Das Groitzscher Storchenpaar ist seit dem 24. Februar wieder vereint.
Freudig wird der Partner im Saasdorfer Nest begrüßt.
Nachdem sich der Januar und die erste Februarhälfte überaus winterlich zeigten, kehrten pünktlich mit den ersten frühlingshaften Tagen auch die Weißstörche in unsere Groitzscher Region zurück. Am Nachmittag des 21. Februar landete der erste Adebar auf dem Schornsteinnest der ehemaligen Gärtnerei Nolte in der Schletterstraße und nur zwei Tage später wurde der erste Storch in Saasdorf gesichtet. Über den Monatswechsel trafen zudem weitere Rückkehrer auf unseren Horsten ein. So klapperten bis zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe (12.3.) auch schon Weißstörche in Nöthnitz, Brösen, Kleinprießligk und Großstolpen. Das Groitzscher Paar war schon am 24. Februar komplett und in Saasdorf sitzen die Störche seit dem 8. März gemeinsam im Nest. Trotz der kalten Temperaturen setzte der Rückflug aus den wärmeren Überwinterungsgebieten doch recht zeitig ein. Bereits im Januar konnten in Mitteldeutschland die ersten Rückkehrer gemeldet werden. Einige der Rotschnäbel machten sich nicht einmal die Mühe, ihr Brutgebiet im letzten Jahr zu verlassen. Beispielsweise überwinterte ein Adebar bei Frohburg und auch das Paar vom Seebenischer Horst bei Markranstädt blieb den ganzen Winter auf dem Nest. Anhand der Kennringe können wir zudem wieder über einige Sichtungen von bei uns geschlüpften Weißstörchen berichten. Demnach hielt sich ein im Juli 2020 beringter Rotschnabel im Juli 2025 im thüringischen Weringshausen bei Sömmerda auf und ein Adebar aus der Saasdorfer Brut von 2021 wurde ebenfalls im Juli 2025 in Pähnitz bei Altenburg abgelesen. Um die majestätischen Großvögel in ihrem Brutgeschäft nicht zu stören, bitten wir wieder um die strikte Einhaltung der Vorschriften des Umweltbundesamtes. So ist während der Storchensaison das Zünden von Feuerwerken im Umkreis von 1 Kilometer um den Storchenhorst untersagt. Auch ein Überflug mit Drohnen o. ä. sollte unterbleiben. Dafür bitten wir um Verständnis. Den aktuellen Stand und weitere Infos über unsere Weißstörche können Sie wie gewohnt auf der Internetseite von www.groitzsch-wetter.de nachlesen.