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Heimatzeitung für das Cunewalder Tal („Czorneboh-Bieleboh-Zeitung“)
Ausgabe 2/2026
Amtlicher Teil
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Auszeichnungen für besondere Verdienste 2025

Geehrt werden auf Vorschlag des Motorsportclubs Oberlausitzer Bergland e. V. Herr Mathias Klügel und Herr Bernd Halank

Bekanntermaßen ist die Offroad-Arena am Matschenberg eine der bekanntesten Autocrossadressen in ganz Europa.

Zu den jährlichen Läufen zur Deutschen Meisterschaft und Europameisterschaft begrüßen wir somit ein Starterfeld von 70 bis 120 Fahrern, die mit ihren Teams anreisen, somit das Fahrerlager voll ausfüllen, Gästetaxe entrichten und viele Fans auf Zuschauerhang und Campingplätze locken. Während naturgemäß Starter und Mechaniker, bis auf wenige Ausnahmen, wie der 80-jährige Jaroslav Hosek aus Tschechien, der schon zu DDR-Zeiten auf dem Matschenberg startete und immer noch zu Europas besten Fahrern zählt, eher jüngeren Generationen angehören, ist die Organisation dieser Veranstaltungen, die Pflege und Betreuung des großen Rennstreckengeländes nur möglich, da sich zahlreiche Vereinsmitglieder im Seniorenalter ganzjährig und über viele Jahre hier beharrlich engagieren. Damit an 2 Wochenenden im Jahr Rennen stattfinden können, ist nämlich praktisch fast das ganze Jahr Arbeit angesagt.

Mathias Klügel ist Gründungsmitglied des MC Oberlausitzer Berglandes und er war federführend bei der Neugründung im Jahr 1990, als der damalige MC Gemeindeverband Mittellausitzer Bergland aufgelöst wurde und aus ihm der MC Oberlausitzer Bergland entstand. Seitdem ist er als langjähriger Geschäftsführer und Vorstandsmitglied im Verein tätig. Nicht zuletzt war er auch einer der treibenden Kräfte bei der erstmaligen Etablierung der Europameisterschaft 1999 in Cunewalde und sorgte dann dafür, dass der Matschenberg in Weigsdorf-Köblitz seit nunmehr 26 Jahren aus dem europäischen Rennkalender nicht mehr wegzudenken ist. Ohne Pause unterstützt er den Verein in administrativen Dingen bis heute trotz gesundheitlicher Einschränkungen.

Bernd Halank ist seit den 90er Jahren unermüdlich für die technische Sicherstellung der Veranstaltungen tätig. Er war verantwortlich für zahlreiche Baumaßnahmen an der Rennstrecke und im Fahrerlager.

Er leitet seit vielen Jahren die „Rentnerbrigade“, wo er für ein familiäres Zusammengehörigkeitsgefühl sorgt. Sein bemerkenswerter Erfahrungsschatz und Gemeinschaftssinn hat ihm die Achtung aller Mitglieder eingebracht. Als zuverlässige Stütze des Vereins wären die Motorsportevents ohne seine Arbeit nahezu undenkbar. Dies gilt natürlich nicht nur für die Autocrossrennen, sondern auch das jüngste Projekt – das Traktorentreffen.

Für diesen Einsatz bedanken wir uns bei Ihnen recht herzlich und hoffen, noch lange auf Ihre Unterstützung – denn wer rastet, der rostet.

Geehrt wird auf Vorschlag des Bürgermeisters und treuen Nutzern der Wäschemangel Herr Frank Dieter Nocke

Im 20. Jahrhundert zählten sie in fast jedem Winkel unseres Tales zur unverzichtbaren Grundausstattung und waren wichtige Unterstützung der Hausfrauen und Hausmänner, die großen, tonnenschweren Wäschemangeln.

Mal im Zusammenhang mit Gewerbebetrieben oder als öffentliche Einrichtung betrieben zählte man in den 70er Jahren – eine genaue Ermittlung bleibt Ortschronisten oder Heimatforschern vorbehalten – zwischen Halbau und Weigsdorf-Köblitz mindestens 10 derartiger Einrichtungen.

