Auch in diesem Jahr gehörte die Versteigerung anläßlich des Dittersbacher Jahrmarktes wieder zu den besonders vergnüglichen Programmpunkten. Die Sitzplätze im Festzelt reichten gerade so aus, die Stimmung war bestens – und auch an Bieterlust mangelte es wahrlich nicht. Die mittlerweile 18. Versteigerung ist inzwischen ein fester Bestandteil des Dittersbacher Jahrmarktes.
Zahlreiche Bürger und ortsansässige Unternehmer hatten zuvor Dinge für die Versteigerung zur Verfügung gestellt. Entsprechend abwechslungsreich war das Angebot: Seltenes, zum Teil Einzigartiges, Hochwertiges, Nützliches und immer wieder Überraschendes kam unter den Hammer. Manches wechselte schnell den Besitzer, anderes entwickelte sich zu einem kleinen Bieterduell.
Durch den Abend führte in bewährter Weise Christian Bieselt, der mit Humor, Schlagfertigkeit und dem nötigen Gespür für das berühmte „eine Gebot geht doch noch“ dafür sorgte, daß die Hände immer wieder nach oben gingen. Am Ende stand ein Ergebnis, über das sich der Ortschaftsrat ganz besonders freut: 1.328 Euro kamen zusammen. Der Ortschaftsrat möchte damit die Sanierung des historischen Friedhofstores unterstützen. So wird aus vielen einzelnen Geboten am Ende ein sichtbarer Beitrag zum Erhalt unseres Ortsbildes.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Bürgern und Unternehmen, die mit Sach- und anderen Spenden die Versteigerung überhaupt erst ermöglicht haben, allen Helfern und Organisatoren, unserem Auktionator Christian Bieselt – und natürlich allen, die mitgeboten und damit zu diesem schönen Ergebnis beigetragen haben.
Und auch ein alter Bekannter der Dittersbacher Versteigerung war wieder mit besonderem Einsatz dabei: Philipp Altus. Auch diesmal bewies er Mut und ehrenhafte Selbstlosigkeit und nahm ein ganz besonderes Ersteigerungsgut mit nach Hause. Das beigefügte Foto liefert den Beweis.
So bleibt die Erkenntnis: Beim Dittersbacher Jahrmarkt wird nicht nur gefeiert – manchmal wird mit einem beherzten Gebot auch ganz nebenbei ein Stück Heimat erhalten.