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Calauer Stadtnachrichten
Ausgabe 6/2026
Mitteilungen der Stadt Calau
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Informationen des Bürgermeisters in der Stadtverordnetenversammlung am 27.05.2026

  • Ortsteilbegehungen des Bürgermeisters mit Abschluss des 1. Turnus

Die am 14.04.2026 in Groß Mehßow und Klein Mehßow, am 21.04.2026 in Cabel, Plieskendorf und Werchow und am 07.05.2026 in Kemmen, Schadewitz und Säritz durchgeführten Orts- und Gemeindeteilbegehungen bildeten den Abschluss des ersten Turnus. Im Anschluss der Begehungen fanden die Ortsbeiratssitzungen statt, in denen die Themen mit den anwesenden Bürgern und Ortsbeiräten noch einmal besprochen wurden. Mehr zu diesen Vorortterminen lesen Sie auch auf Seite ___  dieser Ausgabe der Calauer Stadtnachrichten. Die Protokolle der jeweiligen Ortsbeiratssitzungen sind im Ratsinformationssystem öffentlich eingestellt und können von Ihnen, den Einwohnerinnen und Einwohnern, eingesehen werden. In 2027 werden die Begehungen wieder mit Start in Mlode mit dem zweiten Turnus neu beginnen.

  • Interkommunale Zusammenarbeit zwischen Lübbenau / Spreewald – Vetschau / Spreewald – Altdöbern - Calau

Zum gemeinsamen Projekt der Kommunen wird weiter transparent berichtet. Am 26.05.2026 fand ein weiteres Arbeitsgruppentreffen mit den Hauptverwaltungsbeamten, deren Vertretern und dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumordnung (BBSR) in Altdöbern statt. Hier wurden die bisherigen Arbeitsschritte der vorangegangenen drei Beratungen noch einmal aufgegriffen. Da sich das Projekt im Fortgang sehr umfangreich gestalten kann, sind externe Beratungen zukünftig notwendig. Auch über eine ggf. erforderliche gemeinsame Projektstelle in den Verwaltungen wurde beraten. Hierzu soll es Gespräche mit möglichen Fördermittelgebern geben. Die Bestandsaufnahme der IT-Programme ist abgeschlossen. Hier kann bei Programmwechseln zukünftig eine Einheit der Struktur erreicht werden. Auch aufgrund der gleichen Anforderungen soll im Detail die Zusammenarbeit / Zusammenlegung der Meldeämter und Standesämter geprüft und nach Möglichkeit noch bis Ende 2026 in die Wege geleitet und umgesetzt werden. Hierfür sind die entsprechenden Gespräche mit den Beteiligten und die Vereinbarungen abzuschließen. Um das Projekt auch durch die Bürgerschaft und mit zivilgesellschaftlichen und kulturellen Akteuren sowie u.a. durch künstlerisch-partizipative Formate begleiten zu können, plant der „Freunde der Lübbenaubrücke e.V.“ hier einen Projektantrag einzureichen. Der Grundsatzbeschluss des Projektes muss zudem noch mit der Zuführung des Amtes Altdöbern ergänzt und aktualisiert werden.

  • Grundschule - Brandschutz / Barrierefreie Erschließung / WLAN / Digitalpakt

Die Planungen und die Ausschreibungen der Bauleistungen für den Abschluss der Gesamtmaßnahme laufen weiter. Abschließende Maßnahmen im Zusammenhang des Brandschutzes wurden mit dem Landkreis abgestimmt. Die Vergaben und Auftragserteilungen der einzelnen Baulose sind erfolgt, die Firmen entsprechend gebunden. Erste bauvorbereitende Maßnahmen sollen noch vor den Sommerferien in enger Abstimmung mit der Schulleitung beginnen damit die gesamten Bauarbeiten nach den Ferien fertiggestellt sind.

  • Soccer-Court an der Oberschule

In Vorbereitung der Errichtung eines Soccer-Courts mit Nebenanlagen an der Oberschule wurden hinter der Sporthalle acht Pappeln gefällt. Das Planungsbüro ist beauftragt und arbeitet derzeit an möglichen Varianten. Weiterhin sind die Baugrunduntersuchung und die Vermessung beauftragt. Diese Ergebnisse fließen dann in die Planung mit ein. Grundlage dieses Vorhabens bildet vorrangig die Ideensammlung des Hortes und deren Wünsche und Anregungen zur Verbesserung der Nutzung im Hort- und Schulbetrieb. Durch die Stadtverordnetenversammlung wurde hier ein Grundsatzbeschluss zur Bereitstellung der Mittel aus dem Sondervermögen gefasst.

