Faszination pur: Die Zaubershow von „Inflamati“ war das Highlight beim Weihnachtsfest in Eilenburg-Ost.
Wenn der Duft von frischen Waffeln durch die Windmühlenstraße zieht und Feuerschein die Dämmerung erhellt, dann rückt Eilenburg-Ost zusammen. Am 11. Dezember 2025 verwandelte sich das Stadtteilzentrum JuST und dessen Außengelände in einen lebendigen Begegnungsraum, der Generationen und Kulturen vereinte. Unter dem Titel „Weihnachtliches Eilenburg-Ost“ lud der Verein Wilder Osten e.V. zu einem Nachmittag ein, der alle Erwartungen übertraf. Über 90 Gäste, darunter ca. 75 Kinder und Jugendliche, folgten der Einladung – doch sie waren nicht nur Gäste, sondern zum Teil auch Gastgeber.
Das Besondere an diesem Fest ist seine Entstehungsgeschichte. In den Wochen zuvor hatten Kinder und Jugendliche das Programm selbst miterarbeitet. Sie entschieden, was stattfinden soll, und übernahmen Verantwortung. Das Ergebnis war ein Angebot, das genau den Nerv des Stadtteils traf: Während im Innenbereich mit hoher Konzentration individuelle Kerzen gestaltet und detailverliebte Kekshäuser („Knusperhäuschen“) konstruiert wurden, sorgte die Waffelzauberei aus Lehelitz für das leibliche Wohl.
Draußen im Gemeinschaftsgarten bot das knisternde Lagerfeuer bei Knüppelkuchen Raum für Gespräche und Begegnung. Den spektakulären Höhepunkt bildete der Auftritt des Künstlers „Inflamati“. Mit der Mischung aus Zauberei und einer atemberaubenden Feuershow zogen sie Groß und Klein in ihren Bann und sorgten für staunende Augen und tosenden Applaus.
Dank für unternehmerisches Engagement Den feierlichen Rahmen nutzte der Vereinsvorsitzende André Steinert zudem für eine besondere Würdigung. Er dankte Matthias Pilarski von der Firma MPN herzlich für die besondere finanzielle Unterstützung der Vereinsarbeit im Jahr 2025. Die Zuwendungen unterstützen vor allem das Projekt „Suppensamstag“ und stärken so die Gemeinschaft im Quartier.
Dieser Erfolg wäre ohne ein funktionierendes Netzwerk nicht möglich gewesen. Das Projekt zeigte eindrucksvoll, wie leistungsfähig die Kooperation im Stadtteil ist. Ein großer Dank gilt dem Team des Stadtteilzentrums JuST, der Schulsozialarbeit der Sebastian-Kneipp-Grundschule, der Schülerhilfe Eilenburg, dem Mehrgenerationenhaus Arche sowie dem Stadtseniorenrat für die tatkräftige Unterstützung.
Gefördert wurde die Veranstaltung durch die Partnerschaft für Demokratie Eilenburg – Bad Düben – Laußig im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. Der Wilder Osten e.V. bedankt sich bei allen Beteiligten für diesen gelungenen Beweis, wie lebendig und engagiert unser Stadtteil ist.