,48 Einsatzstunden) 2.794,08Stunden im Einsatz. Hinzu kommen bisher erfasste 16.715,26 Stunden Aus- und Fortbildung. Zusammen sind das 19.509,34 Stunden. Darunter befanden sich folgende größere und zeitintensive, auch überörtliche Einsatzlagen:
| 02.04.2025 | Gebäudebrand groß, Gollmitz, Schornsteinbrand mit Ausdehnung auf den Dachstuhl, 12 Fahrzeuge, 65 Kameradinnen und Kameraden, Einsatzdauer: 3:32 Stunden |
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| 31.05.2025 | Brand Fläche, Luckaitztal / Schöllnitz, Brand einer Strohmiete, 3 Fahrzeuge, 19 Kameradinnen und Kameraden, Einsatzdauer: 8:25 Stunden |
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| 19.06.2025 | Brand Wald (WSP), Senftenberg OT Peickwitz-Biehlen, mehrere brennende Holzpolter, 2 Fahrzeuge, 10 Kameradinnen und Kameraden, Einsatzdauer: 7:37 Stunden |
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| 01.07.2025 | Brand Wald (WSP), Großbrand, Einsatz der TLF-Komponente OSL (Massen), 7 Fahrzeuge, 53 Kameradinnen und Kameraden, Einsatzdauer: 26:02 Stunden |
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| 10.08.2025 | Brand Wald (WSP), Bodenfeuer auf ca. 5.000 m² aufgeforsteter Waldfläche, 12 Fahrzeuge, 50 Kameradinnen und Kameraden, Einsatzdauer: 3:44 Stunden |
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| 28.10.2025 | Gebäudebrand groß, Großräschen / Wormlage, 2 Fahrzeuge, 11 Kameradinnen und Kameraden, Einsatzdauer: 6:00 Stunden |
Es war wieder alles vertreten von Tragehilfe, Türnotöffnung, angebranntes Essen auf dem Herd, Küchenbrand, Ölspuren, Hilfeleistung Natur nach Unwetter, Gebäude- und Fahrzeugbrände, Hilfeleistung nach Unfällen usw. Aber auch die Zuckertütenübergabe für die Erstklässler, Absicherung diverser Umzüge, die öffentliche Osterübung, die Weihnachtsfeier der Alters- und Ehrenabteilung, der Einsatz für und mit dem Weihnachtsmann zum Calauer Weihnachtsmarkt, der 19. Zinnitzer Nachtlauf, das 3. Kreisjugendfeuerwehrzeltlager zu Pfingsten im ACE Verkehrsgarten und die Auszeichnungsveranstaltung am 05.12.2025 möchte ich hier erwähnen.
Danke an alle Kameradinnen und Kameraden für Ihren Einsatz, danke an den Nachwuchs in unserer Jugendfeuerwehr für die Begeisterung und danke an die Kameradinnen und Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung für Ihre Dienste.
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Die Umsetzung des aktualisierten GABP steht im Fokus der Stadtwehrführung und der Verwaltung. Maßnahmen für die Beschaffung von Technik und Bauplanungen sind im Haushalt mit Mitteln eingestellt und teilweise mit Fördermitteln untersetzt. Auch hier muss weiter nach Fördermöglichkeiten in der Planung der Maßnahmen gesucht werden. Eine Umsetzung der Maßnahmen nur aus Eigenmitteln kann haushalterisch nicht dargestellt werden. Die Zusammenlegung von Ortswehren ist eine Aufgabe für das Jahr 2026. Hier ist die Planung der Zusammenlegungen der Ortwehr Bolschwitz mit der Ortswehr Reuden, der Ortswehr Mallenchen mit der Ortswehr Groß Jehser weiter zu forcieren und in 2026 durchzuführen und abzuschließen. Im Ortsbeirat Groß Jehser stand am 04.12.2025 die Zusammenlegung der Ortswehren auf der Tagesordnung. In teils sehr kontroversen „Gesprächen“ mit den Kameraden wurde hier in der Beratung kein Ergebnis erzielt. Es wurde besprochen, sich im 1. Quartal 2026 im Gerätehaus in Mallenchen zu einem weiteren Gespräch zu treffen und die räumlichen Bedingungen vor Ort in Augenschein zu nehmen und Lösungen zu besprechen.
Wichtig ist weiterhin, die Kameraden und auch die Einwohner zu informieren und mitzunehmen, um Gerüchten und Vorurteilen zu entgegnen. Die Arbeit und der Fortbestand von Dorfvereinen oder Feuerwehrvereinen ist von den Zusammenlegungen der Ortswehren abzugrenzen und soll weitergeführt werden (Traditionspflege). Auch hierzu geht es in den Gesprächen vor Ort.
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Die Brandschutztechnische Ertüchtigung der Decke / Dachboden konnte wie geplant bis zum Jahresende 2025 hergestellt werden. Der Einbau der elektrischen Rauchmeldeanlage im Treppenhaus ist weiterhin noch in der Abstimmung mit dem Landkreis (Brandschutz / Denkmalschutz). Diese Anlage soll im I. Quartal 2026 eingebaut werden. Die Errichtung der Rollstuhlrampe und der Einbau eines barrierefreien WC‘s wurden auf die Sommerferien 2026 vertagt.
