Die optisch mehr als gelungene Sanierung des Start- und Zielgebäudes an der Rennstrecke am Matschenberg war Ergebnis einer hervorragenden Teamarbeit zwischen dem Verein und dem ADAC Sachsen.
Deshalb konnte der Verein auch mit Stolz und Dankbarkeit beim diesjährigen EM-Lauf Sachsens wichtigste ADAC´ler an der Rennstrecke begrüßen. Klaus Klötzner, ehrenamtlicher Vorsitzender vom ADAC Sachsen und Peter Weidinger, ehrenamtliches Vorstandsmitglied Sport vom ADAC Sachsen, waren zu Gast an der Rennstrecke. Der ADAC Sachsen hat gemeinsam mit dem ADAC München die Hälfte der Gesamtkosten für die Sanierung des Rennturmes übernommen! An den Gesamtbaukosten von ca. 142.551 Euro beteiligte sich der ADAC Sachsen immerhin mit 35.181 Euro und gleichzeitig der ADAC München mit der gleichen Summe! Das ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass, laut Vorsitzenden Klötzner, das Thema Motorsport innerhalb der Aufgaben des ADAC nur eine untergeordnete Rolle spielen kann, da der überwiegende Teil der Mitglieder natürlich wegen der vielen Dienstleistungen des ADAC rund um das eigene Fahrzeug dort Mitglied ist. Auch der Freistaat Sachsen hat sich zusätzlich über die Sächsische Aufbaubank (SAB) mit einer Förderung am Vorhaben beteiligt.
Neben dem sportlichen Teil gab es auch Zeit, um mit dem Bürgermeister ganz andere Dinge zu besprechen. Beide ADAC-Herren waren über viele Jahrzehnte in der Automobilzulieferbranche tätig und kennen auch Cunewalder Firmen am Standort der ehemaligen Motorenwerke bestens. Auch die aktuelle Entwicklung blieb ihnen, so Herr Klötzner und Herr Weidinger, nicht verborgen. Es ist gut zu wissen, dass Autocross-Veranstaltungen also auch für die Pflege von Netzwerken unverzichtbar sind.
2 Wochen später waren beide Herren voll in verantwortungsvoller Funktion beim Motorrad Grand Prix auf dem Sachsenring eingespannt, der einmal mehr einen Zuschauerrekord erreichte. Ein Zuschauerrekord war beim diesjährigen EM-Lauf angesichts der Temperaturen bis zu 40°C natürlich nicht erreichbar, aber im klimatisierten Empfangsraum des Start- und Zielgebäude ließ es sich gut aushalten.