  • Sanierung Bahnhofsumfeld und Bahnhofsgebäude

Die Ausschreibung und Durchführung vorbereitender Baumaßnahmen der Straße Am Bahnhof ist nach derzeitigem Stand noch für dieses Jahr vorgesehen. Dazu gehören erforderliche Baumfällarbeiten und die Neuanbindung der Ladestraße. Die Straßenbaumaßnahme wird sich dann im Jahr 2027 anschließen. In der weiteren Projektzeit sollen die kommenden Planungs- und Bauphasen gestrafft und mit Mitteln aus dem Sondervermögen untersetzt werden. Voraussetzung hierfür ist aber auch die Besetzung der derzeit ausgeschriebenen Stelle im Bereich Tiefbau des Bauamtes. Mit dem Eigentümer des Bahnhofgebäudes fand am 21.05.2026 ein sehr effektives und inhaltlich interessantes Gespräch statt. Für die Ideen, Nutzungs- und Baukonzepte, Visionen und Betreibermodelle wurde eine neue Homepage erstellt (https://bahnhof-calau.netlify.app/). Diese bündelt den aktuellen Stand der Bauplanungen, den ersten künstlerischen Impulsen sowie der Initiative vieler engagierter Bürgerinnen und Bürger. Aus dem Gespräch heraus ergab sich die Idee, diese Homepage in der nächsten Stadtverordnetenversammlung am 24.06.2026 öffentlich vorzustellen. Sie sind dazu herzlich eingeladen. Seien sie gespannt.

  • Grundhafter Ausbau Ortsdurchfahrt Kemmen (K 6625) durch den Landkreis OSL (Baulastträger)

In der Planung gibt es aktuell keine Fortschritte zu erkennen. Es wurden lediglich ergänzende Baugrunduntersuchungen durch den Landkreis beauftragt. Diese werden derzeit für die weitere Planung ausgewertet. Aktuell wird weiter von einer Bauausführung seitens des Landkreises OSL als Baulastträger in Abhängigkeit der Zusage einer Förderung im Jahr 2027 ausgegangen.

  • Neubau Teilabschnitt Weinbergstraße im OT Werchow

Die Trassenführung der neuen Erschließungsstraße wurde konkretisiert und dem Bereich Tiefbau zur Prüfung vorgelegt. Ergänzende Grundstücksklärungen mit den Eigentümern sind in Vorbereitung. Die Beauftragung eines bahnzugelassenen Planungsbüros zum Rückbau der Eisenbahnbrücke ist erfolgt, das Büro hat die Arbeit aufgenommen. Das Projekt wurde auch noch einmal in der Ortsteilbegehung des Bürgermeisters und anschließenden Ortsbeiratssitzung am 21.04.2026 thematisiert. Bei weiteren Planungsfortschritten wird wieder eine Information im Ortsbeirat und im Bau- und Finanzausschuss erfolgen.

  • Sanierung Gemeindestraße Reuden

Das Bauamt bearbeitet das Projekt weiterhin mit der entsprechenden Priorität. Der Fördermittelgeber fordert nunmehr ein Verkehrssicherheitsaudit. Dieses wurde im April 2026 ausgeschrieben und beauftragt. Im Mai 2026 wurden erneut Verkehrszählungen im betroffenen Bereich durchgeführt um aktuelle Daten zu erhalten. Weiterhin ist die Ausführung und Lage der erforderlichen Buswendeschleife noch einmal in der Prüfung. Die Variante „Kreisverkehr“ soll nicht zur Ausführung kommen. Aktuell wird an der Erstellung des Fördermittelantrages für den 1. Bauabschnitt von der L 54 bis zum Ortseingang Reuden gearbeitet.

  • Umsetzung des Gefahrenabwehrbedarfsplans (GABP) der Stadt Calau

Der GABP, welcher im September 2025 von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen wurde, befindet sich in enger Abstimmung zwischen den Beteiligten in der Umsetzung.

