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Wesenitztaler Landbote – Amtliches Mitteilungsblatt der Gemeinde Dürrröhrsdorf-Dittersbach
Ausgabe 2/2026
Infos aus dem Rathaus
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Sachstand Baugeschehen

Stand: Februar 2026

Maßnahmen der nachhaltigen Hochwasserschadensbeseitigung in Dürrröhrsdorf-Dittersbach am Stürzaer Bach, in der Ortslage Stürza

Die Umsetzung wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächs. Landtages beschlossenen Haushaltes

Gewässeraufweitung durch Ersatzneubau Brücke

an der Hohnsteiner Str. 48/50

Die neue Brücke und deren Zuwegung bis zur Hohnsteiner Str. wurde Ende 2025 fertiggestellt. Mit der Raseneinsaat im Frühjahr, wird die Maßnahme dann komplett abgeschlossen sein.

Gewässeraufweitung durch den Ersatzneubau von zwei Brücken,

an der Hohnsteiner Str. 118 und 120/124

Ein Bescheid der Landesdirektion Sachsen Mitte Dezember 2025 gab den Startschuss für die Umsetzung von weiteren zwei Maßnahmen aus dem nachhaltigen Wiederaufbauplan zum Hochwasserschutz.

Aktuell laufen die Vorbereitungen, Planungsarbeiten und fachlichen Abstimmungen mit den Genehmigungsbehörden. Der Baubeginn vor Ort ist für Mitte des Jahres anvisiert.

Gewässeraufweitung durch Sicherung und Regulierung der Gewässersohle,

zwischen Hohnsteiner Str. 32 und 60

Die Plangenehmigung der Maßnahme am Gewässer ist Ende letzten Jahres erfolgt. Aktuell laufen die Vorbereitungen zur Umsetzung in diesem Jahr.

Gewässeraufweitung durch den Ersatzneubau einer Brücke,

an der Hohnsteiner Str. 44/46

Aktuell laufen die Vorbereitungen und Planungsarbeiten. Sobald eine Zuwendung durch Fördermittel gesichert ist, kann auch hier die Umsetzung erfolgen.

Sanitäranlage Marktplatz Dittersbach

Das bestehende Sanitärgebäude am Jugendclub auf dem Marktplatz soll zu einer modernen Sanitäranlage umgestaltet werden. Auch ein Behindertengerechtes WC, welches über eine Rampe erschlossen wird, soll entstehen.

Die Fertigung der Stahlkonstruktion der Rampe erfolgte in einer Metallbauwerkstatt in Radeberg.

Aktuell ist die Montage vor Ort in Arbeit, die Ausbauarbeiten im Innenbereich des Sanitärgebäudes folgen.

Gestaltung eines multifunktionalen Dorfmittelpunktes

am Standort Alte Feuerwehr in Dürrröhrsdorf

Dem Antrag auf Förderung zum 10. Aufruf „Vitale Dorfkerne und Ortszentren im ländlichen Raum“ beim LRA wurde zugestimmt. Das beantragte Vorhaben dient der Schaffung eines multifunktionalen Dorfmittelpunktes in Dürrröhrsdorf.

Nach Rückbau des seit über einem Jahrzehnt leerstehenden Feuerwehrgerätehauses, entsteht eine attraktiv gestaltete und begrünte öffentlich nutzbare Freifläche. Die Neugestaltung orientiert sich dabei konsequent an den Anforderungen des demografischen Wandels. Der zukünftige Mehrgenerationenplatz bietet Raum für vielfältige Nutzungsmöglichkeiten, z.B. Wochen-u. Händlermärkte mit regionalen Produkten, kulturelle kleinere Veranstaltungen, Erholungs- u. Wartebereich für Besucher der Verwaltung und Treffpunkt mit attraktivem Fotohintergrund für standesamtliche Trauungen im benachbarten Rathaus.