Heut sind sie nahezu gänzlich aus dem Ortsbild verschwunden. Zum einen waren die Mangeln alle im hochbetagten Alter - es gab schon seit langer Zeit keine Reparaturfirmen mehr für diese Anlagen und andererseits ging der Bedarf natürlich spürbar zurück. Aufwand und Nutzen für den Betrieb einer Wäschemangel, obwohl die „Rolle-Kasse“ als Kasse des Vertrauens immer funktionierte, standen in keinster Weise mehr im Verhältnis. Auch die Gemeinde hatte deshalb Schritt für Schritt noch durch sie betriebene kommunale Wäschemangeln aufgeben müssen, zuletzt an der Neudorfstraße und zu allerletzt an der Peterdörfelstraße. In der CBZ vom Januar 2025 hatten wir deshalb einen Artikel zur Aufgabe der Wäschemangel an der Peterdörfelstraße veröffentlicht und diese zur perspektivischen Nutzung als Ersatzteilspender angeboten.

Im Ergebnis gab es eine sehr erfreuliche Botschaft: Der Cunewalder „Ureinwohner“ und Handwerker Herr Frank Dieter Nocke hatte sich beim Bürgermeister gemeldet und seine Hilfe und Unterstützung angeboten. Er war gern bereit, die „Patenschaft“ für diese Wäschemangel zu übernehmen und diese auch instand zu halten. Er wollte damit, obwohl in Obercunewalde lebend und selbst nicht Nutzer der Wäschemangel, den treuen und vielfach älteren Bürgern auch zukünftig eine weitere Nutzung ermöglichen. Schnell war eine unbürokratische Lösung, in Form eines einfachen Nutzungsvertrages, miteinander gefunden. CBZ lesen, dann einfach anpacken ohne viele Worte und sich für seine Mitbürger engagieren - dies verdient unsere vollste Anerkennung.

Deshalb nochmals herzlichsten Dank!

Geehrt werden auf Vorschlag der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde Cunewalde Frau Susanne Israel und Frau Peggy Göring

Susanne Israel

Im Kirchenvorstand mitzuwirken ist eine schöne, aber manchmal auch nervenaufreibende Aufgabe. Vor allem werden die Abende gelegentlich lang. Unter dem Punkt „Sonstiges“ soll es schon vorgekommen sein, dass der Pfarrer nicht weniger als 14 weitere Punkte aufgelistet hatte. Sich dieser Aufgabe der Kirchenvorstandsarbeit zu stellen, geht vermutlich nur, wenn einem das Leben der Kirchgemeinde wirklich sehr am Herzen liegt. Sich insgesamt schon 18 Jahre auf diese Weise zu engagieren, spricht für sich. Dabei hat sich Susanne Israel über Jahre hinweg auch der herausfordernden Aufgabe der Protokollantin gestellt. Hinzu kommen über diesen Zeitraum hinweg die Aufgaben als Kirchendienst; also die Vorbereitung von Gottesdiensten, das Schmücken des Altars, die Entzündung der Kerzen, der Vortrag biblischer Lesungen und Gebet.

Darüber hinaus sind es zwei weitere Felder, auf denen sich Susanne Israel über Jahre hinweg in besonderer Weise eingebracht hat: Zum einen bei der Organisation, insbesondere der Bewerbung der Konzerte in der Kirche. Es gibt Gemütlicheres an einem Samstagnachmittag, als bei Minustemperaturen durchs Dorf zu fahren und Plakate anzubringen. Aber was nützt ein schönes Konzert, von dem niemand etwas weiß?!

Das zweite Gebiet besonderen Engagements, das hier hervorgehoben werden soll, ist die jährliche Schöpfungszeit der Kirchgemeinde, bei der immer im September das Thema „Bewahrung der Schöpfung“ besonders in den Fokus rückt. So hat Susanne Israel z. B. einen Workshop für Kinder zum Thema „Winterquartiere der Tiere“ organisiert.

Bei der Bewirtschaftung der 17 Hektar Wald, die sich in der Verantwortung der Kirchgemeinde befinden, hat sie sich in den letzten Jahren ebenfalls stark eingebracht.

