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Wesenitztaler Landbote – Amtliches Mitteilungsblatt der Gemeinde Dürrröhrsdorf-Dittersbach
Ausgabe 10/2026
Wissenswertes und Unterhaltsames
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Quandt in Rotterdam

Das Museum Boijmans Van Beuningen ist das größte Kunstmuseum in Rotterdam und beherbergt über 140.000 Gemälde sowie Skulpturen. Darunter befindet sich auch eine Serie von Linolschnitten der Künstlerin Ondine de Kroon (*1961), die sie im Jahr 1991 schuf. Die farbigen Linolschnitte zeigen Kunstsammler und -mäzene aus unterschiedlichen Epochen. Frau de Kroon griff dabei unbefangen auf bestehende Abbildungen zurück und schuf eine Szenerie, in der Realität und Fiktion verschmelzen. Im Einzelnen porträtierte sie auf diese Art und Weise:

  • Federico da Montefeltro (1422–1482) begann Mitte der 1450er-Jahre mit dem Sammeln kostbarer Bücher und Schriften.
  • Francesco I. de' Medici (Großherzog der Toskana, 1541–1587) folgte seinen persönlichen Vorlieben: der Wissenschaft, Alchemie, Botanik und dem Manierismus.
  • König Karl I. von England (1600–1649) gilt als einer der bedeutendsten Kunstmäzene und Sammler der europäischen Geschichte.
  • Ludwig XIV. (1638–1715): Seine Förderung von Malerei, Architektur, Musik, Theater und Literatur diente in erster Linie der Selbstdarstellung und der Festigung seiner absolutistischen Macht.
  • Victor Chocquet (1821–1891) war ein französischer Kunstsammler sowie Freund und Förderer von Impressionisten wie Renoir, Cézanne, Monet und Manet.
  • Helene Kröller-Müller (1869–1939) war eine deutsch-niederländische Kunstsammlerin. Nach ihr wurde das Kröller-Müller Museum in Otterlo in den Niederlanden benannt, in dem sich die zweitgrößte Van-Gogh-Sammlung der Welt befindet.
  • Heinz Berggruen (1914–2007) war einer der bedeutendsten deutschen Kunstsammler und Galeristen des 20. Jahrhunderts sowie Kunsthändler, Mäzen, Autor und Journalist.
  • Martin Visser (1922–2009) wirkte als Hauptkonservator für Moderne Kunst im Museum Boijmans Van Beuningen in Rotterdam.
  • Andy Warhol (1928–1987) kaufte und tauschte Werke jüngerer, aufstrebender Künstler und förderte diese durch gemeinsame Projekte. Mit seiner Factory fungierte er für viele undergroundnahe Talente als Mentor und Sprungbrett.

Ein weiterer Linolschnitt dieser Serie zeigt „unseren“ Johann Gottlob von Quandt (1787–1859), in einem Katalog blätternd. Das Blatt hat die Abmessungen