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Amtsblatt für die Stadt Herzberg (Elster) mit Bekanntmachungen der Stadt
Ausgabe 13/2026
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Grund- und Oberschule | Jugendoffizier zu Gast

 

Weltweite Krisen und wie sie uns betreffen

In der ersten Schulwoche erlebten die 10. Klassen der Grund- und Oberschule „Johannes Clajus“ zwei interessante Projekttage mit Hauptmann Nico Helm, Jugendoffizier aus Cottbus.

Am ersten Projekttag beschäftigten wir uns intensiv mit verschiedenen globalen Problemen. Dazu gehörten auch Seuchen und Pandemien, wie zum Beispiel das Corona Virus, die zeigen, wie schnell Krankheiten sich verbreiten können. Wir alle wissen: Der Klimawandel bedroht das gesamte Ökosystem und damit die Menschheit. Außerdem haben wir weitere Probleme kennengelernt, die alle miteinander zusammenhängen, wie Ressourcenknappheit, Terrorismus, fragile Staaten oder die Gefährdung des Welthandels und der Energieversorgung. Durch Diskussionen und Gruppenarbeiten sowie Vorträge konnten wir die Zusammenhänge besser verstehen und erkennen. Unsere Erkenntnis ist „Diese Katastrophen können wir nur gemeinsam angehen“ und „Egal wo wir wohnen, die Probleme betreffen uns alle.“

Am zweiten Projekttag stand ein spannendes und eindrucksvolles Simulationsspiel im Mittelpunkt, das sich mit dem Krieg in der Ukraine beschäftigte. Wir versetzten uns in die Rolle von Politikern fiktiver Länder, die genau dieselben Konflikte hatten wie alle Beteiligten am Ukraine-Konflikt. Daneben gab es die Weltpresse, die Fragen stellte und auf Antworten der Minister und Kanzler hoffte. Einige Schüler übernahmen die Rolle der UNO, die den Weltfrieden als Ziel hat. Während der Simulation haben alle Beteiligten viel diskutiert, ihre Ziele begründet und nach Lösungen für Probleme gesucht. Am Ende wurden die Ergebnisse schließlich präsentiert und eine Lösung gefunden, bei der es nicht zum Krieg kam.

Das Rollenspiel machte deutlich, wie komplex und schwierig Konflikte sein können. Wir erfuhren, wie politische Entscheidungen, Sicherheit, humanitäre Hilfe und persönliche Schicksale eng miteinander verbunden sind. Gleichzeitig wurde uns bewusst, wie wichtig Empathie und Verständnis sind, um friedliche Lösungen zu finden und Leid zu verhindern.

Neben dem Rollenspiel diskutierten wir auch über die Ursachen des Krieges, welche Auswirkungen er auf die Menschen vor Ort und weltweit hat, sowie mögliche Wege zur Beendigung des Konflikts. Durch diese aktive Auseinandersetzung konnten wir unser Wissen vertiefen und eigene Meinungen und Ideen zum Friedenserhalt entwickeln.

Der Tag zeigte uns, dass Krieg nicht nur auf Karten oder im Fernsehen stattfindet, sondern dass hinter jedem Thema echte Menschen mit realen Gefühlen und Träumen stehen.

Madison Burger 
Schülerin der Klasse 10b