Am 04.05.2026 fand in Mallenchen ein zweites Gespräch zwischen den Ortswehren Mallenchen / Groß Jehser, der Stadtwehrführung und dem Bürgermeister statt. Dabei wurden einvernehmlich festgestellt und festgelegt: Die Zusammenlegung beider Ortswehren ist im vorhandenen Bestand am Standort des Gerätehauses Mallenchen möglich. Hierzu sind einige Maßnahmen am Standort in Mallenchen umzusetzen und bereits in Planung. Ziel ist es die Zusammenlegung bis zum 31.12.2026 abzuschließen. Im Ortstermin wurde durch die Kameraden aus Groß Jehser auch die weitere Nutzungsmöglichkeit des Gerätehauses in Groß Jehser durch den Feuerwehrverein und die Übernahme des Feuerwehrfahrzeugs (Hanomag, Baujahr 1973) als Traditionsfahrzeug angesprochen. Hierzu soll es noch folgend einen Termin vor Ort geben um die Möglichkeiten zu besprechen.

Weiterhin sind im GABP die Neubeschaffung von Feuerwehrtechnik / Fahrzeugen beschrieben. Auch hier wurden und werden die notwendigen Schritte für die Beschaffung von neuer Technik eingeleitet. Der Ortswehr Calau steht seit kurzem ein neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20) zur Verfügung. Die Auslieferung eines neuen Rüstwagens steht unmittelbar bevor und soll nach aktuellem Stand im Juli erfolgen. Dieser wird dann den Rüstwagen Unimog Baujahr 1990 ablösen. Der Kommandowagen der Stadtwehrführung ist aktuell ein Mitsubishi Pajero, Baujahr 1994. Das über 30 Jahre alte Fahrzeug ist altersbedingt und aufgrund der Laufleistung von über 155.000 Kilometer reparaturanfällig. Im Haushalt 2026 sind hier Mittel für eine Ersatzbeschaffung auf Leasingbasis eingestellt. Der Kommandowagen soll noch bis zum Ende diesen Jahres zur Verfügung stehen. Die Ortswehr Gollmitz soll noch im 4. Quartal ein neues Einsatzfahrzeug Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser (TSF-W) erhalten. Dieses wird dann den Barkas Baujahr 1990 ablösen. Für die Ortswehr Bolschwitz ist ebenfalls die Beschaffung eines neuen Löschgruppenfahrzeugs 10 (LF 10) geplant. Hierfür wurde beim Ministerium des Innern und für Kommunales ein Zuwendungsantrag eingereicht. Die Stadtwehrführung zeigte zudem dringenden Bedarf für eine Fahrzeugersatzbeschaffung für die Ortswehr Bathow an. Das Fahrzeug der Ortswehr, ein Robur LO Baujahr 1978, ist aufgrund eines Motorschadens nicht mehr einsatzbereit und defacto nicht mehr reparabel. Das Fachamt der Verwaltung führt hier aktuell eine Marktsondierung durch, um Möglichkeiten der Ersatzbeschaffung zu prüfen.

  • Feuerwehrgerätehaus / Gemeindezentrum Gollmitz

Für die erste Grobplanung der Lageanordnung vorhandener Gebäude und des neuen Gerätehauses wurde eine Konzeptstudie beauftragt. Diese lieferte erste Ergebnisse zur Machbarkeit an dem favorisierten Standort und eine erste Grobkostenschätzung. Für die notwendige Interimsgarage ergibt sich aktuell die Möglichkeit einer Unterstellung des TSF-W in der Ortslage Gollmitz, hier werden Gespräche mit dem Eigentümer der Garage geführt und bereits ein Ortstermin durchgeführt. Wenn sich diese Möglichkeit der Unterstellung des TSF-W ergibt, wäre der Umbau der Garage von Reuden nach Gollmitz ggf. nicht mehr erforderlich. Parallel wird aber seitens des Bauamtes der Umbau der Garage von Reuden nach Gollmitz weiter geplant um die Unterstellung des neuen Fahrzeugs im 4. Quartal zu ermöglichen.

