Sehr geehrte und liebe Bürgerinnen und Bürger,
Sie halten das aktuelle Amtsblatt in Ihren Händen und kaum zu glauben, aber am 29. November ist bereits der 1. Advent. Das Jahr neigt sich also langsam dem Ende zu.
Rückblickend wird das Jahr 2026 auch aufgrund eines wichtigen Stadtratsbeschlusses in Erinnerung bleiben. In seiner Sitzung am 14. Oktober hat der Stadtrat die Investitionsrahmenplanung für die Bundesgartenschau 2035 beschlossen. Das Besondere an dieser Planung ist, dass sie das Gebiet verbindlich festlegt, auf dem die Bundesgartenschau 2035 schwerpunktmäßig stattfinden wird.
| Das Kerngebiet für die Bundesgartenschau 2035 bilden | |
| • | die beiden großen Parkanlagen Georgium mit Beckerbruch und Schillerpark mit Parkteich, |
| • | das Dessauer Stadtzentrum mit innerstädtisch Mitte einschließlich Stadteingang Ost und Theaterviertel sowie |
| • | das Burgareal Roßlau als Veranstaltungsort mit Wasserburg, Burggarten und Rosselgrünzug. |
| • | Die Blumenhalle wird gut erreichbar und zentral auf dem Gelände der Schadebrauerei errichtet. |
| • | Auf Antrag der CDU-Fraktion im Stadtrat wurde auch das Areal Wallwitzhafen in das Kerngebiet aufgenommen. |
Dem Motto „Eine Stadt wird Buga“ folgend richtet die Stadt zudem einen Verfügungsfonds ein, mit dem kleinere Projektideen in den Ortschaften und Stadtteilen bis zur Bundesgartenschau umgesetzt werden können.
Wenn Sie sich für weitere Informationen interessieren, so möchte ich Sie schon heute ganz herzlich zu einer Bürgerinformationsveranstaltung zur Bundesgartenschau in die Marienkirche einladen. Die Informationsveranstaltung findet 16. November, 18 Uhr, in der Marienkirche statt.
Mein Wunsch ist es, dass sich unsere Stadt mit den geplanten Investitionen weiter verschönert und unsere vorhandenen Schätze strahlen können. Ein solcher Schatz ist das Palais Dietrich in der Zerbster Straße. Der Baufortschritt ist deutlich zu sehen: die Fassade und das Dach erstrahlen im neuen Glanz.
Der Mitteldeutschen Zeitung habe ich gesagt, dass für mich der Erfolg der Bundesgartenschau 2035 darin liegt, die Schätze unserer Stadt zum Strahlen zu bringen und für unsere Bürgerinnen und Bürger eine hohe Lebensqualität zu gewährleisten.
Unsere Stadt als Ganzes ist der Leuchtturm, weil sie eine Stadt ist, die in eine einzigartige Natur- und Kulturlandschaft eingebettet ist. Diese Landschaft ist so wertvoll, dass sie von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Bewusst sollen daher mit der Bundesgartenschau keine neuen Flächen hinzukommen, sondern vorhandene Flächen aufgewertet und ein Bündeln an notwendigen städtebaulichen Maßnahmen insbesondere im Stadtzentrum umgesetzt werden. Das macht unsere Stadt noch attraktiver.
Ganze Stadtteile einzubeziehen ist das innovative und nachhaltige an der Bundesgartenschau 2035. Der besondere Teil sind die Klimaanpassungsmaßnahmen und Freiraumgestaltungen, damit unsere Stadt für alle Generationen lebenswert bleibt und unsere wertvollen Garten- und Parkanlagen mit ihren Gewässern so umgebaut werden, dass sie Wetterextremen dauerhaft standhalten. Um Leerstand abzubauen und das Wohnumfeld noch attraktiver zu gestalten, sollen insbesondere Gebäude im Theater- und Johannisviertel und im Umfeld des Friederikenplatzes saniert werden.
2035 erhält unsere Stadt die Gelegenheit sich einem großen Publikum zu präsentieren und deutschlandweit bekannt zu werden. Die Bundesgartenschau 2035 gibt Dessau-Roßlau die einmalige Chance sich bundesweit als Bauhausstadt im Gartenreich als Wohn-, Wirtschafts- und Kulturstandort zu profilieren. Sämtliche Investitionen werden einen hohen Nutzen für unsere Bürgerinnen und Bürger stiften.
Liebe Leserinnen und Leser,
ich wünsche Ihnen einen schönen November.
Herzliche Grüße