in der letzten Sitzung wurde vom Fachamt die Fortschreibung der Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege für das Jahr 2026/27 vorgestellt. Für die Einrichtungen in Gompitz und Altfranken ergeben sich im Bereich der 0 bis 3-jährigen Kinder Bedarfsquoten von 77 % und im Bereich der 3 bis 7-jährigen Kinder 98 %. Die bereitgestellten Plätze decken somit den Bedarf ab. Gesamtstädtisch ist eine rückläufige Entwicklung der Kinderzahlen zu beobachten. Das hat eine Reduzierung der Angebotsplätze mittel- und langfristig zur Folge. Eine Anpassung an die demografische Entwicklung gibt es bereits im Bereich der mobilen Raumeinheiten, deren Existenzdauer nach 10-jähriger Nutzungszeit ausläuft und somit die Schließung erfolgt.
Die Herausforderungen an die Betreuungskräfte, eine qualifizierte pädagogische Betreuung sicher zu stellen, werden maßgeblich von den strukturellen Bedingungen beeinflusst. Welche Faktoren diese Bedingungen beeinflussen, wurde bei Umfragen kommunaler Träger ermittelt und führte zu folgenden Ergebnissen (Mehrfachnennungen möglich):
| - | 86 % Personalausfall bzw. -fluktuation, |
| - | 85 % Personalschlüssel, |
| - | 85 % Gruppengröße. |
Gesellschaftliche Veränderungsprozesse haben auch im System Kinderbetreuung Folgen. Auffällig ist die steigende Zahl von Kindern mit sozial-emotionalen Beeinträchtigungen. 66 Prozent der befragten Fachkräfte gaben an, diese Herausforderungen mehrfach täglich zu erleben. Diese Entwicklung führt zu individuellen Unterstützungs- und Förderbedarfen, die auf Grund der personellen verfügbaren Ressourcen flächendeckend nicht zur Verfügung stehen und somit einer guten frühkindlichen Entwicklung zu wider laufen. Verbesserungen sind durch Korrektur der o. g. Rahmenbedingungen möglich. Ein entscheidender Faktor ist auch die Einbeziehung der Eltern und deren Verständnis für die Mitwirkung bei der positiven Erziehung ihrer Kinder.
Die Auswertung der ersten 22 Tage der Geschwindigkeitsanzeige in der Otto-Harzer-Straße ergab eine Fahrzeuganzahl von insgesamt 23828 Fahrzeugen und zeigt eine positive Wirkung auf das Fahrverhalten der Fahrzeugführer, wenn ihnen die Geschwindigkeit angezeigt wird. Die Geschwindigkeiten werden sowohl in Richtung Kesselsdorfer Straße als auch in Richtung Pesterwitz gemessen. Für die Fahrtrichtung Kesselsdorfer Straße wurden folgende Geschwindigkeiten gemessen:
| - | kleiner 20 km/h 0 % |
| - | 20 – 30 km/h 15 % |
| - | 30 – 40 km/h 47 % |
| - | 40 – 50 km/h 25 % |
| - | 50 – 70 km/h 11 % |
| - | größer 70 km/h 2 % |
| Die Geschwindigkeiten Richtung Pesterwitz lauten: | |
| - | kleiner 20 km/h 0 % |
| - | 20 – 30 km/h 7 % |
| - | 30 – 40 km/h 17 % |
| - | 40 – 50 km/h 29 % |
| - | 50 – 70 km/h 41 % |
| - | größer 70 km/h 6 % |
Die Statistik zeigt eine Tendenz der Fahrzeugführer zu höheren Geschwindigkeiten, wenn ihnen der gefahrene Wert nicht angezeigt wird. Die Werte sind vergleichbar, da in dem gemessenen Zeitabschnitt auch die Geschwindigkeit Richtung Pesterwitz auf 30 km/h wegen der Froschwanderung begrenzt war.
Mit freundlichen Grüßen