Anfang Juli trainierten die Groitzscher Storchenkinder noch ihre Flugmuskulatur.
In Kleinprießligk wachsen drei Jungstörche heran.
Die Jungstörche wachsen heran
Inzwischen haben sich die Jungstörche unserer Region trotz der Hitzewelle Ende Juni bereits gut entwickelt, sodass man auch aus der Ferne einen guten Einblick in die Kinderstube bekommt. Nicht mehr lange und die ersten Schwarzschnäbel erheben sich zum ersten Mal in die Lüfte. Bei Redaktionsschluss dieser Amtsblattausgabe (09.07.) zogen die Storcheneltern in den Nestern von Groitzsch, Saasdorf und Großstolpen je zwei Jungstörche auf. In Kleinprießligk, Pegau Ziegelei, Elstertrebnitz und Brösen wurden dagegen je drei kleine Klapperer gesichtet. Ursprünglich saßen im Brösener Horst sogar vier Jungstörche im Nest, doch ein Küken wurde Mitte Juni darunter tot aufgefunden. Vermutlich war es der Nachzügler und zu schwach sich gegen seine Geschwister durchzusetzen. Leider werden in diesem Jahr keine unserer Weißstörche beringt. Durch ein gekürztes Ring-Kontingent wurde unser Brutgebiet diesmal ausgeklammert. Erfreulich sind aber wieder Rückmeldungen über die Kennzeichnungen der letzten Jahre. So konnte ein im Jahr 2022 in Saasdorf beringter Weißstorch im April in Ödernitz bei Görlitz abgelesen werden und der beringte Großstolpener Brutstorch stammt demnach aus Sprotta in Nordsachsen. Er schlüpfte dort im Jahr 2023. Auch ein Pegauer Jungstorch vom Nest der alten Ziegelei Erbs konnte jetzt in Wölkau (Saalekreis) identifiziert werden. Geschlüpft 2020, brütet er dort in diesem Jahr auf einem Baumhorst.