Immer am Samstag vor dem 1. Mai wird in Loitzschütz der Maibaum gesetzt. Der diesjährige Festbaum mit Bändern geschmücktem Koniferenkranz misst die stattliche Höhe von 22,5 Meter. Einer der stattlichsten Festbirken in der jüngeren 13-jährigen Maibaum-Geschichte von Loitzschütz.
Die Maienburschen des Dreschfestvereins Peter Kalb, Nils Rast und Frank Peitschat und Maschinenführer Fritz Wagner hatten ihn am Vormittag geschlagen, nach Mittag mit weiteren Akteuren am Dorfteich in Form gebracht und mit Seilzug-Technik in stabile Senkrecht-Stellung manövriert. Das Aufrichten mit Stahlseil, Radlader und Gabelstapler klappte wie (immer) am Schnürchen. Zuvor hatten erstmals Loitzschützer Kids die Erntekrone reichlich mit bunten Luftballons geschmückt.
Den zentnerschweren Kranz hatten die rührigen Landfrauen Ingrid Wagner, Brigitte Reinhold, Nadine Krämer Helga Haberzettel und Regine Zimmer aus Koniferengrün gebunden.
Inzwischen köchelten am Festtag in der Feldküche von Vereinskoch Frank Peitschat gut 30 Liter leckere Soljanka heran, gekocht nach Originalrezept des Feldküchen-Chefs. Bei der abendlichen Geselligkeit vor der Feuerschale und in der Hütte schmeckte die Spezialität trefflich, ebenso wie auch Pommes und Wiener.
Für den kulturellen Höhepunkt des Abends sorgte einmal mehr der Loitzschützer Kinderchor unter Leitung von Nadine Krämer. Der 10-köpfige Klangkörper trällerte voller Sangeslust drei Frühlingslieder am Stück und performte final den lustigen Dance-Act "Guck mal diese Biene da..."
Beim diesjährigen 35. Dreschfest (4. bis 6.September) soll der im vergangenen Jahr gegründete Klangkörper vor großem Publikum auftreten. Die Loitzschützer Festgesellschaft feierte bei Bier, Radler, Wein und Sekt bis in die späten Abendstunden hinein.