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Amtsblatt der Stadt Falkenstein/Harz
Ausgabe 4/2026
Stadt Falkenstein/Harz
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Was die Großen können, können wir schön längst!

 

  

„Das ist noch nichts für euch", „Lasst das lieber, dafür seid ihr noch zu klein." Wie oft hören wir genau diese Sätze von unseren Eltern? Ich würde sagen: einmal zu häufig, oder nicht? Doch genau diese Sätze gibt es bei unserer Jugendfeuerwehr definitiv nicht. Denn bei uns dürfen auch unsere Jüngsten mit den gleichen Geräten und Materialien arbeiten wie die aktiven Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr. So auch an unserem letzten Ausbildungstag am 14.03.2026 in Reinstedt, den wir für alle Jugendfeuerwehrmitglieder der Stadt Falkenstein/Harz ausrichteten. Unter der Leitung unseres Stadtjugendwartes Andreas Kleimeyer versuchten wir, den Ausbildungstag zwar lehrreich, aber dennoch spannend für unsere Jugendlichen zu gestalten. Der Tag startete wie immer mit einem kleinen Morgenkreis. Ein kleiner Spaß am Rande - dennoch ist die gemeinsame Begrüßung und der gemeinsame Start in den Ausbildungstag ein Ritual, das unserem Stadtjugendwart besonders am Herzen liegt. Anschließend teilte er die Jugendlichen in vier große Gruppen ein, die gemeinsam mit ihren Betreuerinnen und Betreuern die einzelnen Stationen durchliefen. Diese Stationen beinhalteten unter anderem die Arbeit mit den uns zur Verfügung gestellten Fahrzeugen der jeweiligen Ortswehren, das Vorgehen an einer Unfallstelle, sowie deren Absicherung. Außerdem lernten unsere Jugendlichen, wie wir an einer Einsatzstelle Licht ins Dunkel bringen und welche Mittel uns hierfür zur Verfügung stehen. Des Weiteren durften alle, die sich trauten, ganz hoch hinaus: Unsere Jugendlichen erhielten eine Ausbildung am Teleskopmast, einschließlich der damit verbundenen Rettung aus Höhen. Ein weiteres Highlight an diesem Tag war die Ausbildung durch die Malteser. Hier konnten sich unsere Jugendlichen in Erster Hilfe ausprobieren und das Probeliegen in einer Vakuummatratze testen. Nach einem leckeren Mittagessen und dem obligatorischen Gruppenfoto verabschiedeten sich alle voneinander. Unsere Jugend hat wieder einmal bewiesen, dass sie im feuerwehrtechnischen Bereich mindestens genauso viel draufhat, wie die Erwachsenen. Vielleicht kann der ein oder andere sogar noch etwas von ihnen lernen. Wir möchten uns vor allem bei Herrn Tiebe bedanken, dem Betreiber des Harzrings, der uns die Fläche für unsere Ausbildung zur Verfügung stellte. Außerdem gilt unser Dank den Mitgliedern der Malteser für ihre Unterstützung. Der Stadtjugendwart möchte sich ebenfalls bei allen helfenden Betreuerinnen und Betreuern bedanken, denn ohne sie wäre solcher Tag überhaupt nicht möglich.

 

Friederike Kleimeyer