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Calauer Stadtnachrichten
Ausgabe 7/2026
Mitteilungen der Stadt Calau
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Zweiter Bauabschnitt der Grundschul-Sanierung läuft auf Hochtouren

Momentan wird der Zugang zur Carl-Anwandter-Grundschule barrierefrei umgebaut.

Blick ins Computerkabinett, welches bereits im Rahmen des ersten Bauabschnitts im Souterrain eingerichtet worden ist.

 

Noch vor den Sommerferien hat an der Carl-Anwandter-Grundschule der zweite Bauabschnitt der Sanierung begonnen. Nachdem im vergangenen Jahr im ersten Bauabschnitt vor allem die technische Ausstattung für die rund 260 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte verbessert wurde, rückten nun schwere Baugeräte an. „Im Fokus steht nun die barrierefreie Erreichbarkeit des Schulgebäudes. Aktuell wird eine Rampe samt Geländer installiert, die es künftig auch Menschen im Rollstuhl ermöglicht, das Gebäude zu betreten. Außerdem wird im Souterrain eine behindertengerechte Toilettenanlage eingebaut“, informiert Christian Spiller, Bauamtsleiter der Stadt Calau. Bereits im ersten Bauabschnitt wurde in dieser Richtung einiges getan. Das vorher dort befindliche Sekretariat zog eine Etage nach oben, um dort einen neuen Klassenraum zu schaffen.

 

 

„Außerdem wurde aus einem Musikraum ein modernes Medienkabinett“, so Primarstufenleiterin Doreen Modras, deren Büro ebenfalls eine Etage nach oben zog. Neben der Erneuerung der Brandschutzanlage wurden der Großteil der Klassenzimmer mit modernen Smartboards ausgerüstet, was laut Modras vor allem vorteilhaft für den Unterricht ist: „Wir können diesen nun für die Kinder vielfältiger als bisher gestalten. Für die Lehrkräfte ist es außerdem bequemer, da die Boards nun digitale Medien auf vielfältige Weise ausspielen können. Die Zeiten von Polylux und Videowagen sind vorbei. Letzterer verschwindet endgültig in den Sommerferien.“

Nach Angaben des städtischen Bauamtes sollen die Arbeiten zur Herstellung der Barrierefreiheit voraussichtlich im Herbst dieses Jahres abgeschlossen werden. „Dann verfügen wir über ein funktionales Schulgebäude, das allen Anforderungen, sowohl baulich als auch technisch, in Zukunft gerecht wird“, erklärt Christian Spiller.

Text: Jan Hornhauer, Stadt Calau