Vor allem bei den Baumpflanzaktionen der letzten Jahre im Kirchenwald war ihre Unterstützung ganz entscheidend. Sie hat den organisatorischen Rahmen abgedeckt, Werkzeuge und Saatgut vor Ort geschafft und die vielen ehrenamtlichen Helfer durch eine kulinarische Versorgung bei Laune gehalten.

Auch Peggy Göring ist über viele Jahre hinweg hoch engagiert an verschiedensten Stellen im Kirchgemeindeleben im Einsatz. Zu nennen sind hierbei die sog. Kirchenwache an den öffentlichen Besuchstagen sowie Kirchenführungen. Die Kirche ist vor allem im Sommerhalbjahr an Wochenenden immer für Touristen, Urlauber, oder Pilger auf der Via Sacra geöffnet. Deshalb muss auch immer jemand vor Ort sein und die Kirche „bewachen“.

Als regelmäßige Kirchenführerin ist sie eine wichtige Repräsentantin, nicht nur für Deutschlands größte Dorfkirche, sondern unserer gesamten Gemeinde.

Auch bei den Schöpfungszeiten war Peggy Göring in den letzten Jahren organisatorisch einer der aktiven Ehrenamtlichen

Im letzten Jahr sind aber noch zwei weitere Dinge besonders hervorzuheben:

Vor allem auf ihren Impuls hin wurde das „Erzählcafé“ im letzten Jahr gegründet, das im Sommerhalbjahr regelmäßig im Gemeindegarten oder Pfarrhaus stattfindet. Das Erzählcafé ist ein Begegnungsort für jedermann – hier kommen bei Kaffee und Kuchen Gäste des Dorfes nach einer Kirchenführung am Freitagnachmittag regelmäßig mit Cunewalder „Ureinwohnern“ ins Gespräch.

Eine besondere Anerkennung verdient auch ihr großes Engagement bei der Planung des Adventsmarktes der Kirchgemeinde im vergangenen Dezember, wo sie für die Krippenausstellung und die kulinarische Versorgung verantwortlich zeichnete.

Zumindest kurz erwähnt werden soll auch ihr Engagement im Bürgerrat, der das inzwischen etablierte neue Konzept der CBZ maßgeblich vorbereitet hat, sowie die im letzten Jahr gestartete Initiative zur Neugestaltung eines Spielplatzes.

Dafür gebührt Frau Israel und Frau Göring unser herzlichster Dank!

Geehrt wird auf Vorschlag Bürgermeister, Gemeinderat und Vereinsmitglieder Herr Joachim Söffel

Jährlich gibt es den Aufruf an unsere Vereinsvorsitzenden zur Einreichung von Ehrungsvorschlägen für den Bürgerabend – das ist aber mit der kuriosen Begleiterscheinung verbunden, nämlich das sich Vereinsvorsitzende somit niemals selber vorschlagen würden, obwohl sie dies vielfach zuallererst verdient hätten. Deshalb kam dieser Ehrungsvorschlag auf „innoffiziellem“ Wege zustande. Joachim Söffel, der im Löbauer Ortsteil Großdehsa wohnt, ist seit 2017 Vereinsvorsitzender des Oberlausitzer Kfz-Veteranenclubs e. V., mit seinem Vereinssitz im Kfz- und Technikmuseum im historischen Dreiseitenhof an der Czornebohstraße, unmittelbar neben der „Blauen Kugel“. Jährlich werden im Museum und zu den Veranstaltungen mehrere Tausend Gäste aus ganz Deutschland und auch aus Nachbarländern u.a. Polen, Tschechien, Schweiz und Österreich begrüßt. Was kaum einer weiß: Sowohl der Museumsdienst, der ausnahmslos ehrenamtlich durch die Vereinsmitglieder verrichtet wird, als auch die gut besuchten Oldtimerveranstaltungen von „Motoren an“ im Frühjahr bis „Motoren aus“ im Oktober, werden von insgesamt nur 22 Vereinsmitgliedern „gerockt“. Ein Großteil von ihnen stammt hierbei nicht einmal aus Cunewalde, sondern aus 16 umliegenden Orten. Dabei ist einigen der Weg aus Dresden oder Kamenz nicht zu weit, um sich im Verein zu engagieren.

