Dr. med. Andreas Metzig, komm. Chefarzt der Kliniken für Allgemein- und Viszeralchirurgie Grimma/Wurzen
Die Sana Kliniken Landkreis Leipzig entwickeln ihre chirurgischen Strukturen standortübergreifend weiter und bündeln ihre Kompetenzen im Medizinverbund: Die Fachbereiche Allgemein- und Viszeralchirurgie der ehemaligen Muldentalkliniken in Grimma und Wurzen werden künftig in eine gemeinsame standortübergreifende Klinik für Allgemein-, Viszeral-, minimalinvasive Chirurgie und Gefäßchirurgie (AVMG) mit den Betriebsstätten Borna, Grimma und Wurzen integriert. Die Klinik wird gemeinsam durch die Chefärzte PD Dr. Kay Kohlhaw und Dr. Andreas Metzig geführt. PD Dr. Kay Kohlhaw koordiniert als Ärztlicher Direktor der Sana Kliniken Grimma und Wurzen und als Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, MIC- und Gefäßchirurgie in Borna die Integration der Standorte.
Zum 01.06.2026 übernimmt Dr. med. Andreas Metzig die medizinisch-operative Verantwortung für die Allgemein- und Viszeralchirurgie an den Standorten Grimma und Wurzen als – zunächst kommissarischer – Chefarzt.
Der Facharzt für Chirurgie und allgemeine und spezielle Viszeralchirurgie ist bereits langjährig in leitenden Funktionen tätig: als stellvertretender Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, MIC- und Gefäßchirurgie Borna und als Leiter des mehrfach zertifizierten Zentrums für minimalinvasive Chirurgie in Borna.
Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in der allgemeinen und speziellen Viszeralchirurgie mit besonderer Expertise in komplexen Eingriffen am Magen-Darm-Trakt, der Leber und der Bauchspeicheldrüse. Darüber hinaus bringt Dr. Metzig umfassende Erfahrung in der roboterassistierten Chirurgie mit dem da-Vinci-Xi-System mit, die er in zahlreichen anspruchsvollen Eingriffen – insbesondere bei kolorektalen Tumorerkrankungen und in der Pankreaschirurgie – erfolgreich eingesetzt hat.
Ein besonderer Fokus seiner Arbeit liegt auf der durchgängigen Betreuung chirurgischer Patientinnen und Patienten: Durch seine langjährige Tätigkeit in der Facharztpraxis des MVZ verbindet er stationäre und ambulante Versorgung und begleitet Behandlungsverläufe sektorenübergreifend – vom ersten Gespräch über den operativen Eingriff bis zur Nachsorge.
Dr. Metzig bleibt weiterhin operativ am Standort Borna sowie im MVZ tätig und trägt so maßgeblich zur engen Verzahnung der Standorte und zur Sicherstellung einer durchgängigen chirurgischen Versorgung im Medizinverbund bei.
Auch künftig profitieren Patientinnen und Patienten von einer flächendeckenden chirurgischen Versorgung im Landkreis Leipzig. Die Standorte Grimma und Wurzen konzentrieren sich auf die Allgemein- und Viszeralchirurgie mit einem breiten Spektrum an Eingriffen, etwa im Bereich der Darm-, Kolon-, Reflux- und Hernienchirurgie sowie der Proktologie (Mast- und Enddarmerkrankungen).
Der Standort Wurzen hat mit der Schilddrüsenchirurgie einen weiteren Schwerpunkt. Der Standort Grimma zeichnet sich zudem über das langjährig zertifizierte Wundzentrum aus. Die chirurgische Notfallversorgung wird sowohl in Grimma als auch in Wurzen sichergestellt.
„Ich freue mich auf die neue Aufgabe. Gemeinsam mit den Teams vor Ort möchten wir die Standorte gezielt weiterentwickeln und gleichzeitig die enge Verzahnung im Verbund stärken – für eine nachhaltige und wohnortnahe Versorgung“, sagt Dr. med. Andreas Metzig.
Der Standort Borna bleibt mit seiner etablierten Zentrumsstruktur zentrale Anlaufstelle für hochspezialisierte operative Leistungen. Über standort- und fachübergreifende Konferenzen sind alle Patientinnen und Patienten in die gemeinsame Versorgungsstruktur eingebunden. Für besonders komplexe Eingriffe besteht darüber hinaus eine enge Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Leipzig.
Mit der Neustrukturierung reagieren die Sana Kliniken Landkreis Leipzig frühzeitig auf die veränderten Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen. „Durch die Einführung von Leistungsgruppen mit steigenden Anforderungen an Qualifikation, Strukturen und Fallzahlen wird künftig nicht mehr jedes Krankenhaus das gesamte Leistungsspektrum anbieten können“, erklärt PD Dr. Kay Kohlhaw. „Mit einer klaren Schwerpunktsetzung und einer engen standortübergreifenden Zusammenarbeit schaffen wir schon heute die Voraussetzungen, um die Anforderungen der Krankenhausreform ab 2027 zu erfüllen – und gleichzeitig eine qualitativ hochwertige Versorgung im Landkreis sicherzustellen.“
Neben der medizinischen Versorgung stärken die Sana Kliniken mit der neuen Struktur auch ihre Rolle als Arbeitgeber und Ausbilder. Durch standortübergreifende Zusammenarbeit, Rotationsmöglichkeiten sowie die Einbindung in den Weiterbildungsverbund entstehen attraktive Entwicklungs- und Karriereperspektiven für Ärztinnen und Ärzte im Medizinverbund.