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Gohrischer Anzeiger
Ausgabe 7/2026
Nichtamtlicher Teil
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„Wald- und Wiesenpost“ aus der Cunnersdorfer Kita

 

Beim letzten Mal berichteten wir von den Schmetterlingen, die sich nach unserer Fürsorge im Frühling in die weite Welt verabschiedeten. Inzwischen können wir sie neben anderen Insekten an unserm Schmetterlingsflieder oder an den Blumen im Garten beobachten.

Nun sind andere dran, die wir ins „Leben entlassen“. Unsere Schulanfänger - die „Vorschulpiraten“ haben auf den Inseln ihrer Piratenreise im letzten Jahr gezählt, gereimt, geordnet, geforscht, gefühlt, gehört, geschaut, gebastelt, gespielt. Wir haben sie dabei begleitet, sich ihre Welt ein Stück zu erklären und zu begreifen. Langweilig war uns dabei nicht wirklich. Und nun schwingt ein bisschen Wehmut mit. Wir sehen die kleinen Menschen noch, kaum dass sie tippeln konnten, mit Windelhucke und Kleinkindsprache – die meisten haben wir fünf Jahre oder mehr in ihrer Entwicklung beobachtet, haben voneinander gelernt, gemeinsam gelacht und auch manchmal zusammen gelitten. Auch für uns als Erzieherinnen ist es jedes Jahr ein sehr emotionaler Moment, wenn die Schulanfänger ihre Segel hissen und zu neuen Ufern aufbrechen. Liebe Charlotte, liebe Lora, liebe Florentina und lieber Mats! Wir wünschen euch auf eurer weiteren Reise immer ruhige Fahrwasser, eine Hand breit Wasser unter dem Kiel, angenehme Reisebegleiter und wenn ein Sturm kommt, Kraft und Mut! Denn: Den Wind kann man nicht ändern, aber seine Segel anders setzen! Das Leben wartet auf euch!

Vom Leuchtturm aus werden wir mit dem Fernrohr eure weitere Reise im Auge behalten.

Kerstin, Linda, Janine, Niso, Manuela und Ulli

Noch am Rande bemerkt: Jeder Seemann hat seinen Heimathafen. Und damit unsere Schulanfänger immer wissen, wo ihrer ist haben sie sich zum Zuckertütenfest - auf ihrer letzten Piratenreise ins Cunnersdorfer Gipfel-Buch eingetragen!