Auch die Geschichte der Dieselmotorenwerke Cunewalde und die Ausstellung zur 70-jährigen Cunewalder Motorenbautradition werden über den Verein betreut. Das Kfz- und Technikmuseum ist somit einer der wichtigsten unserer touristischen Attraktionen mit den positiven Effekten für Gastronomie und Beherbergungsgewerbe im Cunewalder Tal und im Oberlausitzer Bergland. Joachim Söffel wurde soeben Ende 2025 erneut und zum 4. Mal als Vereinsvorsitzender wiedergewählt – dafür herzlichen Glückwunsch. Dies ist Dank und Vertrauensbeweis der Vereinsmitglieder gleichermaßen. Herr Söffel ist die gute Seele rund um die Organisation und Betreuung der Veranstaltungen und des Museums und immer erreichbar, wenn es einmal klemmt, z. B. wenn die Alarmanlage wieder einmal ohne Grund anspringt oder bei kurzfristigen Anfragen, Museumsführungen zu organisieren. Still, leise und kaum bemerkt übernahm er im letzten Jahr auch mit weiteren Vereinsmitgliedern noch zusätzliche Pflegearbeiten auf dem Gelände des Dreiseitenhofes, z. B. die Rasenmahd auf den Grünflächen und der Streuobstwiese, da die Gemeinde aus den bekannten Gründen leider Leistungen einsparen musste und die Vereine hier um Unterstützung gebeten hatte, damit die Kosten für die Gemeinde und die Vereine nicht noch weiter steigen. Ganz nebenbei zählen natürlich auch seine zwei Oldtimer - ein blauer und ein roter Saporoshez aus dem Jahr 1978 - zum festen Bestandteil der Oldtimerveranstaltungen. Den zu DDR-Zeiten gängigen Spruch „Wer früher einen Esel drosch, ……“ möchten wir hier nicht weiter vertiefen, zumal es von diesen Fahrzeugen nur noch ganz wenige zugelassene Oldtimer in Sachsen gibt und für die Pflege von Oldtimern Esel nicht geeignet sind.

Vielen Dank und weiter so!

Geehrt werden auf Vorschlag des Fördervereines der Grundschule „Friedrich Schiller“ e. V. Frau Grit Wagner-Conrad und Frau Kathrin Ückert

Frau Wagner-Conrad und Frau Kathrin Ückert leiten seit vielen Jahren die Theatergruppe bzw. den Chor der Grundschule „Friedrich Schiller“.

Damit tragen sie maßgeblich zur kulturellen Vielfalt unserer Grundschule bei, deren viele Auszeichnungen, die die Schule in den letzten 30 Jahren für ihre innovativen, pädagogischen Konzepte erhalten hat, an einer Hand nicht mehr abzuzählen sind. Dies alles erfolgt weit über die arbeitsvertraglichen Verpflichtungen hinaus im Ehrenamt und dank der so aktiven Zusammenarbeit im Schulförderverein der Grundschule „Friedrich Schiller“, der mittlerweile seit über 30 Jahren besteht und über 70 Mitglieder hat. Theatergruppe und Chor begeistern mit zahlreichen Darbietungen und Auftritten ein breites Publikum, beim Schuleintritt genauso wie beim traditionellen Weihnachtstheater und der Verabschiedung der Schüler in die wohlverdienten Ferien. Im letzten Jahr war der besondere Höhepunkt die Gestaltung des Musicals „Tuishi pamoja“ im Rahmen der Feierlichkeiten zum 120. Jubiläum unserer Grundschule, der man das Alter nicht ansieht, da sie eine der modernsten Grundschulen der Region ist. Auf einer ansprechenden Bühne, mit einfühlsamer Musik und eindrucksvollen Lichteffekten wurden mit den Schülern aktuelle Themen, wie Freundschaft, Toleranz und Abbau von Vorurteilen einem begeisterten Publikum nahegebracht und dies in einer Zeit, die solches dringend braucht. Wie eigentlich so vieles im Leben, geht dieser Erfolg nicht auf das Konto Zufall. Zahlreiche Proben, das Ringen um jeden Takt und die richtige Aussprache erfordern Geduld und persönliches Engagement. Diese zeichnen Frau Ückert und Frau Wagner-Conrad besonders aus. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag, die Grundschule in der Öffentlichkeit zu präsentieren, den Kindern das Selbstwertgefühl zu steigern und die Gemeinschaft zu stärken.

