In Mühlberg gab eine historische Zeitreise von der Vergangenheit in die Gegenwart in der Elbestadt.
Unter dem Motto „Wut trifft Feminismus“ wurde im Rahmen der 36. Brandenburgischen Frauenwoche 2026 ein abwechslungsreiches und inspirierendes Programm auf die Beine gestellt.
Den Auftakt bildete am 5. März eine besondere Lesung anlässlich des 50. Todestages von Agatha Christie. Am 7. März standen Selbstverteidigungskurse für Frauen und Mädchen im Mittelpunkt, bei denen die Teilnehmerinnen ihre Stärke entdecken und Sicherheit gewinnen konnten. Am Internationalen Frauentag, dem 8. März, bot eine offene Werkstatt Frauen ab 18 Jahren die Möglichkeit, neue Technologien kennenzulernen und auszuprobieren.
Eine historische Zeitreise führte am 11. März in das Elbestädtchen Mühlberg, wo drei beeindruckende Frauenfiguren und Landknecht Günther Einblicke in vergangene Zeiten gaben. Am 12. März kamen Seniorinnen bei einem gemütlichen Frauentagstreffen in Werenzhain zusammen, um sich auszutauschen und gemeinsam zu feiern.
Ein weiterer Höhepunkt war die Lesung von Jule Ronstedt im Kino Weltspiegel. In ihrem Buch „Menomorphosen“ beleuchtete sie einfühlsam die Veränderungen, Chancen und Fragen, die Frauen ab 47 Jahren bewegen.
Ergänzt wurde das Programm durch regelmäßige Angebote für Mädchen ab 10 Jahren, die jeden Dienstag im März stattfanden.
Die Frauenwoche 2026 zeigte einmal mehr, wie vielfältig, lebendig und wichtig die Themen rund um Gleichstellung und gesellschaftliche Teilhabe sind. Ein herzlicher Dank gilt allen Ideengebern, Mitwirkenden und Unterstützern sowie den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern, die diese Veranstaltungsreihe möglich gemacht und mit Leben gefüllt haben.