Diese Aussage trifft zumindest dem meteorologischen Kalender nach zu, in dem der Winter mit dem 28. Februar endet. Ob sich das Wetter daranhält, bleibt abzuwarten.
Die Tageslänge hat seit Lichtmess um 1h und 50 min zugenommen. Dabei geht die Sonne um 1 Stunde und 10 min früher auf und um 40 min später unter. Ursache dafür ist die Bahn unserer Erde um die Sonne.
Aber nun einige Bemerkungen zum Wetter im Januar und Anfang Februar. Ausgesprochen winterlich zeigte sich der Januar bis zum 12. des Monats. Es lag eine geschlossene Schneedecke und am Morgen des 12. gab es mit -11,9 °C strengen Frost. Abends setzte Tauwetter ein, die die Schneedecke bis zum 15.01. fast gänzlich abtauen ließ. Es blieb schneefrei bis zu 25. Januar. Trotzdem gab es Frost- und sogar Eistage zwischen dem 15. und 25 Januar, dann setzte wieder Schneefall ein und eine Schneedecke bildete sich, die bis zum Februar hielt. So hatte in der Summe der Januar 28 Frosttage, davon 20 Eistage. Es gab an 20 Tagen eine Schneedecke. Die Tiefsttemperatur betrug am 10.01. -13,2°C, den Höchstwert von 7,7°C erreichten wir am 16. Januar. Die mittlere Temperatur war -3,35°. Der niedrigste Mittelwert seit 2017. Zur Erinnerung, damals gab es im Januar 31 Frosttage, an 30 Tagen lag eine Schneedecke. Die mittlere Temperatur betrug -4,21°.
Doch zurück ins Jahr 2026. Auch der Februar begann winterlich. Bis zum 7. Februar lag eine geschlossene Schneedecke und Frost trat an 9 Tagen auf. Die Tiefsttemperatur betrug am 2. Februar, Lichtmess, -4,7°C. Bereits der 6. Februar war ein frostfreier Tag. Die Schneedecke war am 8. Februar abgetaut.
Nun bleibt natürlich die Frage, war´s das mit dem Winter 2026? Geht man von der Wetterregel für Lichtmess aus, die besagt, zur Lichtmess hell und rein, wird’s ein langer Winter sein. Aber die Wetterprognosen sagen für die Zeit bis Ende Februar wechselhaftes und nicht zu kaltes Wetter voraus.
Es bleibt uns also wie üblich abzuwarten.