Was war – und was kommt?
Wenn man einen Artikel für das Amtsblatt schreibt, dann gehört natürlich ein Rückblick dazu. Doch wie soll man sich eigentlich an all die Dinge erinnern, die innerhalb von vier Wochen zwischen zwei Ausgaben passiert sind?
Ich schaue dann gern einmal in unseren WhatsApp-Kanal „Mosigkau aktuell“ – und bin regelmäßig selbst überrascht, wie weit ich zurückscrollen muss. Denn auch in den vergangenen Wochen war in Mosigkau wieder einiges los.
Ein Rückblick auf die vergangenen Wochen
Auf den neuen Beachvolleyballfeldern des TSV Mosigkau führte der Volleyballverband Sachsen-Anhalt ein Qualifikationsturnier für die Deutschen U17-Beachvolleyballmeisterschaften durch. Die Anlage kann auch privat genutzt werden, mehr dazu auf der Seite vom TSV Mosigkau: www.tsv1894mosigkau.de
Im Kindergarten fand gemeinsam mit der DiFA, der Interdisziplinären Frühförderstelle Anhalt, ein Tag der offenen Tür statt. Eine schöne Gelegenheit, die Arbeit der Einrichtung kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Auch das Thema Gesundheit und Achtsamkeit spielte eine Rolle: Im Naturbad fand ein Yoga-Kurs statt. Aufgrund der positiven Resonanz soll dieses Angebot 2027 wiederholt werden. Darüber hinaus gibt es bereits Überlegungen, einen ganzen Tag als Retreat zu gestalten – mit verschiedenen Achtsamkeitstrainern, Vorträgen rund um Gesundheit und weiteren Angeboten.
Für mehr Sicherheit im Bereich der Knobelsdorffallee wurden inzwischen die beiden digitalen Geschwindigkeitstafeln installiert. Sie zeigen den Verkehrsteilnehmern die gefahrene Geschwindigkeit und machen gleichzeitig auf die richtige Geschwindigkeit aufmerksam. Gerade für die Kinder des Kindergartens und die Schüler der Waldorfschule ist das ein wichtiger Beitrag zu mehr Sicherheit auf ihrem täglichen Weg.
Am 29. August fand im Schäfergarten bereits zum fünften Mal das Kleinkunstfestival statt. Mit seiner bunten Mischung verschiedener Künstlerinnen und Künstler war es auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg und hat gezeigt, wie viel kulturelles Leben in unserem Ort steckt.
Ein besonderer Moment war außerdem die feierliche Übergabe des Genehmigungsbescheides für die Sanierung des Westlichen Kavalierhauses unseres Schlosses. Bund und Land übergaben den Bescheid an die Kulturstiftung Dessau-Wörlitz. Insgesamt werden 5,1 Millionen Euro in die Sanierung des Westlichen Kavalierhauses investiert. Für Mosigkau und unser Schloss ist das eine wichtige und zukunftsweisende Nachricht.
Auch die Barrierefreiheit in unserem Ort wurde genauer betrachtet. Im Rahmen eines Begegnungsrundgangs des Beirates für Menschen mit Behinderung wurden gemeinsam mit Vertretern aus Politik, Stadtrat, Verwaltung, Baudezernat, Behindertenverband, Ortschaftsrat sowie Anwohnern und weiteren Interessierten verschiedene Stellen in Mosigkau unter die Lupe genommen. Dabei wurde deutlich, dass es noch einiges zu verbessern gibt – aber genau solche gemeinsamen Rundgänge sind wichtig, um Probleme sichtbar zu machen und Lösungen anzustoßen.
Ein Ausblick auf den goldenen Oktober
Auch im Oktober wird es in Mosigkau nicht langweilig.
Unser kleines Dorfmuseum öffnet weiterhin an jedem ersten Sonntag im Monat seine Türen. Bei Kaffee und Kuchen gibt es die Möglichkeit, in die Geschichte unseres Ortes einzutauchen und so manches über Mosigkau zu erfahren.
Am 13. Oktober plant unsere Kita wieder eine Altpapiersammlung. Mit dem Erlös sollen Anschaffungen für die Kinder ermöglicht werden, die ihnen zum Spielen, Entdecken und Erleben zur Verfügung stehen. Eine kleine Sammlung mit einer schönen Wirkung.
Im Mosigkeum wird es in den Herbstferien verschiedene Kurse rund um die Themen Seife und Holz geben. Kreativität, gemeinsames Ausprobieren und vielleicht auch das eine oder andere selbstgemachte Stück stehen dabei im Mittelpunkt.
Am 29. Oktober 2026 erwartet die Besucher im Mosigkeum ein Vortrag zum Thema „Naumburger Stifterfiguren“. Wer sich für Kunst, Geschichte und mittelalterliche Kultur interessiert, sollte sich diesen Termin vormerken.
Und natürlich darf Ende Oktober auch Halloween in Mosigkau nicht fehlen. Mit einer Halloweenparty auf dem Spielplatz wird der Monat passend und sicherlich etwas schaurig beendet.
Gemeinsam für Mosigkau
Wenn man auf die vergangenen Wochen schaut, wird eines deutlich: In Mosigkau bewegt sich einiges. Vieles davon ist sichtbar, manches entsteht eher im Hintergrund und braucht Geduld, Gespräche und manchmal auch einen langen Atem.
Wir haben in den vergangenen Monaten einiges erreicht. Gleichzeitig liegen noch viele Aufgaben vor uns. Die Sanierung von Straßen, die Verbesserung der Regenentwässerung und viele andere Themen beschäftigen unseren Ort schon seit Jahren. Wer in den Protokollen früherer Ortschaftsräte nachliest, wird feststellen, dass manche Herausforderungen durchaus schon unsere Vorgänger beschäftigt haben.
Umso wichtiger ist es, dass wir diese Themen gemeinsam angehen. Als Ortschaftsrat können wir Dinge anstoßen, begleiten und immer wieder auf die Anliegen unseres Ortsteils aufmerksam machen. Aber wir können nur dann wirklich etwas bewegen, wenn viele mitmachen, Ideen einbringen, kritisch nachfragen und sich für ihren Ort engagieren.
Mosigkau hat gezeigt, dass viel möglich ist, wenn Menschen zusammenkommen und etwas auf die Beine stellen.
Denn eines ist sicher: Es gibt noch viel zu tun – aber ebenso viel, worauf wir gemeinsam stolz sein können.