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Calauer Stadtnachrichten
Ausgabe 6/2026
Mitteilungen der Stadt Calau
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Pilotprojekt beendet: KAEV entfernt Altkleidercontainer in Calau

Im letzten Jahr hat der KAEV in Calau sowie wie hier in Settinchen Altkleidercontainer aufgestellt. Ende Juni 2026 endet dieses Pilotprojekt und die Container verschwinden wieder.

 

Der Kommunale Abfallentsorgungsverband „Niederlausitz“ (KAEV) wird zum 30. Juni dieses Jahres seine im Stadtgebiet von Calau sowie den Ortsteilen aufgestellten Altkleidercontainer wieder beräumen. Das teilte der Verband der Stadtverwaltung in einem Schreiben am 15. April mit. Der entsprechende Nutzungsvertrag war für ein Jahr ab dem 1. Juli 2025 gültig und wird nun nicht mehr weitergeführt. Laut KAEV beende man dieses Pilotprojekt vor allem aufgrund der entstehenden Kosten: „Wir mussten leider feststellen, dass die tatsächlichen Kosten der Sammlung höher ausfielen als ursprünglich kalkuliert“, teilte der Verband in einem Schreiben an das Bauamt der Stadt Calau mit. Um die Grundgebühren für alle Einwohner so gering wie möglich zu halten, habe man sich daher entschlossen, das Projekt nach einjähriger Probelaufzeit wieder zu beenden. Um Bürgerinnen und Bürgern dennoch die Möglichkeit zu geben, Altkleider ordnungsgemäß zu entsorgen, wurden bereits im Vorfeld die Abfallannahmestellen mit ausreichenden Kapazitäten zur Annahme von Altkleidern ausgestattet. Eine Ausweitung der Öffnungszeiten der Standorte, so der KAEV abschließend, sei derzeit nicht vorgesehen. Eine Übersicht der Standorte des KAEV finden Sie unter diesem Link: https://www.kaev.de/KAEV/Standorte-Deponien

Einen alternativen Standort zum Entsorgen von Altkleidern in Calau bietet der Kreisverband Calau des DRK. An seinen Geschäftsräumen, Am Friedhof 4, befinden sich zwei Altkleider-Container. In Kürze, so teilte das DRK der Stadt Calau gegenüber mit, soll ein dritter Container folgen. Aber auch hier gibt es eine Einschränkung. So teilte das DRK mit, dass bei "Verschlechterung der politischen Lage und Abnahme beim DRK durch Abnahmefirmen" nicht ausgeschlossen sei, auch die Bestands-Container abzuschaffen. Auch das DRK kämpfe zudem mit dem Problem, dass oft genug Dinge im Container entsorgt werden, die darin nichts zu suchen haben. Umso mehr appelliere man auch hier an die Vernunft der Bürgerinnen und Bürger.

Text: Jan Hornhauer, Stadt Calau