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Premiere Großes Haus
Schwanensee
Ballett von Stefano Giannetti | Musik von Pjotr I. Tschaikowski
Premiere am 8. Mai um 19.30 Uhr
sowie am 17. Mai um 16 Uhr, 23. Mai um 17 Uhr und 29. Mai um 19.30 Uhr | Großes Haus
Werkeinführungen jeweils 30 Min. vor Vorstellungsbeginn | Foyer
Seit der wegweisenden Inszenierung durch Marius Petipa und Lew Iwanow von 1895 inspiriert Tschaikowskis dramatische Musik zu immer neuen Deutungen dieses bedeutenden Balletts. Stefano Giannettis Choreografie setzt bei den Proben einer „Schwanensee"-Premiere an: Realität und Bühnenhandlung beginnen zu verschwimmen, während sich die Beziehungen der Tänzerinnen und Tänzer mit der Geschichte der Schwanenprinzessin verweben. So entsteht ein Blick hinter die Kulissen, mit Emotionen, Konflikten und macht die enge Verbindung von Leben und Kunst sichtbar.
Premiere Altes Theater
Der Elefant im Weißen Meer
Kammeroper von Yana Shliabanska | Libretto von Anastasiia Verveiko (Uraufführung)
Premiere am 15. Mai um 19.30 Uhr sowie am 16. und 29. Mai jeweils um 20 Uhr | Altes Theater/Studio
Werkeinführungen jeweils 30 Min. vor Vorstellungsbeginn | Foyer
Liza Switlytschna sucht nach ihrem, in den 1930er Jahren verschwundenen, Urgroßvater. Trotz der schwindenden Erinnerungen ihrer Großmutter folgt sie den Spuren bis nach Sandarmoch in Karelien, einem Massengrab mit Opfern des „Großen Terrors". Aus der persönlichen Suche wird ein Erinnern an die vielen Vergessenen der Geschichte. Die Komposition von Yana Shliabanska entfaltet in kammermusikalischer Intimität eine dichte, eindringliche Atmosphäre.
Wiederaufnahme Großes Haus
Tristan und Isolde
Oper von Richard Wagner
Wiederaufnahme am 22. Mai um 17 Uhr sowie am 25. Mai um 16 Uhr und 30. Mai um 17 Uhr | Großes Haus
„Der Abend ist ein Rausch mit Sogwirkung, eine Klangorgie, ein Fest feinster, narkotisierender Übergänge, dramatischer Zuspitzungen und rasantem musikdramaturgischem Zugriff. Chapeau! So einen makellos gespielten wie intelligent strukturierten, analytisch klaren, transparenten „Tristan", tiefromantisch und modern zugleich, hört man selten. Auch die Besetzung hat Niveau. Allen voran Iordanka Derilova. [...] ihre Stimmkraft, ihre Kunst der Phrasierungen und ihre sicheren Spitzentöne sind beeindruckend." neue musikzeitung
Konzerte
7. Sinfoniekonzert
Am 14. und 15. Mai jeweils um 19.30 Uhr | Großes Haus
Konzerteinführung jeweils um 18.30 Uhr | Foyer
Der 1875 in Litauen geborene Mikalojus Konstantinas Čiurlionis verband als Komponist und Maler Musik und Bildende Kunst. Seine sinfonische Dichtung „Miške" (Im Walde) zeigt dieses malerische Denken in einem hellen, stimmungsvollen Naturbild. Carl Maria von Weber schrieb für den Klarinettisten Heinrich Joseph Baermann das 2. Klarinettenkonzert, das neben brillanter Virtuosität auch die kantablen Qualitäten des Soloinstruments wirkungsvoll hervortreten lässt. Robert Schumanns C-Dur-Sinfonie verbindet Einflüsse von Bach, Beethoven und Mendelssohn; besonders das Adagio zählt zu seinen eindrucksvollsten Sätzen.
