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Amtsblatt Stadt Groitzsch
Ausgabe 7/2026
Stadt Groitzsch
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Die Wirbelwinde auf Wiprechts Spuren mit Herrn Schäfer

Im Zuge unseres Projektes „Mein Heimatort – Die Stadt Groitzsch“ begaben wir uns auf historische Spuren. Die Wiprechtsburg ist uns bisher als Veranstaltungsort sehr bekannt gewesen. Dennoch kannten wir nicht wirklich die Geschichte dahinter. Umso interessanter war es, dass uns Herr Schäfer vom Heimatverein auf geschichtliche Erkundungstour begleitete. Bevor es jedoch auf die Burg ging, begutachteten wir den nahegelegenen Stadtturm. Wir wussten bisher, dass dieser früher als Gefängnis benutzt wurden war. Desto gespannter waren wir nun, als wir hineintreten durften. Etwas mulmig zu Mute war es uns schon, als wir die vielen schmalen Treppenstufen aufwärts gingen. Jedes Kind war aber sehr tapfer und schaffte den Weg bis nach oben, wo wir das Uhrwerk der Turmuhr begutachteten. Auch die Gefängniszelle schauten wir uns an. Herr Schäfer erklärte uns auch, dass der Stadtturm eigentlich das Überbleibsel einer Kirche war. Wieder unten angekommen, besuchten wir das benachbarte Museum. Dort erfuhren wir einige interessante Fakten über Wiprecht II. und seine Burg. Deren ehemaligen Umriss konnten wir im Museum als Modell anschauen. Nach einem Zwischenstopp in der Groitzscher Kirche, ging es hinauf zur Wiprechtsburg. Mit den Überresten der Burgkapelle und des Wohnturmes ist nur wenig von der eigentlichen Burg übrig geblieben. Dies nahmen wir als Erkenntnis mit. Abschließend sind wir gemeinsam mit Herrn Schäfer noch den Rundweg um die Burg gelaufen. Wir bedanken uns in diesem Sinne nochmals bei Herrn Schäfer und seinem Team des Heimatvereins Groitzsch für die interessante und aufschlussreiche Führung durch die Geschichte und Denkmäler der Stadt Groitzsch. Wir hatten zwei spannende Tage mit Ihnen, die uns einiges gelehrt haben!

Die Wirbelwinde