Von rechts: Firmenchef Matthias Gork und dessen Ehefrau Michaela Noffke erhielten von Bürgermeister Marco Babenz und Wirtschaftsförderin Franziska Wölkerling eine kleine Aufmerksamkeit der Stadtverwaltung. Anlass war das 25-jährige Firmenbestehen.
Am 1. Juli 2001, also vor ziemlich genau 25 Jahren, wagte Matthias Gork in Calau den Schritt in die Selbstständigkeit. Anlässlich des silbernen Jubiläums vom Computer Service Calau schauten Bürgermeister Marco Babenz und Wirtschaftsförderin Franziska Wölkerling in den Geschäftsräumen am Platz des Friedens 3 vorbei. Wobei der Ursprung des Unternehmens woanders liegt:
„2001 habe ich in der Karl-Marx-Straße mit meinem Geschäft begonnen. Nachdem mein Zivildienst beendet war, stellte ich mir die Frage: Wie soll es weitergehen? Mit der Geschäftsgründung habe ich mir diese Frage beantwortet“, so der 45-jährige Unternehmer zurückblickend. In einer Zeit, als Mobiltelefone noch größer waren und ohne smartes Display auskamen, wo Mobilfunkverträge noch sehr teuer und ohne Datenflat angeboten wurden und in der Computer noch individuell zusammengestellt wurden, fand Gork für sich eine Lücke. „Durch meinen Vater, der ebenfalls im technischen Bereich tätig war, habe ich mich schon immer für Elektronik, Computer und Technik interessiert. Damals wie heute war es der Anspruch, neben Privatkunden auch Firmenkunden im Fokus zu haben.“
So hat sich Matthias Gork über die Jahre hinweg mit seinem Unternehmen viele Stammkunden gesichert. Wartung, Service und – im Falle eines Falles – sind Störungsbeseitigungen sein Hauptbetätigungsfeld. „Wenn der Router kaputt ist, hilft eben keine KI. Daher ist es auch immer wichtig, nach dem Bau von Netzwerken oder Anlagen diese weiter zu betreuen.“
Anlässlich seines 25-jährigen Firmenjubiläums richtet Matthias Gork seinen Dank nicht nur an seine langjährigen Stammkunden, sondern vor allem an die Menschen, die ihn auf seinem Weg stets begleitet haben. Besonders seiner Frau Michaela Noffke gilt seine tiefe Dankbarkeit. „Ohne ihre Unterstützung, ihren Rückhalt und ihr Verständnis hätte ich die Herausforderungen der Selbstständigkeit nicht bewältigen können. Meine Familie hat mir über all die Jahre den Rücken freigehalten und mich in jeder Phase unterstützt. Dadurch konnte ich mich mit voller Kraft auf meine Arbeit konzentrieren und Schritt für Schritt eine solide Basis für unsere gemeinsame Zukunft schaffen.“ Auch seinem Sohn Marlin ist der Unternehmer dankbar. „Mit seinem außergewöhnlichen technischen Talent ist er heute eine wertvolle Unterstützung bei größeren Projekten. Zu sehen, wie er sich einbringt und wir inzwischen Seite an Seite arbeiten, erfüllt mich mit großer Freude und macht mich stolz.“
Auch für die Zukunft sieht er sich gut aufgestellt. Bei zahlreichen Projekten und einem Einsatzgebiet, das bis nach Berlin und Dresden reicht, gibt es auch künftig jede Menge zu tun. Dennoch betont er: „Für die Zukunft werde ich mich noch mehr auf das Wohl der Familie konzentrieren und trotzdem versuchen alle Kunden zufrieden zu stellen.“