nach deutlicher Verzögerung können wir hoffentlich demnächst im Gemeinderat einen neuen Brandschutzbedarfsplan als Grundlage für zukünftige Investitionen im Bereich Feuerwehren beschließen.
Derzeit sind wir in der finalen Diskussion zu einer, von neutraler Stelle, angefertigten Studie, in welcher in den letzten fast 2 Jahren unsere Gegebenheiten im Feuerwehrwesen mit den gesetzlich geforderten Ansprüchen abgeglichen wurden. Das Ergebnis zeigt, wir verfügen über einen guten Standard, haben aber noch einzelne Lücken, die es sinnvoll zu schließen gilt. Die Diskussion über die Reihenfolge der nächsten Investitionen wird dabei auch immer wieder mit einer gewissen, verständlichen, Emotionalität durch die Angehörigen der einzelnen Wehren geführt. Jeder Standort hat seinen eigenen Blickwinkel und möchte die bestmögliche Ausstattung erhalten. Leider übersteigt dies regelmäßig unsere finanziellen Möglichkeiten trotz eines bereits sehr hohem Feuerwehrbudgets im kommunalen Haushalt. Daher heißt es, wie in der Vergangenheit bereits auch, kompromissfähig zu sein und auch den Blick über den Tellerrand zu werfen. Wir werden nicht umhinkommen, nicht nur die Vorrausetzungen in unseren Ortsteilen, sondern auch die daran angrenzenden Möglichkeiten in unseren Nachbargemeinden mit einzubeziehen. Bei dem geforderten, und durchaus wünschenswerten, hohem Niveau des Brandschutzes und Rettungswesens wird das Vorhalten aller Ressourcen absehbar nicht allein zu realisieren sein. Wenn wir dies verinnerlichen und die bereits vorhandenen Kontakte weiter intensivieren, bin ich hoffnungsfroh, der Bevölkerung in unserer Region auch weiterhin eine Einsatzbereitschaft, die höchsten Ansprüchen genügt, gewährleisten und den Kameradinnen und Kameraden sehr gute Bedingungen für ihren Dienst bieten zu können.
Für diese Ziele lohnt sich die Diskussion und darauf freue ich mich.