in den nächsten Monaten stehen auf Landkreisebene interessante Entscheidungen im Bereich Schulwesen an. Zum einen wird aktuell der Schulnetzplan für die nächsten Jahre fortgeschrieben, ein Instrument, welches auch einen Blick auf unsere verblieben Grundschule wirft. Absehbar sollten es hier keine Veränderungen angezeigt werden, die Zweizügigkeit, und damit unsere Einrichtung, scheint gesichert.
Daneben steht aktuell auch eine Standortentscheidung für eine Förderschule, in deren Einzugsgebiet wir liegen, an. Der bisherige Campus in Ehrenberg entspricht nicht mehr den geforderten Standards, so dass etwas passieren muss. Die Kreisverwaltung hat aktuell mehrere Optionen zwischen Sanierung des derzeitigen Gebäudes und komplettem Neubau in Neustadt oder Sebnitz zu prüfen. Aus dem Blickwinkel der diese Schulform besuchenden Kinder aus unserem Gemeindegebiet wäre Sebnitz sicherlich ungünstig. Die Entscheidung zwischen dem Umbau im Hohnsteiner Ortsteil mit gewissen Unwägbarkeiten bei aus Alt mach Neu oder der Errichtung eines Neubaus auf grüner Wiese, durch den der bisherigen Schule der Leerstand droht, ist durchaus spannend. Daneben spielen Erreichbarkeit und Schulumfeld für unsere Schüler ebenso eine entscheidende Rolle. Am Ende muss es im Kreistag ein wohl abgewogenes Votum geben, mit dem wir alle miteinander gut leben können und bei dem das langfristige Wohl aller Nutzer der Einrichtung im Mittelpunkt stehen sollte. Ich bin gespannt.