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Amtsblatt Stadt Groitzsch
Ausgabe 8/2026
Stadt Groitzsch
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Neues von unseren Störchen

Die Groitzscher Jungstörche konnte man im Juli auf mehreren Hausdächern entdecken.

Der junge Großstolpener Unglücksstorch erholt sich in der Thränaer Pflegestation.

Zeit langsam Abschied zu nehmen

Die aktuelle Storchensaison neigt sich in unserer Region schon wieder dem Ende entgegen und für die Jungstörche heißt es jetzt so langsam Abschied zu nehmen. Die ersten Adebare werden sich bei Erscheinen dieser Amtsblattausgabe bereits Trupps von Jungstörchen angeschlossen haben, um sich in den Mulde- und Elbauen zu sammeln. Alle anderen trainieren noch ihre Flugfähigkeiten und sind gemeinsam mit den Alttieren auf Futtersuche. Trotz zweier Totalausfälle bei der Brut können die Naturschutzexperten wieder von einer erfolgreichen Saison sprechen. In unserer Region gab es 8 Storchenpaare, die insgesamt 17 Jungstörche aufziehen konnten. Ein Pechvogel unter den Nachwuchsklapperern kommt diesmal aus Großstolpen. Bei Flugversuchen auf dem Nest erfasse ihn wohl eine Windböe, und er landete hilflos auf dem Platz der Buswendestelle. Nach Hinweisen aus der Bevölkerung fing ihn Jörg Spörl von der Thränaer Auffang- und Pflegestation ein und päppelte den etwas unterernährten Adebar wieder auf. Er wird dann von dort aus seinen Flug ins Winterquartier antreten können. Auch gab es wieder eine Ringfundmeldung von der Beringungszentrale Hiddensee. Demnach wurde ein im Jahr 2020 im Groitzscher Nest der ehemaligen Gärtnerei Nolte geschlüpfter Storch jetzt in Werningshausen bei Sömmerda abgelesen, als er mit seiner Partnerin auf den umliegenden Wiesen nach Futter suchte. Wahrscheinlich brütete er auch ganz in der Nähe.

Olaf Becher