Besonderes Merkmal des Projektes wird eine begrünte Pergola, als gestalterisches und symbolisches Zentrum des Platzes. Die Gestaltung beinhaltet auch die Wiederverwendung von Materialien

des Platzes und wird Elemente des alten Feuerwehrgerätehauses kreativ aufgreifen.

Aktuell laufen die Planungsarbeiten und die Vorbereitung der Ausschreibung. Start der Umsetzung, beginnend mit dem Abbruch des Gebäudes „Alte Feuerwehr“, ist ab Mai dieses Jahres geplant.

Barrierefreier Ausbau von drei Bushaltestellen im Gemeindegebiet

Die Gemeinde erhielt einen Zuwendungsbescheid vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr zur Gewährung einer Zuwendung aus Mitteln des Freistaates Sachsen zur Verbesserung der Bedingungen im schienen- und straßengebundenen öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Freistaat Sachsen für das Vorhaben „Barrierefreier Ausbau von drei Bushaltestellen im Gemeindegebiet Dürrröhrsdorf-Dittersbach in den Ortsteilen Porschendorf, Dobra und Stürza“.

Einen zweiten Teil der Zuwendung erhält die Gemeinde vom Zweckverband Verkehrsverbund Oberelbe.

Somit wird die Möglichkeit geschaffen, an drei Standorten je zwei Haltestellen des Nahverkehres barrierefrei und modern zu errichten.

Haltestelle „Stürza Erbgericht“, auf der Hohnsteiner Straße

Umverlegung und Ersatzneubau der Haltestellen beidseitig

Der bisherige Unterstand an der Haltestelle Erbgericht befindet sich derzeit in einem Gebäudeteil des Gasthofes „Erbgericht“, welches sich in privatem Besitz befindet. Es existiert beidseitig keine ausgebaute Aus- und Einstiegsmöglichkeit und die Platzverhältnisse sind äußerst begrenzt.

Aus diesem Grund ist geplant, die Bushaltestellen beidseitig in die Höhe Hohnsteiner Straße 57 zu verlegen, da hier genügend gemeindeeigene Flächen zur Verfügung stehen, um die Haltestellen neu anzuordnen und einen modernen Fahrgastunterstand zu errichten. In unmittelbarer Nähe ist die Anbindung an das vorhandene Wegenetz abseits der Straße vorhanden.

Haltestelle „Porschendorf Baustoffe“, auf der Lohmener Straße

Neubau der Haltestellen beidseitig

An der Haltestelle Porschendorf Baustoffe, in Höhe des Gewerbegebietes, existieren auf einer Seite nur noch Reste einer alten Bustasche, die sich in einem äußerst desolaten Zustand befindet. Auf der gegenüberliegenden Fahrbahnseite sind keine Anlagen für einen Bushalt vorhanden, so dass der Reisende an einem unbefestigten Fahrbahnrand aussteigen muss.

Hier erfolgt ein Neubau der Haltestellen auf beiden Seiten.

Haltestelle „Dobra Höhe“, an der Pirnaer Straße

Umverlegung und Ersatzneubau der Haltestellen beidseitig

Die Haltestelle Dobra Höhe liegt derzeit außerhalb der Ortslage und ist nur entlang der Staatsstraße S 164 oder über einen privaten Weg von der Dorfstraße aus zu erreichen.

Aus diesem Grund plant die Gemeinde die Verlegung der Haltestelle in Richtung innerorts in das Oberdorf, in Höhe des Wohnbaugebietes „An der Hohen Straße“. Es sind der Bau von Warteflächen mit Fahrgastunterstand sowie der Anbau der Ein- und Ausstiegsflächen entlang der Staatsstraße vorgesehen. Am geplanten Standort ist eine gute Anbindung an das vorhandene innerörtliche Wegenetz gegeben.

Aktuell laufen die Vorbereitungen und fachlichen Abstimmungen mit dem Planungsbüro. Die Umsetzung der drei Maßnahmen ist für Sommer 2026 geplant.