Nach der erfolgreichen Premiere als Gemeinschaftsveranstaltung soll das Förderforum künftig jährlich im Wechsel in den Landkreisen Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster stattfinden.
Wie gelingt der Weg von der Geschäftsidee zur passenden Förderung? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhielten Unternehmerinnen und Unternehmer beim Finanz- und FörderFORUM, das am 23. Juni im Rittergut Kemmen stattfand. Rund 110 Teilnehmende, darunter etwa 90 Unternehmensvertreter sowie 26 Beraterinnen und Berater aus 18 Organisationen, nutzten die gemeinsame Veranstaltung der Industrie- und Handelskammer Cottbus, der Landkreise Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster sowie von Startup Lausitz zum Austausch und zur Information.
Das Beratungsangebot umfasste Themen wie Gründung, Innovation, Fördermittel, Finanzierung, Digitalisierung, Fachkräftesicherung, Technologietransfer, Unternehmensnachfolge und Vorsorge. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Alexander Erbert, Landrat Oberspreewald-Lausitz, anschließend begrüßte Calaus Bürgermeister Marco Babenz die Gäste.
Bereits am Nachmittag hatten ein Workshop von Startup Lausitz sowie eine Informationsveranstaltung der IHK Cottbus für neue Mitglieder den Auftakt gebildet. Die Kombination der Angebote ermöglichte es den Teilnehmenden, verschiedene Informations- und Beratungsformate an einem Ort zu nutzen und neue Kontakte zu knüpfen.
Für einen abwechslungsreichen Einstieg sorgte ein Kurzvorstellungsformat, bei dem alle 18 Beratungsorganisationen ihre Angebote innerhalb einer Minute präsentierten. Die Moderation durch Marcel Linge (Startup Lausitz) und Marcel Petermann (IHK Cottbus) schuf eine offene Atmosphäre und leitete in die anschließenden Fachgespräche über.
Erstmals wurde das Förderforum gemeinsam von den Landkreisen Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster organisiert. Nach der Premiere im vergangenen Jahr in Großräschen soll die Veranstaltung künftig jährlich im Wechsel in beiden Landkreisen stattfinden.
Elbe-Elster-Landrat Marcel Schmidt zieht eine positive Bilanz und betont, dass insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen von einem gebündelten Beratungsangebot profitieren. Der direkte Austausch mit Institutionen wie Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer, Wirtschaftsförderung Brandenburg und der LEADER-Region sowie die Vernetzung der Unternehmen untereinander seien von den Teilnehmenden besonders geschätzt worden. Das Forum zeige, wie wertvoll landkreisübergreifende Zusammenarbeit sei und welche Impulse sie für die wirtschaftliche Entwicklung der Region geben könne.
Mit der Fortsetzung des Formats wollen die Veranstalter Unternehmen auch künftig eine zentrale Plattform für Information, Beratung und Vernetzung bieten und die Zusammenarbeit der beiden Landkreise weiter stärken.