Titel Logo
Kreisanzeiger für den Landkreis Elbe-Elster
Ausgabe 7/2026
Aus der Kreisverwaltung
Zurück zur vorigen Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Brotmarkt in Zeischa übertrifft Erwartungen

Die Aussteller des Brotmarktes sowie das Organisationsteam des Landkreises Elbe-Elster und des Tourismusverbandes Elbe-Elster-Land e. V. freuen sich über die gelungene zweite Auflage des Ersten Brotmarktes Brandenburgs.

Großer Andrang beim Naturparkfest – Regionales Handwerk begeistert Besucher

 

Der Brotmarkt im Rahmen des 30. Naturparkfestes in Zeischa hat am Wochenende eine große Resonanz erfahren. Die zweite Ausgabe des Ersten Brotmarktes Brandenburgs übertraf nach Angaben der Veranstalter die Erwartungen. Bereits kurz nach der Eröffnung bildeten sich lange Schlangen an den Ständen der Bäckereien. Die Anziehungskraft reichte dabei über die Region hinaus. Unter den Gästen waren auch Besucher aus Berlin, die gezielt wegen des Brotmarktes angereist waren.

„Als ich sah, wie lang die Schlangen in kürzester Zeit wurden, hüpfte mein Herz und ich bekam Gänsehaut“, sagt Marketingkoordinatorin Janine Niederstraßer. Die große Nachfrage zeige, dass viele Menschen regionales Handwerk und den direkten Kontakt zu den Betrieben schätzten.

Die vier teilnehmenden Bäckereien – Bäckerei Dorn, Konditorei & Café Beeg, Beats and Cakes sowie Bäckerei Bubner – waren während des gesamten Tages stark gefragt. Bereits kurz nach der Mittagszeit war der erste Stand ausverkauft. Nach Angaben der Veranstalter setzte eine Bäckerei die fünffache Menge ihres üblichen Marktverkaufs ab, eine andere verkaufte rund 250 Brote. Auch das angebotene XXL-Brot sowie süße Backwaren und sogenannte Briegel – üppig belegte Brotriegel – waren vollständig vergriffen. Nicht alle Besucher konnten am Nachmittag noch Brot erwerben. Dies sei jedoch auf die außergewöhnlich hohe Nachfrage zurückzuführen gewesen.

Neben dem Verkauf stand auch der fachliche Austausch im Mittelpunkt. Die beteiligten Bäcker nutzten die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und Möglichkeiten einer künftigen Zusammenarbeit zu erörtern. Sandra Scharff, verantwortlich für das Regionalsiegel, sieht darin ein Zeichen für die Bedeutung regionaler Netzwerke und deren Präsentation im Rahmen solcher Veranstaltungen.

Großen Zuspruch erhielt auch der Stand des „Blütenmädchens“. Dort wurden vor Ort handgebundene Haarkränze aus frischen Blumen gefertigt. Das Angebot war bis zum Ende des Tages vollständig ausverkauft. Ebenfalls gut angenommen wurde die historische Fotobox, an der zahlreiche Besucher Erinnerungsfotos im Stil des „Mondsichel-Kuriers“ erstellen ließen.

Nach der erfolgreichen zweiten Auflage soll der Brotmarkt im kommenden Jahr fortgesetzt werden. Wo die nächste Ausgabe stattfinden wird, steht nach Angaben der Veranstalter noch nicht fest. Das markante Holztor „Mondsichel“, das von Justus Wertzig gefertigt wurde und als Erkennungszeichen des Brotmarktes dient, bleibt als Geschenk und Erinnerung in Zeischa und soll dort künftig an einem dauerhaften Standort aufgestellt werden.

Philipp Strelitz/Social-Media-Team LKEE