Nach monatelanger Sperrung können die Kinder der Grundschule Hohburg endlich wieder ihren Schulsportplatz nutzen. Dass die Anlage nun wieder sicher bespielbar ist, ist das erfreuliche Ergebnis einer vorbildlichen Kooperation zwischen der Gemeindeverwaltung, dem Wirtschaftsbetrieb und den lokalen Vereinen.
Begonnen hatte alles mit einer unschönen Entdeckung: Im November 2025 musste der Platz aufgrund tiefer Löcher in den Torräumen gesperrt werden, da eine erhebliche Unfallgefahr bestand. Nach der Information an den Ortschaftsrat Hohburg rief dieser umgehend gemeinsam mit dem Nachbar- und Traditionsverein Hohburger Berge eine Initiative ins Leben, um die Gefahrenstellen schnellstmöglich zu beseitigen.
Gemeinsam gegen die Unfallgefahr
Der Startschuss für die Sanierung fiel bereits am Samstag, den 20. Dezember 2025, als viele freiwillige Helfer zu einer ersten Aktion zusammenkamen. Dank des Wirtschaftsbetriebes, der Mutterboden anlieferte, konnten die Löcher zunächst provisorisch verfüllt werden. Die Torbereiche mussten zu diesem Zeitpunkt allerdings noch weiter abgesperrt bleiben.
Die endgültige Lösung musste jedoch bis zum Frühling warten. Im April 2026 bestellte die Gemeinde knapp 70 Quadratmeter Rasenplatten, die vom Wirtschaftsbetrieb abgeholt und direkt an den Schulsportplatz geliefert wurden. Am Samstag, den 11. April, bewiesen die Bürger erneut große Einsatzbereitschaft: Zahlreiche freiwillige Helfer des Nachbarvereines und des Hohburger Sportvereines standen bereit, um die Platten fachgerecht in die Erde zu bringen. Insgesamt wurden dabei rund 65 Quadratmeter neuer Rasen in den Torräumen verlegt.
Geduld zahlte sich aus
Auch wenn die Vorfreude groß war, mussten die frisch verlegten Bereiche im Anschluss noch für etwa vier bis fünf Wochen abgesperrt bleiben. Am Freitag, den 8. Mai 2026, war das Warten dann endlich vorbei und der Platz wurde für die Grundschulkinder wieder freigegeben.
Damit der Platz auch zukünftig in einem so guten Zustand bleibt, muss der Rasen weiterhin gepflegt werden, bis er tief angewachsen ist. Der Nachbar- und Traditionsverein Hohburger Berge e.V. hat diese Aufgabe übernommen und sorgt aktuell dafür, dass die Torräume alle zwei Tage bewässert werden.
Ein besonderer Dank für die unkomplizierte Koordination und Beschaffung der Rasenplatten geht an Frau Jäger von der Gemeindeverwaltung. Weiterhin wird dem Wirtschaftsbetrieb für die hervorragende Abstimmung bei der Lieferung des Mutterbodens und der Materialien gedankt. Nicht zuletzt gebührt der Dank allen fleißigen Hohburgern, die tatkräftig mit angepackt haben. Nur durch diesen gemeinsamen, starken Einsatz steht den Kindern ihre beliebte Sportstätte wieder zur Verfügung und wird auch künftig bestens gepflegt.