Aufbau der Wasserversorgung am offenen Gewässer
Die 5 Teilnehmer unserer GFw Kabelsketal bei der Urkundenübergabe
Die Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinden Bad Dürrenberg, Kabelsketal, Leuna und Schkopau arbeiten in mehreren Hinsichten unterstützend zusammen.
Dies nicht nur zur Unterstützung bei Einsätzen, sondern auch wie in diesen Artikel beschrieben, in der Ausbildung.
Seit vielen Jahren führt man die Feuerwehrgrundausbildung der freiwilligen Feuerwehren, die Truppmann (TM)Teil 1 Ausbildung, erfolgreich zusammen durch.
Beim dem letzten TM-Teil 1 Lehrgang, der von Mitte September 2025 bis Ende November 2025 stattfand, haben 18 Teilnehmer im Alter von 16 bis 50 Jahren teilgenommen. Dies war im Jahr 2025 der zweite TM-Teil 1 Lehrgang den die 4 Gemeindefeuerwehren zusammen durchgeführt haben.
70 Unterrichtseinheiten, a 45 Minuten dauert diese Ausbildung und die Themen und Unterrichtseinheiten sind in der Feuerwehrdienstvorschrift (FwDV) 2, die die Ausbildung der Feuerwehr regelte, vorgegeben.
In der FwDV 2 ist auch geregelt wer für welche Lehrgänge verantwortlich ist.
Für die Feuerwehrgrundausbildung sind nach dem Gesetz die Gemeinden selbst verantwortlich. Für andere Lehrgänge sind der Landkreis Saalekreis oder unser Bundesland Sachsen-Anhalt verantwortlich.
Um aber immer genügend Teilnehmer für einen TM-Teil 1 Lehrgang zusammenzubekommen um bestimmte Grundübungen durchführen zu können, wurde vor vielen Jahren beschlossen, dies gemeinsam durchzuführen.
Positiver Nebeneffekt ist auch immer, dass man die Technik der benachbarten Feuerwehren kennenlernt bzw. damit üben kann, da nicht jede Feuerwehr alle Technik vorhält bzw. auch nicht vorhalten muss.
Viele die nichts mit Feuerwehr zu tun haben, fragen sich sicherlich, was man in den mindestens 70 Unterrichtseinheiten lernt, und dies alles in seiner Freizeit?
Angefangen von Aufgaben der Gemeinde im Bereich Brand- und Katastrophenschutz, Rechte und Pflichten des Feuermitgliedes, erweitere erste Hilfe Ausbildung, persönliche Schutzkleidung, Brennen und Löschen sowie die Zusammenarbeit in verschiedenen taktischen Einheiten beim Technischen Hilfeleistungseinsätzen und der Brandbekämpfung. Aber auch Knotenkunde und der Einsatz von tragbaren Leitern sind abwechslungsreiche Themen und müssen erlernt werden, da diese ja auch oft genutzt werden im Einsatz.
Was man aber auch in solch einem Lehrgang lernt, dass zusammen vieles leichter geht und man sich auf denen Anderen verlassen muss. Denn man geht bei der Feuerwehr immer Truppweise vor.
Das heißt, mindestens zwei Feuerwehrleute arbeiten einen speziellen Einsatzauftrag ab, und da muss jeder wissen, was genau seine Aufgaben sind.
Im Einsatz gibt es keine Zeit zu diskutieren. Viele diese Grundlagen werden im TM-Teil 1 Lehrgang geschult. Fertig ist man nach der TM-Teil 1 Lehrgang jedoch noch nicht.
In den Ortsfeuerwehren wo die Teilnehmer herkommen wird über die nächsten 2 Jahre dies immer und immer wieder beübt.
Des Weiteren Ortsspezifische Taktiken vermittelt, man auf eigene Technik eingewiesen und vieles mehr. Auch dies steht in der FwDV 2.
Nach dieser Zeit kann man eine Abschlussprüfung machen und wenn die bestanden wird hat man mit dem TM-Teil 2 Lehrgang die Feuerwehrgrundausbildung bestanden.
Die Teilnehmer des zweiten TM-Teil 1 Lehrganges im Jahr 2025 steigerten sich von Ausbildung zu Ausbildung. Auch die Kameradschaft, die sehr wichtig bei der Feuerwehr ist, wurde immer besser. Jeder half Jedem und gab sein Erlerntes gerne mit kleinen Eselsbrücken weiter. Egal ob Jung oder „Älter“ und Voneinander und Miteinander, gemeinsam wurden alle Ziele der Ausbildung geschafft.
Dies spiegelte sich auch in der Prüfung mit tollen Leistungen wider. Alle konnte nach der Prüfung zum Bestehen der Grundausbildung Truppmann Teil 1 gratuliert werden.
Nach den Prüfungen wurde eine Auswertung des Lehrgangs durchgeführt, denn die Ausbilder möchten gerne wissen ob sie im nächsten Lehrgang, der im 1. Quartal 2026 stattfinden soll, ihn weiterhin in gewohnter Form stattfinden lassen oder was geändert / angepasst werden soll.
Denn Ziel ist es die Ausbildung so interessant und abwechslungsreich wie möglich zum Machen aber auch die notwendigen Themen des Lehrplans zu schulen.
Alle Ausbilder wünschten den Teilnehmern die zur Prüfung über 18 Jahren waren einen tollen Start in den aktiven Dienst und wenig Einsätze. Denen die noch nicht gleich mit ausrücken dürfen, unter 18 Jahren, muss aber auch nicht langweilig werden, denn auch eine Ausbildung in ihrer eigenen Feuerwehr sowie weitere Lehrgänge können interessant sein.