Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
am 17. Juni 2026 hatten Bürgermeister und Gemeinderat zur Einwohnerversammlung in die Schillerschule nach Weigsdorf-Köblitz eingeladen.
Einziges, aber sehr wichtiges Thema war die Beteiligung der Bürger an der Vorbereitung von zwei Förderanträgen für zwei große Städtebaufördergebiete zwischen der Rabinke und dem alten Gemeindeamt und dem Sportzentrum in Niedercunewalde und dem gesamten Gebiet zwischen Albert-Schweitzer-Siedlung, Motorenwerk und dem Weigsdorfer Berg.
Wenn uns diese Aufnahme gelingen würde, könnten wir von 2028 bis ca. 2042 in jedem Gebiet in einem Umfang von jeweils 15 Mio. Euro (hiervon 10 Mio. Fördermittel vom Bund und vom Land) viele notwendige kommunale Vorhaben ebenso verwirklichen wie wir viele Sanierungen von privaten Gebäuden fördern könnten.
Das gelingt aber nicht vom heimischen Sofa aus, sondern nur wenn sich die Bürger hier mit Vorschlägen einbringen. Die Förderstellen legen zu Recht sehr viel Wert darauf, denn es muss erkennbar sein, dass solche Projekte nicht nur der Wille vom Bürgermeister, sondern der gesamten Bürgerschaft sind.
Hier stehen wir auch im Wettbewerb zu vielen anderen Gemeinden!
Einmal mehr war die Versammlung mit ca. 35 anwesenden Gästen nicht allzu gut besucht. Dies ist umso bedauerlicher, wenn man die hohe Qualität der Vorträge und deren Moderation durch das Büro STEG verfolgen konnte, so die anwesenden Bürger.
Deshalb nochmals eine eindringliche Bitte: Wer segeln will braucht Rückenwind und wer Fördermittel erhalten will, braucht genau diesen! Wenn wir im September in einer nochmaligen Einwohnerversammlung (voraussichtlich am 16.9.) in der Blauen Kugel die abschließenden Konzepte und Maßnahmevorschläge vorstellen werden, die zwar sehr interessant sein werden, aber auch mit großen finanziellen Kraftanstrengungen für die Gemeinde verbunden sind, benötigen wir mehr Rückenwind aus der Bürgerschaft.
Bis dahin sind Sie herzlichst eingeladen, sich zusätzlich auf unserer Homepage www.cunewalde.de unter der Rubrik Aktuelles/Neuigkeiten aus der Gemeinde zu diesem Thema eingerichteten Kommunikationsplattform (SEKOs Bürgerumfrage) einzubringen.