Bei den Vorbereitungen im Vorfeld gibt es immer die gleiche Frage: Wie wird das Wetter? Werden die Leute in den Saal kommen oder bleiben sie lieber draußen? Also bereiteten wir eine Version für beides vor und entscheiden kurz vor der Veranstaltung. Allerdings haben wir in diesem Jahr keine Zelte aufgebaut, sondern nur für Sitzplätze auf der Terrasse gesorgt. Bei 2 Arbeitseinsätzen wurden im großen Saal Tische und Stühle gestellt, die Sponsorentafel überarbeitet, die Fenster geputzt, Terrasse und Fußweg gereinigt. Neu ist in diesem Jahr, dass wir keinen Caterer extra haben. Der Schausteller Nathanael aus Polleben kommt zusätzlich zu seinen Fahrgeschäften mit einer Versorgungsstrecke. Für ihn und für uns praktisch. Beim Kirschtanz in Radisleben funktioniert es schon länger so. Am Freitag ist hauptsächlich der Nachmittag/Abend der Schausteller. Die Fahrgeschäfte können genutzt werden, es spielt Musik, man kann essen und trinken. Etwas für die ganze Familie. Doch bevor der Schausteller seine Fahrgeschäfte öffnen konnte, gab es ein gewaltiges Gewitter und brachte ordentlich Regen und ein paar kleine Hagelkörner. Es gab keine größeren Schäden, so konnte das Fest doch noch beginnen und der Platz füllte sich noch recht ordentlich. Samstag starteten die Schützen mit einem gemeinsamen Frühstück in den Tag/in das Fest. Anschließend gingen die Vorbereitungen weiter. Der neu gebundene Kranz erhielt seinen Platz auf dem Pfahl vor dem Schützenhaus. Der Schießstand wurde für das Pokalschießen vorbereitet, der Thekenraum für den Kaffee- und Kuchennachmittag sowie das Glücksrad. Dafür wurde eine große Tischreihe platziert, um die ganzen Preise sichtbar für alle zu präsentieren. Nach einer kleinen Umziehpause zu Hause ging es weiter mit Spiel und Spaß, mit Kaffee und Kuchen, mit Getümmel auf dem Platz, voll mit Fahrgeschäften und Leckereien. Abends lockte eine Disco auf dem Platz zu bleiben, bis in die frühen Morgenstunden bei bestem Wetter. Großer Höhepunkt eines jeden Schützenfestes ist der Aufmarsch mit den befreundeten Vereinen, angeführt vom Spielmannszug Meisdorf, dem Bürgermeister der Stadt Falkenstein/Harz, Rico Röse, den Vertretern des Ortschaftsrates und des Kreisschützenbundes. Treffpunkt war das Denkmal am Adler, hier legten die Könige des letzten Jahres ein Gesteck zu Ehren der Gefallenen beider Weltkriege nieder. Nach einer Gedenkminute ging der Zug weiter in Richtung Museumshof. Hier angekommen begrüßte der Vorsitzende der Schützenkompanie Meisdorf alle Gäste und Gastvereine. Danach wurden die Könige 2026 bekannt gegeben. Die Ketten und Ehrenscheiben erhielten aus den Händen des Vorsitzenden Oliver Jeschke die Schützenkönigin Steffi Jeschke, der Schützenkönig Ralf Bianga und der Seniorenkönig Ingolf Schoder. Im Anschluss luden die neuen Würdenträger zu einem kleinen Imbiss und den dazu passenden Getränken ein. Nach einem kleinen Ständchen ging es weiter in Richtung Schützenplatz. Hier wurden alle zu einem Freibier eingeladen, spendiert von Rico Röse, Bürgermeister der Stadt Falkenstein/Harz. Im Saal hatte der Schausteller Nathanael ein tolles Frühstücksbuffet gerichtet. Da hat sicher jeder etwas Passendes für sich gefunden. Und dann konnte der Frühschoppen starten, begleitet von zünftiger Blasmusik der Dippelsbacher Musikanten. Während einer musikalischen Pause wurden die hart umkämpften Pokale des Schießens am Vortag überreicht. Bei den Jugendlichen ging Linus Scheinpflug als Sieger hervor, bei den Erwachsenen Anne-Kathrin Banse. Später waren alle nochmals zu Kaffee und Kuchen geladen, bevor sich später die Türen des Schützenhauses wieder schlossen. Am Montag nach dem Fest wurde aufgeräumt, anschließend ging der Schützenverein in die verdiente Sommerpause. Als Letztes wieder ein Dankeschön an alle, die mit angepackt haben. Ein großer Dank gilt dem Schausteller für sein tolles Rundumpaket. Das größte Dankeschön jedoch gilt allen Spendern. Ohne euch/Sie könnten wir schon lange kein Schützenfest mehr feiern. Denn wir erheben keinen Eintritt, alle Veranstaltungen sind frei, dementsprechend kommen wir für die Kosten auf. Das können wir dank der Spenden.