Großer Ansturm auf den ersten Brotmarkt Brandenburgs im vergangenen Jahr.
Was im vergangenen Jahr als mutiges Experiment und „Jubiläumsgeschenk“ im Pomologischen Garten Döllingen begann, hat eine Welle der Begeisterung ausgelöst, die weit über die Grenzen des Landkreises hinausreicht. Der „Erste Brotmarkt Brandenburgs“ bewies bei seiner Premiere eindrucksvoll, wie groß die Sehnsucht nach echtem Handwerk und regionaler Identität ist – die Regale waren so schnell leergefegt, dass man kaum mit dem Schauen hinterherkam. In diesem Jahr setzt der Landkreis Elbe-Elster gemeinsam mit dem Tourismusverband Elbe-Elster-Land e. V. diese Reise fort und bringt die zweite Ausgabe des Erfolgsformats am 4. Juli 2026 nach Zeischa. Dort verschmilzt das Markttreiben mit dem großen Jubiläum zum 30. Naturparkfest zu einem besonderen Highlight.
Der Markt bleibt seinem Konzept der Bewegung treu, doch er hinterlässt Spuren. Ein zentrales Element dieser Wanderung ist die Architektur: Die markante hölzerne Mondsichel gibt dem Brotmarkt nicht nur sein unverwechselbares Gesicht, sondern ist auch ein bleibendes Versprechen an die Region. Während die Mondsichel der ersten Ausgabe als Geschenk im Pomologischen Garten in Döllingen verblieb, wird nun die zweite Version dieses Holzbauwerks dauerhaft in Zeischa Wurzeln schlagen. Es ist ein Symbol für die Beständigkeit unserer regionalen Netzwerke und ein Geschenk, das auch nach dem Festtag in der Gemeinde verbleibt.
Inhaltlich dreht sich alles um das wohl ehrlichste Grundnahrungsmittel: das Brot. Die Meister der Kruste, allen voran die Bäckerei Dorn, der Brotgraf, sowie Beegs bereiten sich bereits darauf vor, die Öfen für Zeischa anzuheizen. Doch der Markt ist weit mehr als eine reine Genussmeile. Er ist eine Bühne für das gesamte Regionalsiegel Elbe-Elster, das hier kulinarische Exzellenz mit kunstvollem Handwerk vereint.
Wer genau neben den Bäckereien und den bereits bekannten Akteuren für die kulinarischen und handwerklichen Überraschungen sorgen wird, bleibt vorerst noch ein spannendes Geheimnis. Die Organisatoren laden alle Neugierigen dazu ein, die kommenden Wochen im Internet und im nächsten Kreisanzeiger aufmerksam zu verfolgen, wo Stück für Stück weitere Details enthüllt werden. Eines steht jedoch fest: Wer die beste Kruste und das ehrliche Handwerk unserer Heimat erleben will, sollte sich den 4. Juli 2026 rot im Kalender markieren und rechtzeitig in Zeischa sein, bevor die Körbe – wie im letzten Jahr – im Handumdrehen geleert sind.