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Heimatmuseum – Dach- und Giebelsanierung
Die Arbeiten konnten planmäßig bis Anfang Dezember 2025 fertiggestellt werden. Der Heimatverein ist über den Abschluss der Bauarbeiten informiert und kann das Heimatmuseum wieder in Betrieb nehmen. Das Gebäude ist jetzt wieder ein kleines Schmuckstück.
Rückbau ADMV-Heim im Mühlbachweg
Das Leistungsverzeichnis ist seitens des Planungsbüros geliefert worden. Die Maßnahme wurde im November 2025 ausgeschrieben und die Beauftragung ist erfolgt. Die Ausführung soll ab Januar / Februar 2026 (witterungsabhängig) erfolgen.
Brunnen / Wasserspiel in der Cottbuser Straße
Es konnte ein potentielles Planungsbüro ermittelt werden. Aktuell werden durch das Bauamt Unterlagen zusammengestellt und zugearbeitet, um einen Sanierungsvorschlag inkl. Angebot erstellen zu lassen. Auf Grund der Auslastung des Planungsbüros ist dies nicht vor dem I. Quartal 2026 zu erwarten. Ein Betrieb der Brunnen bzw. eines Brunnens wird daher auch 2026 nicht zu erwarten sein.
Gemeindezentrum Groß Jehser
Nach Abschluss der Dach- und Fassadensanierung im Oktober / November 2026 sind für das 1. Quartal 2026 noch abschließende Malerarbeiten in den Innenräumen beauftragt. Die undichte Sammelgrube wurde zurückgebaut und durch eine neue Sammelgrube ersetzt.
Kalkwitz – Straßenbeleuchtung
Der Fertigstellungstermin konnte 2025 nicht eingehalten werden. Ein neuer Termin steht noch nicht fest. Auf Grund der Witterung wird dies wohl erst März / April 2026 sein.
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Das Ergebnis der baufachlichen Prüfung liegt seit November 2025 vor. Im Dezember 2025 teilte das Landesamt für Bauen und Verkehr per Mail mit, dass der Zuwendungsbescheid in Höhe von 1.929.727,07 € für die Maßnahme „Calau, Ausbau der Straße Am Bahnhof mit Bahnhofsvorplatz, 1. Bauabschnitt“ erteilt ist. Die öffentliche Übergabe des Zuwendungsbescheides durch das Ministerium für Infrastruktur- und Landesplanung (MIL) ist für den 18.02.2026 um 12:00 Uhr durch den Bauminister Herrn Detlef Tabbert vor Ort am Bahnhof geplant.
Ein Gesprächstermin mit der Deutschen Bahn zur Klärung der Übernahme der benötigten Grundstücksteilflächen fand im Januar statt. Zum geplanten Umleitungsverkehr über Calau bei Sperrung der Strecke Lübbenau – Cottbus liegen aktuell keine Informationen trotz Nachfrage vor. Hier wird weiter bei den zuständigen Stellen nachgefragt, auch um mögliche „Kollisionen“ mit dem geplanten Bau der Straße in 2027 zu erkennen und zu reduzieren. Über das Projekt und die Bahnhofsumfeldkonzeption können Sie sich weiterhin auch auf der Homepage der Stadt Calau unter dem Link: https://www.calau.de/seite/380847/bauprojekte-konzepte.html informieren.
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Am 22. Januar tagte die Arbeitsgruppe zur Erarbeitung des Tourismuskonzeptes für die Stadt Calau. In der Onlinesitzung wurden die in früheren Workshops erarbeiteten Schwerpunkte präzisiert. Ziel ist der Aufbau einer langfristig tragfähigen touristischen Identität für unsere Kommune. Zudem definierte die Arbeitsgruppe zentrale Zielgruppen, für die Angebote und Vermarktung künftig gezielt weiterentwickelt werden sollen. Konkrete Projektansätze werden im Maßnahmenworkshop am 25. Februar erarbeitet. Dieser findet gemeinsam mit weiteren Projektpartnern im Familienzentrum Kleeblatt statt. Die Arbeitsgruppe wurde zudem durch Herrn Haßler, den Klimamanager der Stadt Calau, erweitert. Er bringt seine fachliche Expertise ein, um künftige Tourismusprojekte unter dem Aspekt der ökologischen Nachhaltigkeit zu bewerten. Geplant ist es, das fertige Tourismusentwicklungskonzept im Rahmen der Stadtverordnetenversammlung am 25. März vorzustellen.
