knapp 1,5 Kilogramm Vollkornbrot und Kartoffeln, circa 600 Gramm Mais, Pilze und saure Gurken als Konserven, rund ein Kilogramm Sauerkraut und Rotkohl, dazu noch 40 Liter Mineralwasser und 4 Liter H-Milch, das alles und vieles mehr sollte ein zweiköpfiger Haushalt jederzeit eingelagert haben - für einen zehn Tage währenden Notfall. So empfiehlt es der Vorratskalkulator der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Nicht alle haben wir einen solchen Vorrat zu Hause und manchem fehlt es eventuell sogar an Möglichkeiten zur Lagerung. Dennoch kann es beruhigen, sich zumindest Gedanken darüber zu machen, was man benötigt, falls die Versorgungslage doch einmal über mehrere Tage kritisch ist. Es existiert zwar eine staatliche Notfallreserve, aber die ersten Tage während einer Krise sollten wir am besten eigenverantwortlich überstehen. Und gerade unsere ländliche Bausubstanz bietet dazu oftmals gute Voraussetzungen. Also schauen sie gern einmal auf den Rechner der Anstalt (siehe Seite 3 - Notfallvorsorge), prüfen die Ergebnisse auch in Hinblick auf ihre individuellen Gewohnheiten und schaffen sich eine kleine Sicherheit. Natürlich sollte dann der Blick auf die Mindesthaltbarkeiten zur Gewohnheit werden, um eine sinnvolle Rotation ohne Verschwendung zu sichern. So können wir uns ein gutes Gefühl schaffen und miteinander ruhig auf Schwierigkeiten reagieren.
Tragen wir alle ein wenig dazu bei, uns auf uns selbst zu verlassen!