Wer sich im Straßenverkehr bewegen will, sollte sicher mit seinem Fahrrad oder Roller umgehen können und natürlich die wichtigsten Verkehrszeichen kennen. Genau das hat die „Verkehrswacht Sächsische Schweiz e.V“. am 12. Juni mit den Vorschülern der ASB Kindertagesstätte „Moosmutzelreich“ trainiert. Dazu hatten die Kinder ihre Fahrräder und Helme mitgebracht.Mit Hilfe eines Dummies wurde den Kindern außerdem verdeutlicht, wie wichtig es ist, dass sie im Auto immer angeschnallt werden.
Ein Badewanne voll Wasser für jede Kuh
Am Mittwoch, den 17.06.2026 starteten die „Frechdachse“ und „Wilden Kobolde“ der ASB Kita Moosmutzelreich zu einem Ausflug. Durch den Wald führte der Weg bis zur Agrargenossenschaft nach Porschendorf.
Susi, die Landwirtin, begrüßte alle freundlich und erzählte, was in diesem Betrieb alles gemacht wird. In der großen Scheune konnten die Kinder das Futter (Gerste, Mais, Raps), das die Kühe bekommen anschauen.
Im Stall konnten die Helfer der Landwirte entdeckt werden. Eine automatische Futtermaschine, die Melkautomaten und der „Scheißeschieber“, wie ihn Susi nannte, erleichtern den Mitarbeitern die tägliche Arbeit.
Die Kinder erfragten wie viel eine Kuh am Tag trinkt und wie viel Milch sie produziert. Die Trinkmenge von einer ganzen Badewanne voll mit Wasser erstaunte die Kinder. Ebenso wie die 30 – 50 Liter Milch, die eine Kuh gibt.
Auch einen Bullen gab es zu sehen. In dem Betrieb werden fast nur Kühe, also Mädels, gehalten. Die Jungs werden an andere Betriebe verkauft.
Ob sich auch eine Kuh streicheln lässt? Mit Geduld gelang es den Steppkes bei den Kälbchen: langsam näherten sie sich. Susi erklärte auch, dass niemand Angst zu haben braucht, da Kühe nur unten Zähne haben. Ihre lange Zunge fühlte sich ganz rau an und kitzelte an den Händen. Auch das jüngste, ein 3 Tage altes Kälbchen, ließ sich streicheln.
Zum Schluss durften die Kinder an dem fertig gemischten Futter der Kühe riechen. „Hmm, das ist jetzt nicht so unser Fall J. Da nehmen wir doch lieber das Mittagessen in der Agrargenossenschaft ein.“, waren sie sich einig.
Danke für diesen informativen Vormittag. Dieser Tag wird noch lange in unserer Erinnerung bleiben.