im kommenden Jahr ist u.a. auch die Erneuerung des Schützenplatzes vorgesehen. Dazu erfolgte im vorletzten Stadtrat die entsprechende Willensbekundung in Form eines Beschlusses. Ursprünglich sollte dazu die Förderrichtlinie GRW Infra des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) zur Anwendung kommen. Nachdem die ersten Gespräche mit Vertretern der Landesdirektion dazu sehr optimistisch verliefen, zeigte sich jedoch noch vor dem Antragsverfahren, dass hier ein größerer Zeithorizont benötigt würde, ohne sicher zu sein die Förderung dann wirklich zu erhalten. Somit bemühte sich die Stadtverwaltung parallel um eine Unterstützung des Vorhabens im Rahmen der europäischen Förderprogramme „Förderrichtlinie Ländliche Entwicklung“ zur Erneuerung des Schützenplatzes und der LEADER-Förderung zum Abbruch der ehemaligen Baracke. Im Rahmen einer Vorbescheidung im Koordinierungskreis wurden beide Anträge einstimmig befürwortet und empfohlen. Beide Anträge konnten somit zur eigentlichen Beantragung eingereicht werden. Umfasst der Antrag zum Schützenplatz förderfähige Ausgaben in Höhe von 473.465,52 Euro bei einem Fördersatz von 70%, liegt die Antragshöhe beim Rückbau des ehemaligen Schützenliesl bei ca. 95.081,00 Euro, mit einer erwarteten Förderhöhe von ca. 52%. Mit Bestätigung und Einordnung in den kommenden Doppelhaushalt wäre dann eine Realisierung nach entsprechender Ausschreibung im kommenden Jahr möglich. Vorgesehen sind mindestens 75 geordnete Parkplätze, Fahrradstellplätze, Stellplätze für Wohnmobile und Bereiche zur temporären Nutzung für Gastspiele von Zirkussen oder Schaustellern.
In Kürze feiert das AZUR sein 25-jähriges Bestehen. Am 27. Oktober 2001 öffnete das Fitness- und Wellnesscenter seine Türen für Mitglieder und Gäste. Fast ununterbrochen wurde das Objekt von Groß und Klein, alt oder jung genutzt und ist damit ein fester Bezugspunkt für viele Menschen geworden. Die starke und dauerhafte Inanspruchnahme des Gebäudes hat nach einem Vierteljahrhundert Spuren hinterlassen. Die Stadt Groitzsch war stets bemüht, trotz finanzieller Grenzen, zu investieren und zu erneuern. Ziel war es Betriebskosten zu sparen und die Attraktivität zu steigern. So wurde im Laufe der Zeit ein Blockheizkraftwerk zur Erzeugung von eigenem Strom errichtet und die komplette Badtechnik erneuert. Auch die Sauna wurde um den Außenbereich erweitert. Aktuell erfolgte die Erneuerung der vom TÜV verworfenen beiden Fahrstühle, der Austausch von Brandschutztüren und die Instandsetzung der Außenfassade. Darüber hinaus wurde in diesem Jahr auch in die angrenzende Gaststätte investiert. Soweit es die finanziellen Möglichkeiten zulassen, ist für die nahe Zukunft eine Sanierung des großen Schwimmbeckens und ein Austausch der Fitnessgeräte vorgesehen. All diese Investitionen sind aber nicht selbstverständlich, da auch jährlich Zuschüsse der Stadt an die AZUR GmbH geleistet werden müssen, um z.B. den unwirtschaftlichen Betrieb des Badbereiches zu finanzieren. Dennoch sind die Weichen für die nächsten erfolgreichen Jahre schon gestellt.
In Kürze beginnt wieder die diesjährige närrische Zeit. Am Mittwoch, den 11.11. startet um 17.11 Uhr der Groitzscher Carnevals Club (GCC) auf dem Marktplatz in seine 62. Saison. Damit liegen wieder fast drei Monate mit zahlreichen Höhepunkten vor uns. So finden an den darauffolgenden Samstagen die Abendveranstaltungen mit Programm im Volkshaus statt. Weitere abwechslungsreiche Events für Groß und Klein oder auch Kostümfreudige folgen dann mit weiteren drei Veranstaltungen, dem Kinder- oder Familienfasching sowie der Weiberfastnacht nach dem Jahreswechsel. Höhepunkt und Abschluss der närrischen Saison bildet dann am 07.02.2027 die Schlüsselübergabe vor dem Rathaus und der sich anschließende große Faschingsumzug. Ich danke an dieser Stelle allen Akteuren für ihr Engagement in Vorbereitung und bei der Durchführung der Saison und wünsche uns allen eine abwechslungsreiche Zeit.