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Raumbachbote – Amt- und Informationsblatt der Gemeinde Heinsdorfergrund
Ausgabe 6/2026
Vereinsnachrichten
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Vogtlandspiele 2026 im Tischtennis: Nachwuchs zeigt Klasse – und das Ehrenamt seine Stärke

Eröffnung der Vogtlandspiele im Tischtennis durch Oliver Großpietzsch und Ramona Werner

Siegerinnen Mädchen U13 mit Alina Bauer und Fanni Tunger rechts im Bild

Sieger Altersklasse U9 mit Adrian Dommaschk (Platz 2) und Leonard Großpietzsch (Platz 1)

Spannende Ballwechsel, konzentrierte Gesichter und viel Applaus an den Tischen: Die Vogtlandspiele 2026 im Tischtennis haben eindrucksvoll gezeigt, wie lebendig die Nachwuchsarbeit in der Region ist. Bei der Spielvereinigung Heinsdorfergrund 02 in Unterheinsdorf gingen an zwei Turniertagen insgesamt 73 Kinder und Jugendliche in den verschiedenen Altersklassen an den Start. Aus Sicht des Kreisfachverbandes Tischtennis Vogtland war es ein rundum gelungenes Turnier.

Schon die jüngste Altersklasse machte deutlich, dass der Tischtennissport im Vogtland eine breite Basis hat. In der U9 setzte sich Leonard Großpietzsch von der SpVgg Heinsdorfergrund 02 durch. Zweiter wurde sein Vereinskamerad Adrian Dommaschk, Rang drei ging an Charlotte Lenk vom VfB Lengenfeld 1908. Ergänzt wurde der Einzelwettbewerb der U9 durch Geschicklichkeitsspiele – ein Format, das nicht nur Ergebnisse, sondern vor allem Technik, Koordination und Spielfreude in den Mittelpunkt stellte.

Auch in den weiteren Nachwuchsklassen gab es starke Leistungen. Bei den U11-Mädchen feierte der VfB Lengenfeld 1908 durch Ella Liebing und Kira Diukova einen Doppelerfolg. In der U11-Konkurrenz der Jungen dominierte Post SV Plauen mit Theo Kirschner und Luke Pietzsch auf den ersten beiden Plätzen. Anthony Klenk von der SG Jößnitz sowie Kira Diukova vom VfB Lengenfeld 1908 komplettierten das Podest.

In der Altersklasse U13 gingen die Siege an Lilly Reuter vom TTV Erlbach 1984 bei den Mädchen und Carlos Goebel vom Post SV Plauen bei den Jungen. Dahinter zeigte sich die Breite des Feldes: Podestplätze gingen unter anderem an den TTV Auerbach, die SpVgg Heinsdorfergrund 02, den VfB Lengenfeld 1908 und den TTV Falkenstein. Gerade diese Verteilung machte deutlich, dass die Nachwuchsarbeit nicht nur von einzelnen Vereinen getragen wird, sondern im gesamten Vogtland auf vielen Schultern ruht.

Bei den U15-Mädchen gewann Alina Jenner vor Magdalena Röder vom TTV Auerbach und Charlotte Scharm von der SpVgg Heinsdorfergrund 02. In der U15 der Jungen setzte sich Richard Förster vom TTV Falkenstein durch. Paul Schenker von der SpVgg Heinsdorfergrund 02 belegte Rang zwei, die dritten Plätze gingen an Lukas Sommerfeld vom TSV Oelsnitz und Pepe Czyzykowski vom VfB Lengenfeld 1908.

Auch die ältesten Nachwuchsklassen boten sehenswerten Tischtennissport. Bei den U19-Mädchen siegte Lena Burger vom Post SV Plauen. Franziska Heuck vom VfB Lengenfeld 1908 wurde Zweite, gefolgt von Nelly Wagner vom Post SV Plauen und Alissa Michaelis vom VfB Lengenfeld 1908. In der U19 der Jungen gewann Pascal Faust vom VfB Lengenfeld 1908 vor Liam Bauer vom SV Coschütz. Die dritten Plätze belegten Klym Udovychenko von der SG Blau-Weiß Reichenbach und Dominik Ullrich vom VfB Lengenfeld 1908.

Neben den sportlichen Erfolgen fiel vor allem die große Zahl der beteiligten Vereine ins Gewicht. Vertreten waren unter anderem die SpVgg Heinsdorfergrund 02, der VfB Lengenfeld 1908, Post SV Plauen, TTV Auerbach, TTV Erlbach 1984, TTV Falkenstein, SG Jößnitz, TSV Oelsnitz, SV Coschütz, SG Blau-Weiß Reichenbach, SG Pfaffengrün und SV Muldenhammer. Besonders der VfB Lengenfeld 1908, Post SV Plauen, die SpVgg Heinsdorfergrund 02 und der TTV Falkenstein konnten sich mehrfach in den Ergebnislisten platzieren.

Dass die Vogtlandspiele reibungslos über die Bühne gingen, war jedoch nicht allein den Aktiven an den Tischen zu verdanken. Einen wesentlichen Anteil am Erfolg hatte die Turnierleitung, die beide Turniertage mit Übersicht, Ruhe und klarer Struktur begleitete. Spielansetzungen, Abläufe und Ergebnisse wurden zuverlässig koordiniert, sodass der sportliche Wettbewerb jederzeit im Mittelpunkt stehen konnte.

Ebenso wichtig war der Einsatz der Betreuerinnen und Betreuer. Sie unterstützten die jungen Spielerinnen und Spieler zwischen den Partien, gaben Hinweise, motivierten nach Niederlagen und freuten sich mit ihnen über gewonnene Spiele. Gerade bei einem Nachwuchsturnier ist diese Begleitung unverzichtbar: Sie vermittelt Sicherheit, stärkt das Selbstvertrauen und macht aus einem Wettkampf ein gemeinsames Erlebnis.

So wurden die Vogtlandspiele 2026 im Tischtennis nicht nur zu einem sportlichen Kräftemessen, sondern auch zu einem sichtbaren Zeichen für Gemeinschaft und Ehrenamt im regionalen Sport. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie viel Engagement in den Vereinen steckt – und wie groß die Begeisterung für Tischtennis im Vogtland ist.