Wir bedanken uns für den Kunstgenuss und wünschen Ihnen noch viele kreative Ideen, aber besonders Durchhaltevermögen sowie Gesundheit!

Geehrt wird auf Vorschlag der Freiwilligen Feuerwehr, Ortswehr Cunewalde Herr Thomas Wendler

Kamerad Thomas Wendler ist seit dem 01.01.1991, also seit nunmehr 35 Jahren, aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Cunewalde.

In dieser Zeit hat er sich u. a. zum Atemschutzgeräteträger, ABC-Einsatzkraft und Gruppenführer qualifiziert. Er ist in punkto Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Einsatzbereitschaft zu Einsätzen, Übungen und Schulungen ein Vorbild für alle Kameraden. In unzähligen Stunden hat er unter Zurückstellung seiner persönlichen und familiären Belange sich stets für seine Mitmenschen eingesetzt und durch sein Wissen und seine Persönlichkeit besitzt er innerhalb der Wehr einen hohen Stand.

Seit dem Jahr 2007 ist er darüber hinaus als Kassenwart und Hauptkassierer für die finanziellen Geschicke der Ortswehr zuständig. Diese zusätzliche und sehr zeitintensive Aufgabe übt er mit höchster Genauigkeit und Zuverlässigkeit aus. Noch nie in seinen 19 Jahren in dieser Position war auch nur ein Cent zu viel oder zu wenig in der Kasse. Dies wird ihm in den jährlichen Kassenprüfungen immer wieder bestätigt.

Während er seit seiner Kindheit und bis zur Auflösung unserer auch heute noch schmerzlich vermissten Mundartgruppe „Rutkatl“ viele Jahre in dieser aktiv war und mit seinem Akkordeon unzählige Auftritte absolviert hat, hat er sich getreu dem Motto, einmal Ehrenamt, immer Ehrenamt, auch der Tätigkeit in einem weiteren Verein verschrieben. Thomas Wendler ist seit vielen Jahren sehr aktives Mitglied im Verein der Obercunewalder Feuerwehrtradition e.V. und dort eine der festen Größen, wenn es gilt, die alte Technik, die im Vereinsgebäude untergebracht ist, in Schuss zu halten und diese bei geeigneten Anlässen, z.B. Feuerwehrjubiläen, einem breiten Publikum vorzuführen. Gelegenheit hierfür dürfte sich vielleicht schon bei den diesjährigen Jubiläen unser Freiwillen Feuerwehren in Weigsdorf-Köblitz und Schönberg ergeben.

Wir bedanken uns recht herzlich bei ihm.

Geehrt wird auf Vorschlag von Gemeinderat und Bürgermeister Frau Sandra Neumann und Herr Thomas Neumann

In der Adventszeit ist unser Cunewalder Veranstaltungskalender groß und vielfältig, dass es wohl keinem Einwohner gelingt, alle Veranstaltungsangebote zu nutzen.