Großes Haus
Die Fledermaus
Operette von Johann Straus (Sohn)
Am 1. Mai um 18 Uhr sowie zum letzten Mal in dieser Spielzeit
am 24. Mai um 17 Uhr | Großes Haus
„Weigands ‚Theater pur‘ verachtet die Klamotte nicht, sondern beherrscht sie handwerklich souverän. Unter der Stabführung von KM Wolfgang Kluge gibt [die Anhaltische Philharmonie] bereits in der (vor geschlossenem Vorhang) gespielten Ouvertüre den perfekten Dreivierteltakt vor, lockt in die Quadrille und reißt alle 190 Minuten lang mit. So, wie es sich für Johann Strauß (Sohn) gehört. […] eine Aufführung, die es versteht, künstlerischen Anspruch ebenso wie regionale und überregionale Publikumserwartungen zu erfüllen." Kunst und Technik-Das Onlinemagazin
Der Kirschgarten
Komödie von Anton Tschechow
Zum letzten Mal in dieser Spielzeit am 2. Mai um 17 Uhr | Großes Haus
Was bleibt, wenn anscheinend alles neu wird? Anton Tschechows große tragische Gesellschaftskomödie erzählt von der Gutsbesitzerin Ranewskaja, die auf ihr überschuldetes Anwesen zurückkehrt und sich weigert, den geliebten Kirschgarten zugunsten wirtschaftlicher Interessen aufzugeben – ein eindrucksvolles Bild einer Gesellschaft der Zeitenwende. Müßige
Schönheit, symbolisiert durch den Kirschgarten, hat in dieser Moderne keinen Platz mehr, sondern ist einem auf Gewinn ausgerichteten, pragmatischen Zweckdenken gewichen.
Alma
Oper von Claudio Santoro | Für alle ab 14 Jahren
Zum letzten Mal in dieser Spielzeit am 3. Mai um 17 Uhr | Großes Haus
„Die europäische Erstaufführung in Dessau geriet nun zum großartigen Wurf mit tonaler Originalität und dramatischen Überwältigungen, zu denen alle Abteilungen des Theaters mit leidenschaftlichem Engagement beitrugen: die Anhaltische Philharmonie, der unter Sebastian Kennerknecht alles gebende Opernchor mit zahlreichen Gästen, das brillante Ballett und ein sensibles Ensemble unterkrönender Führung von Iordanka Derilova als eine Frau, der Männer die Schuld an allen Miseren der Seelen und des Fleisches geben." concerti.de
My Fair Lady
Musical von Frederick Loewe
Zum letzten Mal in dieser Spielzeit am 31. Mai um 17 Uhr | Großes Haus
„Wolfgang Kluge heizt mit der Anhaltischen Philharmonie im Graben dieser Story mit dem Wohlfühl-Happyend so ein, dass es eigentlich egal ist, wie wahrscheinlich das Ganze war oder ist. Auf der Bühne ist die Sache schlüssig. Weigand hat ein untrügliches Gefühl für Timing, und seine umfangreiche Truppe (inklusive des von Sebastian Kennerknecht einstudierten Chors) bewältigt den ständigen Wechsel zwischen Sprachtempo und Gesang bravourös." Mitteldeutsche Zeitung
Tag der offenen Tür
Das Anhaltische Theater öffnet am 10. Mai seine Pforten und lädt ab 11 Uhr zum Tag der offenen Tür ein! Der Tag bietet die Möglichkeit, das Theater vor und hinter den Kulissen zu erkunden und sich über die Premieren, Konzerte und Wiederaufnahmen der Spielzeit zu informieren.
Der Eintritt ist frei!
Dessauer Jazz Nights #10
Benny Benack Quartett
Am 18. Mai um 19.30 Uhr | Großes Haus/Restaurant
Der international gefeierte Trompeter, Sänger und Entertainer Benny Benack III wurde 2024 im DownBeat Magazineals „Rising Star" ausgezeichnet. Sein unverkennbarer Stil verbindet modernen Jazz mit klassischem Crooner-Charme. Begleitet wird er von drei herausragenden Künstlern der europäischen Jazzszene: André Weiss am Piano, Joel Locher am Bass und Xaver Hellmeier am Schlagzeug.