Klimaschutzmanagement / Klimaschutzkonzept / Wärmeplanung

Der Klimaschutzmanager der Stadt hat seine Arbeit aufgenommen und sich in den Gremien vorgestellt. Im Zuge der Bearbeitung der Projekte wurde sich in der Verwaltung dazu entschieden, das Klimaschutzkonzept und die kommunale Wärmeplanung in Kombination auszuschreiben. Auf Grund ähnlicher Beteiligungsformate sowie Abfragen bei entsprechenden Behörden und Institutionen (Aufgabendopplung) sind hier Synergieeffekte und Einsparpotentiale vorhandene, welche genutzt werden sollen. Die Vergabe zur Erstellung des Klimaschutzkonzeptes sowie der kommunalen Wärmplanung wurde im Mai 2026 veröffentlicht. Mit einer Vergabe der Leistung ist im Septemberzyklus zu rechnen.

  • Erneuerbare Energien

Windkraft

Für das Vorhaben der Firma ABO Energy mit sechs Windkraftanlagen im Windpark Settinchen (Gemarkung Gollmitz) wurde in der Stadtverordnetenversammlung am 25.03.2026 das Einvernehmen mehrheitlich versagt. Grund waren hier die nicht gesicherte Erschließung und vorrangig die Belange des Brandschutzes (Löschwasserversorgung). Am 04.05.2026 fand hier mit der Firma ABO Energy ein Onlinemeeting zu den Belangen des Brandschutzes statt. Im Ergebnis der Beratung wurde seitens der Verwaltung noch einmal eine Stellungnahme zum Brandschutz erstellt und der Firma ABO Energy, dem Brandschutzkonzeptersteller und dem LfU zugesandt.

Batteriespeicher Mlode

Im Projekt des geplanten Batteriespeichers gibt es Bewegungen. Am 20.04.2026 gab es hier zusammen mit dem Bauamt eine Beratung mit der Firma Voltwise Herrn Seyfahrt. Die Firma plant derzeit weiter und das Bauamt ist mit der Firma im Kontakt zum weiteren Ablauf. Aktuell ist im Sitzungszyklus September geplant den Aufstellungsbeschluss zum B-Planverfahren in die Ausschüsse und SVV einzubringen. Voraussetzung ist hier aber die Vollständigkeit der Unterlagen seitens der Firma. Die Firma Voltwise würde das Projekt hier im Vorfeld auch noch einmal im OBR in Mlode vorstellen. Hierzu gab es bereits eine Terminabstimmung zur Ortsbeiratssitzung mit der Ortsvorsteherin Frau Bräuniger für den 26.08.2026. Eine Termin- und Teilnahmebestätigung seitens der Firma Voltwise ist aber noch offen.

Freiflächen – Photovoltaikanlagen (FF-PVA)

In der Stadtverordnetenversammlung am 25.03.2026 erfolgte der Satzungsbeschluss für den vorhabenbezogenen B-Plan „Solarpark An der 13“ in einer Fläche von ca. 100 Hektar. Derzeit werden durch das Planungsbüro die Verfahrensunterlagen zur Vorlage bei der Genehmigungsbehörde (LK OSL) zusammengestellt. Erst nach Genehmigung durch den Landkreis kann das Unternehmen die weiteren Schritte im Projekt, wie z. B. einen Bauantrag stellen, durchführen.

Im September soll mit den Projektbetreibern der Firma sws renergy GmbH eine Beratung zum weiteren Vorgehen der geplanten FF-PVA an der L 55 mit einer Fläche von ca. 50 Hektar erfolgen. Das Projekt ist seit 2021 in der „Warteliste“ und wurde bereits in 2023 im BauFi und Ortsbeirat Kemmen / Werchow vorgestellt. Bei einer Weiterführung des Projektes soll eine nochmalige Vorstellung in den Gremien erfolgen.

Im April erfolgte die Anfrage eines weiteren FF-PVA Projektes, hier in der Gemarkung Bolschwitz an der Verbindungsstraße nach Repten mit einer Fläche von ca. 36 Hektar. Am 05.05.2026 gab es hier einen Onlinetermin mit der Projektfirma. Defacto ist das Projekt nach der FF-PVA Richtlinie der Stadt Calau nicht möglich, da die Grenze von 360 Hektar Gesamtfläche für FF-PVA mit den vorliegenden Anträgen bereits erreicht und überschritten ist, dies wurde der Firma auch so mitgeteilt. Es wurde aber besprochen, dass das Projekt zur Transparenz im Ortsbeirat Bolschwitz vorgestellt werden soll. Der Ortsvorsteher Herr Urban wurde zum Projekt bereits informieret und eine Terminfindung nach der Sommerpause für einen Ortbeirat besprochen.

