Liebe Leserinnen und Leser,
wir alle sehen uns tagtäglich immer wieder vor neuen Herausforderungen. Das betrifft selbstverständlich auch unser Amtsblatt, die CBZ. Auch sie musste sich in letzter Zeit verändern, und der allgemeine Trend geht immer weiter weg von analogen hin zu digitalen Medien. Dabei kommen viele Faktoren zusammen. Einige lassen sich beeinflussen, viele andere jedoch nicht.
Der Bürgerrat hat im vergangenen Jahr eindrucksvoll gezeigt, was mit Engagement und Eigeninitiative erreicht werden kann. Er hat zugleich deutlich gemacht, dass bei vielen Cunewaldern nach wie vor ein großes Interesse an den Geschehnissen in und um unser Tal besteht – und das ausdrücklich auch bei der jüngeren Generation.
Genau dafür ist die CBZ da: Informationen aus erster Hand – von Cunewaldern, für Cunewalder. Unterhaltsames und Wissenswertes, Rückblicke und Ausblicke, Berichte aus Vereinen und Einrichtungen und natürlich auch Informationen über kommunale Themen, Entscheidungen und Entwicklungen, die unser tägliches Leben und unser Miteinander hier vor Ort unmittelbar betreffen.
Gerade bei diesen Themen ist es wichtig, sich selbst zu informieren und sich ein eigenes Bild zu machen. Was in der Gemeinde passiert, welche Entscheidungen getroffen werden, warum bestimmte Dinge so oder anders umgesetzt werden und welche Möglichkeiten zur Beteiligung bestehen, sollte nicht davon abhängen, was man irgendwo gehört oder am Ende über mehrere Ecken weitererzählt bekommen hat. Informationen aus erster Hand sind schließlich meistens die verlässlichsten.
Ich freue mich deshalb stets über Hinweise, Anregungen und Initiativen, die dabei helfen, die CBZ noch interessanter und vielfältiger zu gestalten. Vieles konnte bereits umgesetzt werden. Und natürlich darf und soll die CBZ auch weiterhin Anlass zum Austausch und zur Diskussion geben.
Umso bedauerlicher ist es, dass in den vergangenen Monaten zunehmend Exemplare der CBZ unverkauft geblieben sind. Deshalb mussten wir uns auch dazu entscheiden, die Auflage von bisher 1.400 auf 1.300 Exemplare zu reduzieren.
Dabei bietet die CBZ für gerade einmal 2 Euro eine Möglichkeit, sich umfassend über das Geschehen in unserer Gemeinde zu informieren. Und selbst wer das gedruckte Exemplar nicht kaufen möchte, kann die CBZ zwei Wochen nach ihrem Erscheinen kostenlos online lesen.
Dass 2 Euro für eine Zeitung eine unüberwindbare Hürde sein sollen, erscheint zumindest fraglich, wenn man sich anschaut, wofür an anderer Stelle bereitwillig Geld ausgegeben wird. Zum Schuleintritt wurde beispielsweise im Ort einiges an Feuerwerk abgebrannt – obwohl kein einziges Feuerwerk angemeldet war und die Witterung ausgesprochen trocken war. Auch blieb an jenem Abend ein Feuerwehreinsatz leider nicht aus.
Zwei Euro für Informationen über das eigene unmittelbare Lebensumfeld sind gut investiertes Geld.
Denn kommunale Themen gehen uns alle an. Und wer wissen möchte, was tatsächlich in Cunewalde passiert, ist gut beraten, sich dort zu informieren, wo die Informationen unmittelbar herkommen – und nicht erst bei der übernächsten Erzählung am Stammtisch.
Lesen Sie die CBZ. Informieren Sie sich. Fragen Sie nach. Mischen Sie sich ein. Denn eine lebendige Gemeinde lebt nicht nur davon, dass über sie gesprochen wird, sondern vor allem davon, dass ihre Bürgerinnen und Bürger wissen, was in ihr passiert, und sich daran beteiligen.
Ich freue mich auf Ihre Anregungen, Beiträge und natürlich auf viele interessierte Leserinnen und Leser.
P.S.: Wir werden künftig auch mehr darauf achten, kommunale Themen einfacher zu erklären und darzustellen. Ein gutes Beispiel ist die Flurneuordnung – zu diesem Thema herrscht leider viel Unmut aus Desinformation, obwohl in der Vergangenheit sehr ausführlich dazu berichtet wurde (vielleicht zu ausführlich?). Auch hier freuen wir uns auf Ihre Meinung!