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Calau wird dieses Jahr Start- und Zielort der jährlichen „Tour de OSL“ des Landkreises. Erste Details wurden Ende 2025 mit der zuständigen Stelle der Kreisverwaltung und der Stadt Calau besprochen. Demnach wird die Tour am Samstag, 25. April gegen 09:00 Uhr auf dem Marktplatz starten. Nach einer Rundtour von etwa 45 Kilometern werden die Teilnehmenden am Nachmittag wieder auf dem Marktplatz zurückerwartet. Hier findet eine Abschlussveranstaltung statt, unter anderem wieder mit der beliebten Tombola, bei der es wertvolle Preise gibt. Nähere Informationen dazu folgen rechtzeitig auf den bekannten Informationskanälen der Stadt sowie des Landkreises. Die Tour de OSL ist eine traditionelle öffentliche Radwanderung zur Popularisierung des Radwandertourismus im Landkreis Oberspreewald-Lausitz mit seinen Reiseregionen Spreewald und Lausitzer Seenland. Geführt wird die Radwanderung durch den Landrat des Landkreises Oberspreewald Lausitz als Schirmherr. Sie findet dieses Jahr bereits zum 29. Mal statt.
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Die Öffentliche Bekanntmachung über die erneute Beteiligung zum Entwurf des sachlichen Teilregionalplanes „Windenergienutzung“ der Region Lausitz-Spreewald, Bekanntmachung der Regionalen Planungsgemeinschaft Lausitz-Spreewald vom 11.12.2025 ist erfolgt. Der 2. Entwurf des sachlichen Teilregionalplanes „Windenergienutzung“ beinhaltet textliche und zeichnerische Festlegungen zum Thema Windenergienutzung als Vorranggebiete. Im Plan werden insgesamt 45 Vorranggebiete für die Windenergienutzung mit einer Gesamtfläche von circa 14.470 Hektar festgelegt. Der 2. Entwurf des sachlichen Teilregionalplanes „Windenergienutzung“ mit seiner Begründung und dem Umweltbericht ist im Zeitraum vom 15.01.2026 bis einschließlich 20.02.2026 im Internet auf der Homepage der Regionalen Planungsgemeinschaft Lausitz-Spreewald unter https://region-lausitz-spreewald.de/de/regionalplanung/teilplaene/artikel-sachlicher-trp-windenergienutzung-2-entwurf.html abrufbar. Im v. g. Zeitraum können Stellungnahmen zum 2. Entwurf des sachlichen Teilregionalplanes „Windenergienutzung“, zu seiner Begründung und dem Umweltbericht abgegeben werden. Die Stellungnahme der Verwaltung für den 2. Entwurf des sachlichen Teilregionalplanes „Windenergienutzung“, insbesondere für die auf dem Calauer Gebiet geplanten Windvorranggebiete, wurde seitens der Verwaltung als Beschlussvorlage in die Stadtverordnetenversammlung am 28.01.2026 eingebracht und mehrheitlich beschlossen.
Für die Stadt Calau ist die Anwendung und das in Kraft treten des Teilregionalplans als Steuerungsplanung in der Region Lausitz-Spreewald sehr dringend, um die bereits vorhandene überproportionale Belastung der Ortsteile Kemmen, Gollmitz und Craupe durch weitere Windkraftanlagen außerhalb von Vorranggebieten nicht weiter zu verschärfen. Die Stadt Calau unterstützt die Ausweisung der Vorranggebiete zur Windenergienutzung im Land Brandenburg und in der Planungsregion Lausitz-Spreewald.
Im Stadtgebiet Calau ist das Vorranggebiet „VR-WEN-24 Calau-Schadewitz“ mit 524,77 ha Größe im 2. Entwurf ausgewiesen. Gegenüber dem 1. Entwurf wurde das Gebiet um 81,52 ha verkleinert. Das im 2. Entwurf ausgewiesene Vorranggebiet „VR-WEN-27 Gollmitz Südost mit 190,66 ha wurde ebenfalls, gegenüber dem 1. Entwurf, um 28,85 ha verkleinert. Dieses Gebiet befindet sich zu ca. 50% in der Gemarkung Gollmitz und zu ca. 50% in der Gemarkung Bronkow (Zuständigkeit Amt Altdöbern). Die regionale Planungsgemeinschaft Lausitz-Spreewald erreicht, mit den im 2. Entwurf des Teilregionalplans ausgewiesenen 45 Vorranggebieten für die Windenergienutzung, einen Flächenbeitragswert von 1,97 %. Das zu erbringende regionale Teilflächenziel, von mindestens 1,8 %, bis zum 31.12.2027, wird somit erreicht.
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Mit Schreiben vom 16.12.2025 teilte die Firma ABO Energy mit, dass sie die Anträge zur Errichtung und den Betrieb von vier Windkraftanlagen in der Gemarkung Gollmitz zurückgezogen hat. Gleichzeitig wurde ein Antrag zur Errichtung und den Betrieb von sechs Windkraftanlagen beim Landesamt für Umwelt eingereicht. Die geplanten sechs Anlagen befinden sich hierbei innerhalb des geplanten Windvorranggebiets „VR-WEN-27 Gollmitz Südost“. Die Projekthomepage wurde dahingehend bereits von der Firma ABO aktualisiert und kann unter dem Linkhttps://www.aboenergy.com/de/entwicklung-errichtung/projekte/brandenburg/windpark-settinchen/index.php eingesehen werden. Im weiteren Verfahren wird die Stadt Calau auch beteiligt und zur Stellungnahme aufgefordert werden.