  • Information zur bedarfsgerechten Nachtkennzeichnung (BNK) von Windenergieanlagen (WEA)

Aufgrund mehrerer An- und Nachfragen habe ich beim Landesamt für Umwelt (LfU) zur bedarfsgerechten Nachtkennzeichnung (BNK) von Windenergieanlagen (WEA) nachgefragt und eine Antwort mit folgendem umfangreichen Inhalt erhalten: Alle Betreiber der bestehenden Anlagen haben beim LfU die Ausrüstung ihrer WEA mit einer BNK angezeigt. Dies musste dann bei der oberen Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg (LuBB) auch noch beantragt werden bzgl. Zustimmung. Was auch erfolgte. Die LuBB hat hier allen Anträgen zugestimmt. Jetzt kann die BNK installiert/eingebaut werden. Bevor die BNK jedoch offiziell in Betrieb (IBN) genommen werden darf, muss sie durch die LuBB freigegeben werden. Dies kann aber erst erfolgen, wenn die BNK erfolgreich getestet wurde. Dies erfolgt durch ein entsprechendes Kleinflugzeug, dass den Windpark aus verschiedenen Richtungen anfliegt und somit die BNK testet. Hier liegt das Problem - es gibt nicht genug Flugzeuge, um alle WEA (nicht nur in Brandenburg) rechtzeitig zu befliegen. Somit verzögert sich alles. Hinzu kommen auch Engpässe bei den Behörden, um die Anträge schnell abzuarbeiten. Es kann also trotz Gesetz noch etwas dauern, bis bei allen WEA dort die Nachtkennzeichnung aus ist. Nach Kenntnis des LfU hat bisher nur der Windpark Calau-Schadewitz II (7 WEA) die Freigabe erhalten und die IBN bei der LuBB angezeigt. Bei diesen Anlagen müsste die Nachtkennzeichnung eigentlich aus sein. Diese Anlagen befinden sich hauptsächlich, wenn man aus Calau in Richtung Windgebiet schaut, am linken Rand. Bei den neu geplanten Anlagen erfolgt die Zustimmung zur BNK im Genehmigungsverfahren (z. B. WP Kemmen mit 10 WEA). Die Freigabe erfolgt dann aber auch erst nach erfolgreicher Testung der BNK. Es wird davon ausgegangen, dass zumindest bei den v. g. sieben WEA die BNK in Betrieb ist. Bei den anderen Anlagen wird es aufgrund der beschriebenen Verzögerungen noch dauern.

  • Projekt MachMaWatt und Bürgerenergiegenossenschaft

Der Kooperationsvertrag zwischen der BTU Cottbus-Senftenberg, der Spreeakademie und der Stadt Calau zum Projekt MachMaWatt wurde seitens der BTU nunmehr nach eingehender Prüfung unterzeichnet und liegt vor. Im Zuge des Projektes unterstützt die Spreeakademie die Gründung einer Bürgerenergiegenossenschaft in Calau und Vetschau. Die Gründungsversammlung ist am 08.07.2026 in der Stadthalle Calau geplant. Sie sind dazu alle herzlich und energiereich eingeladen.

  • Projekt KoMoNa

Aktuell ist eine Vereinbarung zwischen der Spreeakademie und der Stadt Calau zum KoMoNa-Programm (Kommunale Modellvorhaben zur Umsetzung der ökologischen Nachhaltigkeitsziele in Strukturwandelregionen) in der Erarbeitung. Hierzu bedarf es eines Grundsatzbeschlusses der Stadtverordnetenversammlung, welcher im kommenden Sitzungszyklus im Juni durch die Verwaltung eingebracht werden soll. Im Projekt soll auch die Stadt Doberlug-Kirchhain mitwirken. Erste Projektideen wurden in den Ortsteilen und der Kernstadt benannt und sollen nach Abschluss der Vereinbarung vertieft werden. Auch hier wird es im Fortgang des Projektes weitere Informationen geben.