Seit mehr als 20 Jahren ist auch der Weihnachtsmarkt im Dreiseitenhof am Sonnabend vor dem 1. Advent fester Bestandteil und lädt mit vielen Ständen ortsansässiger Vereine und Händler zu einem Nachmittag mit Musik und Programm unserer jüngsten Cunewalder bis in den späten Abend in den weihnachtlich geschmückten Dreiseitenhof ein. Doch fast hätte die Weihnachtsmarkttradition im letzten Jahr ein jähes Ende gefunden, denn der Kulturbetrieb der Gemeinde, der bisher das Fest gemeinsam mit den Vereinen organisiert hatte, und einen vierstelligen Betrag dafür zugeschossen hatte, musste abgewickelt werden. Dass der Weihnachtsmarkt wieder stattfand und von Gästen trotz schlechten Wetters nahezu gestürmt wurde, ist vielen engagierten Helfern zu verdanken, die sich in 2025 den Hut für die Organisation aufgesetzt haben, wohl wissend um das finanzielle Risiko und erheblich höheren Kosten als in den letzten Jahren. Die SZ widmete sich diesem Thema Ende November unter dem Titel „Wie zwei Frauen den Weihnachtsmarkt in Cunewalde retten“. Stellvertretend für die Vereine und Gewerbetreibenden, die diesen Weihnachtsmarkt so umsichtig und mit sehr viel vorbereitender Arbeit, die wohl keiner der Besucher richtig abschätzen kann, gestaltet haben sei Frau Sandra Neumann, Frau Janine Israel und Herrn Thomas Neumann gedankt. Sie stehen für ca. 10 Mitglieder der Kernmannschaft, hinter denen sich wieder ein Vielfaches an Vereinshelfern verbirgt.

Herzlichen Dank für Ihren Einsatz und auch für die so erfreuliche Info, dass sich das Team auch 2026 wieder auf Besucher zum Weihnachtsmarkt im Dreiseitenhof freut.

Geehrt werden auf Vorschlag von Gemeinderat und Bürgermeister Herr Jürgen Schulz, Herr Torsten Hohlfeld, Herr Michael Petraschke, Frau Katrin Förster, Herr Sven Montag, Herr Dirk Kahlert, Herr Matthias Ludwig und Herr Jens Michael Bierke

Schon seit den 90er Jahren ist der Cunewalder Jahreskalender ein unverzichtbarer Bestandteil der „Ausstattung“ Cunewalder Häuser und Wohnungen. Er geht gleichzeitig auch in großer Zahl auf Wanderschaft und ist ein Gruß für Freunde unseres Tales und viele frühere Talbewohner, der sie an ihre Heimat erinnert. Ursprünglich, wie auch Kalender der Schillerschule, ehrenamtlich in kleinen Stückzahlen aufgelegt, war die Gemeindeverwaltung und unser Kulturbetrieb viele Jahre der Ersteller und Herausgeber des Kalenders.

Aus den bekannten Gründen war dies aber für 2026 nicht mehr möglich. Es drohte das Aus. Die Cunewalder sollten und wollten auf ihren traditionellen Kalender nicht verzichten, deshalb gab es im Frühjahr einen Aufruf in unserer „Czorneboh-Bieleboh-Zeitung“, verbunden mit der Suche nach ehrenamtlichen Herausgebern und Redakteuren. Diese haben sich gefunden und in vollständig eigener Regie, von den Fotomotiven bis zum Druck, den Cunewalder Kalender 2026 erstellt, der von vielen schon sehnsüchtig erwartet wurde. In keinster Weise muss er sich hinter den Ausgaben der letzten Jahre verstecken und war auch in kürzester Zeit nahezu vollständig vergriffen, was für seine Qualität spricht. Auch wenn eine namentliche Aufzählung hier vielleicht nicht ganz vollständig ist, und manch Autor und Mitwirkender sich bewusst nicht in den Vordergrund rücken wollte, sei heute zumindest einigen uns bekannten Mitgliedern der Interessengemeinschaft gedankt, die sich hier engagierten. Sie zogen mit ihrer Kamera durch das Cunewalder Tal, erstellten Layouts, kümmerten sich um Druck und Vertrieb und all die weiteren Dinge, die für einen attraktiven Kalender 2026 notwendig sind. Stellvertretend für alle Mitwirkenden möchten wir uns hierfür recht herzlich bei Herrn Jürgen Schulz, Torsten Hohlfeld, Micheal Petraschke und dem fleißigen Fotografenteam, Katrin Förster, Sven Montag, Dirk Kahlert, Matthias Ludwig und Jens Michael Bierke bedanken. Reservieren wir also einen würdigen Platz für den Cunewalder Kalender 2026 in unserem eigenen Heim oder aber Firmenbüro.

