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Es war wohl einer der größten Kulturgutverluste aller Zeiten im Elbe-Elster-Kreis. Im Jahr 1960 verschwanden vier spätgotische Holzfiguren aus dem Besitz der Kirchengemeinde Gröden spurlos. Heute wird der Gesamtwert der Werke – eine Anna selbdritt, ein Heiliger St. Christophorus, ein Heiliger St. Georg sowie ein Heiliger St. Sebastian – auf etwa 30.000 bis 50.000 Euro geschätzt.
Am Donnerstag, den 26.03.2026, um 19 Uhr, findet zu diesem Thema ein Vortragsabend in der Alten Schule in Gröden statt.
Der Vortrag beleuchtet zunächst die Geschichte der Figuren sowie des Grödener Altars. Daraufhin wird der Kunstraub des Jahres 1960 detailliert rekonstruiert. Wie verlief die Tat? Wer waren die Drahtzieher? Und welche Rolle spielte dabei der damalige Grödener Pfarrer?
Im dritten Teil des Vortrags steht die Suche nach den verschwundenen Kunstwerken im Mittelpunkt. Vorgestellt werden erste Spuren zu den verschwundenen Kunstwerken sowie die Zusammenarbeit mit einem Kunstanwalt und einer französischen Kunstdetektivin.
Der Eintritt zum Vortrag ist frei. Es wird lediglich am Ausgang um eine kleine Spende für die Kirchengemeinde Gröden gebeten. Wir freuen uns auf Ihr Erscheinen.