Der Vorstand
Der Gubener Heimatbund e.V. führte am 20. und 21. Juni 2026 sein diesjähriges Bundestreffen durch. Den Auftakt gestalteten Schülerinnen und Schüler der Musikschule „Johann Crüger“, die mit ihren musikalischen Beiträgen für einen stimmungsvollen Beginn der Veranstaltung sorgten.
Im Rahmen der Mitgliederversammlung legten der Vorsitzende Herr Heik, Schatzmeisterin Frau Koch, Archivar Herr Schulz, Kassenprüferin Frau Friedrich sowie Regionalgruppenleiterin Frau Zeptner ihre Rechenschaftsberichte vor. Mit einer Schweigeminute gedachten die Mitglieder der im vergangenen Jahr Verstorbenen. Außerdem wurden langjährige Vereinsmitglieder für ihre Treue zum Heimatbund mit Urkunden und Blumen geehrt.
Turnusgemäß stand auch die Neuwahl des Vorstandes auf der Tagesordnung. Herr Heik wurde als Vorsitzender im Amt bestätigt. Neuer stellvertretender Vorsitzender ist Herr Wetzel. Frau Koch bleibt Schatzmeisterin, Frau Stiller übernimmt weiterhin den Bereich „Freud und Leid“ und Frau Sturm wurde zur neuen Schriftführerin gewählt. Nach acht Jahren engagierter Vorstandsarbeit wurde Frau Zeptner verabschiedet. Als Kassenprüferinnen wurden Frau Friedrich und Frau Eichhorn erneut gewählt.
Im Anschluss informierte Bürgermeister Herr Mahro über aktuelle Entwicklungen in der Stadt Guben.
Traditionell versammelten sich die Mitglieder nach der Mittagspause am Gedenkstein in der Alten Poststraße. Dort erinnerten sie an die Ereignisse des 20. Juni 1945, als viele Menschen ihre Heimat, ihren Besitz und oftmals auch Angehörige verloren. Stellvertretend für die Gründergeneration des Vereins nahm Herr Berndt, eines der noch lebenden Gründungsmitglieder des Gubener Heimatbundes, gemeinsam mit seiner Tochter am Gedenken teil.
Am zweiten Veranstaltungstag führte die traditionelle Jahresfahrt an den Senftenberger See. Bei einer Schifffahrt mit der „Santa Barbara“ erfuhren die Teilnehmenden Wissenswertes über die Entstehung des Sees und die Entwicklung der Region.
Den Abschluss bildete der Besuch des Filmmuseums im Schloss Klein Loitz. Dort standen unter anderem das Leben und Wirken der Schauspielerin Romy Schneider sowie die Rolle der deutschen Filmindustrie während der Zeit des Nationalsozialismus im Mittelpunkt der Ausstellung.
Mit dem Bundestreffen blickt der Gubener Heimatbund auf zwei gelungene Tage zurück, die sowohl der Vereinsarbeit als auch dem gemeinsamen Erinnern und dem Austausch dienten.