Altes Theater
Herr Drossel und Fräulein Bart
Ein zeitgenössisches Schauspiel nach Grimms Märchen „König Drosselbart" von Dirk Baum
(Uraufführung) | Für alle ab 4 Jahren
Am 1. Mai um 16 Uhr und 3. Mai um 11 Uhr | Altes Theater/Studio
„Diesem amüsanten und kurzweiligen Miniatur-Schauspiel wohnt ein großer Zauber inne. […] Magier des Abends ist Roman Weltzien. In seiner schwarz-weißen Kluft verschafft er dem Gesamtkunstwerk die Aura des maximal Besonderen. In Rollen schlüpfend, für deren Aufzählung zehn Finger nicht genügen, überrascht er in Sprache und Gestus immer wieder neu." Zerbster Volksstimme
Die kleine Hexe
nach dem Kinderbuch von Otfried Preußler | Für alle ab 4 Jahren
Am 3. und 10. Mai jeweils um 15 Uhr | Altes Theater/Puppenbühne
„[Die kleine Hexe] will mit guten Taten eine gute Hexe werden und verstößt deshalb gegen das
oberste Gebot, dass eine echte Hexe ausschließlich Böses anrichtet. […] Spartenleiterin Kerstin Dathe
[…] schuf einen Dauererfolg für junges Publikum ab vier Jahren und eine Enzyklopädie des Puppenspiels. […] ein schönes Fantasiestück, bei dem man auch ganz viel über theatrale Magie erfährt." Mitteldeutsche Zeitung
Blaue Augen, schwarzes Haar
Ein Tanzabend von Stefano Giannetti nach dem gleichnamigen Roman von Marguerite Duras
Zum letzten Mal in dieser Spielzeit am 31. Mai um 18 Uhr | Altes Theater/Studio
„Edith Piafs ‚Milord‘ wird in Giannettis neuester Produktion auf der Bühne des Alten Theaters so
mitreißend wie melodramatisch getanzt, dass man sich unwillkürlich an Jacques Brels antibürgerliche
Ode erinnert fühlt. […] Alles erzählt mit der mal hemdsärmelig, mal zärtlich ausbuchstabierten
Poesie, die der klassische Tanz hergibt. Insgesamt: feine Veranstaltung!" tanz
Vom Hocker…?!
Nicolai Burchartz
"This is still a riot!”
Am 2. Mai um 20 Uhr | Altes Theater/Foyer
Die Songs von Nicolai Burchartz sind authentische Momentaufnahmen des Lebens: Immer persönlich und mit viel Feingefühl für Zwischentöne findet er Worte für alles Zwischenmenschliche. In seinem neuen Programm „Wir Wunder" bringt der Liedermacher und Trans*-Artivist Perspektiven von trans- und non-binären Menschen auf die Bühne.
Puppe ab 18
WANTED Eurydike
Eine Produktion von Lehmann und Wenzel
Am 30. Mai um 18 Uhr | Altes Theater/Puppenbühne
Orpheus und Eurydike: Liebe, Ehe, Seitensprünge – bis Eurydike in die Unterwelt verschwindet und selbst Jupiter Ansprüche stellt. Lehmann und Wenzel erzählen die Geschichte neu – frei nach Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt", mit Gitarre, Trommel und viel Spielfreude.
Rampenzauber-Festival - Wo Bühne wird, wer mitmacht.
Vom 17. bis 24. Mai wird das Alte Theater Dessau zum Ort für Begegnung, Kreativität und Mitgestaltung: Beim Rampenzauber-Festival präsentieren die SpielClubs des Anhaltischen Theaters ihre Inszenierungen. Den Auftakt macht am 17. Mai der TheaterJugendClub mit „Trainscape – Gefangen zwischen Schienen und Zeit". Am 21. Mai folgt der TheaterKinderClub mit „Die Regeln - Doch für wen sind sie bestimmt?", bevor der TheaterErwachsenenClub am 23. Mai zur „Tanzstunde Deluxe" einlädt. Ergänzt wird das Programm durch die FSJ-Ausstellung und Werkschau „FacettenReich", ein Workshop zur Stückentwicklung „Digital Life - Echt oder nur Profil?" und tägliche Mitmachangebote.
Weitere Informationen: www.anhaltisches-theater.de/rampenzauber
Zu Gast
MOMO
Konzertlesung mit Claudia Michelsen und Stefan Weinzierl
Am 28. Mai um 19 Uhr | Großes Haus
Für viele gehört die Geschichte von Michael Ende zu den prägenden Büchern der Kindheit: das Mädchen, das mit Zeitdieben kämpft, Freundschaft rettet und uns zeigt, wie wertvoll echte Zeit ist. In einer atmosphärischen Bühnenfassung bringen der Multi-Perkussionist Stefan Weinzierl und die Schauspielerin Claudia Michelsen diese Erinnerungen zurück und machen sie für heutige Generationen neu erlebbar.
Änderungen vorbehalten!