Mitgliederversammlung
Neumitglieder
Deutsch-polnisches Präsidium der Euroregion
Tobias Schick übernimmt im Mai den Euroregionsvorsitz von Harald Altekrüger
Am 24. April 2026 fand die Mitgliederversammlung der Euroregion Spree-Neiße-Bober e.V. im Stadthaus in Cottbus statt. Im Fokus standen die turnusmäßigen Vorstandswahlen. Landrat Harald Altekrüger kandidierte nicht erneut und wurde nach 16 erfolgreichen Jahren als Euroregionspräsident von den Vereinsmitgliedern einstimmig zum Ehrenpräsidenten gewählt.
Als sein Nachfolger wurde der Cottbuser Oberbürgermeister Tobias Schick - ebenfalls ohne Gegenstimme - bestätigt. Den Posten des stellvertretenden Vereinsvorsitzenden wird zukünftig der designierte Landrat des Landkreises Spree-Neiße Martin Heusler bekleiden. Im Rahmen der Versammlung ging es neben der Bestätigung des Jahresabschlusses 2025 sowie des Wirtschafts- und Stellenplanes 2026, erfreulicherweise auch um die Aufnahme von drei neuen Mitgliedern. Ganz konkret werden zukünftig sowohl: die Stadt Welzow, der Lausitzer Golfclub und das Netzwerkbüro Bildung in der Lausitz unter dem Dach der Euroregion aktiv sein. Somit steigt die Mitgliederzahl des Vereins erstmalig auf 36 Akteure. Des Weiteren wurde den Anwesenden ein Überblick zu allen aktuellen und geplanten euroregionalen Tätigkeitsfeldern, Projekten und Veranstaltungen angeboten, die entweder über das Kooperationsprogramm INTERREG VI A Brandenburg – Polen, das Deutsch-Polnische Jugendwerk, die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland oder aber durch die Robert-Bosch-Stiftung finanziell unterstützt werden. In der anschließenden Präsidiumssitzung, d.h. dem Treffen des deutschen und des polnischen Euroregionsvorstands, stand zunächst der weitere Fahrplan für die Zukunft der Euroregion auf der Agenda, welcher u.a. die Fortführung und Weiterentwicklung der Grenzinformationspunkte, die Aktualisierung des gegenwärtigen Entwicklungs- und Handlungskonzepts „Vision 2030“ (EHK) sowie die Überprüfung und Weiterentwicklung der euroregionalen Strukturen in den Blick nimmt. Im Anschluss ließen es sich auch die polnischen Vorstandsmitglieder nicht nehmen, Harald Altekrüger herzlich für die vertrauensvolle Arbeit zu danken. Im Ergebnis der beiden Treffen sagte Euroregionspräsident Harald Altekrüger:
„Mit den heutigen Sitzungen endet für mich ein ganz besonderes Kapitel. Ich denke, dass wir zusammen mit unserer Geschäftsstelle, den Vorstandsmitgliedern und Mitgliedern seit 2010 viele positive Entwicklungen anschieben konnten, welche Deutsche und Polen zwischen Spree, Neiße und Bober noch näher zusammengebracht haben. Auch nach meinem Eintritt in den Ruhestand werde ich der Euroregion weiterhin sehr gern verbunden bleiben.“
Der designierte Euroregionspräsident Tobias Schick ergänzte:
„Ich freue mich sehr darauf in Kürze meine Aufgabe als Euroregionspräsident anzutreten und möchte meinen Beitrag dazu leisten, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit - gemeinsam mit den polnischen Freundinnen und Freunden - weiter auszubauen. Bereits in meiner früheren Funktion als Geschäftsführer des Stadtsportbundes konnte ich den unglaublichen Mehrwert niedrigschwelliger Begegnungen im Rahmen des Kleinprojektefonds kennenlernen oder jetzt als Oberbürgermeister, die kraftvolle Kooperation deutscher und polnischer Parkanlagen und Schlösser begleiten. Diese und viele weitere Initiativen benötigen auch in der Zukunft Rückenwind. Dafür möchte ich mich zusammen mit unserer Geschäftsstelle und den euroregionalen Gremien stark machen.“