Dafür gebührt Ihnen unser Dank und unsere Anerkennung!

Geehrt werden auf Vorschlag Gemeinderat und Bürgermeister Frau Christiane Thomas, Frau Margita Altmann, Frau Jutta Dittmann, Frau Margot Härtwig, Frau Sabine Kriegel und Frau Bernadett Strelzyk-Liepke

Jeder 3. Einwohner unserer Gemeinde, und ganz genau 32,6% unserer Talbewohner, sind über 65 Jahre alt, also im weit überwiegenden Fall – mit oder ohne Aktivrente - im Seniorenalter. 11,6% sind hierbei über 80 Jahre alt und somit könnten für viele der 65-jährigen Einwohnerinnen und Einwohner auch die Eltern sein. Viele Senioren sind in vielen Bereichen aktiv und auch in Vereinen unverzichtbar, andere werden liebevoll von Familienangehörigen gepflegt. Was vielfach fehlt, sind umfassende soziale Kontakte untereinander, denn die Seniorenbetreuung in unserem Tal war über mehrere Jahre eine Großbaustelle. Das hat sich geändert! Im April 2024 berichtete der Oberlausitzer Kurier im Artikel „Scheunenoase bleibt in guten Händen“ darüber, dass die Sorgen um die Zukunft des beliebten Treffpunktes der Scheunenoase, nachdem die vormalige Eigentümerfamilie Hebold in den Ruhestand getreten war, unbegründet sind. Mit Christiane Thomas und ihrem Mann Olaf, die aus der Landeshauptstadt Dresden nach Cunewalde gezogen sind, wissen wir die Scheunenoase wieder in guten Händen. Zugleich begann Frau Thomas gemeinsam mit Mistreiterinnen und Mitstreitern aus Cunewalde neue Ideen einzubringen und neue Akzente zu setzen. Einer der Schwerpunkte war die Wiederbelebung von Veranstaltungen für Senioren. Seitdem veranstaltet ein komplettes „Organisationsteam“ monatlich wechselnde Veranstaltungen - nicht nur in der Scheunenoase, sondern auch an anderen Orten unserer Gemeinde mit wechselnden Gastgebern und Gästen. Auch 2025 gab es keine Czorneboh-Bieleboh-Zeitung, in der nicht mit liebevollen Artikeln Veranstaltungen angekündigt und über diese berichtet wurde. Die regelmäßigen Seniorenkaffees sind genauso wie das Ohrwurmsingen schon etablierte Veranstaltungen. Auch hatte man sich die Bürgerpolizisten zum Vortrag eingeladen und war zu Besuch beim Bürgermeister. Natürlich gehören, was nicht nur dem Alter geschuldet ist, Vorträge zu gesundheitlichen Themen zum Standardrepertoire. Selbst an gute Busverbindungen ist gedacht, denn die Scheunenoase liegt in verkehrsgünstiger Lage, unmittelbar an der Bushaltestelle am alten Gemeindeamt, wo stündlich der Plus-Bus 510 hält, der durch unser Cunewalder Tal fährt. All dies findet nahezu ausschließlich ehrenamtlich statt, weil sich mehrere Damen, hiervon nicht alle im Seniorenalter, zu einem engagierten Team zusammengefunden haben. Spaß und Freude haben natürlich auch die Seniorinnen und Senioren, die die Veranstaltungen nutzen. Noch reicht die Kapazität der Scheunenoase für diese Treffen aus – was aber kein Ruhmesblatt für unsere weit über 1000 Bürgerinnen und Bürger im Seniorenalter ist, denn sie würden von der Anzahl her, selbst Deutschlands größte Dorfkirche sehr gut füllen.

Wir bedanken uns recht herzlich bei Frau Thomas, Frau Altmann, Frau Dittmann, Frau Härtwig, Frau Kriegel und Frau Strelzyk-Liepke für ihre Ideen und ihren Einsatz und wünschen uns noch viele weitere gute Ideen und insbesondere noch mehr Seniorinnen und Senioren, die diese Angebote annehmen.