Feierliche Gesteinstaufe (v. l. n. r.: Andreas Günther-Plönes, Carsten Hahn, Jörg Höllmüller, Katrin Kleeberg, Dr. Manuel Lapp, Andreas Beger)
Enthüllung eines Gedenksteins (v. l. n. r.: Eva Pretzsch, Philipp Wiedemann (Steinmetz), Josefine Schattanek, Thomas Paul, Carsten Hahn, Frank Stockmann)
Rund 300 Gäste wollten am 20. September dabei sein als am Nationalen Geotop „Porphyrfächer“ bei Mohorn-Grund der RHYOLITH feierlich zum Gestein des Jahres 2026 getauft wurde.
Initiator der alljährlichen Gesteinstaufe ist ein Kuratorium unter Mitwirkung des Berufsverbandes Deutscher Geowissenschaftler e. V. und des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie. Da unser „Porphyrfächer" ebenfalls zu den Rhyolithen gehört, lag es nah, die Planung und Durchführung der Veranstaltung in die erfahrenen Hände des GEOPARK Sachsens Mitte zu übertragen. Schließlich hat der Verein bei seinen Tagen des offenen Steinbruchs unter Beweis gestellt, dass man Events kann. Mehr als ein halbes Jahr Planungen hat es gebraucht und es war schließlich ein voller Erfolg.
An dieser Stelle ein Mega-Dankeschön an alle beteiligten Aussteller und Händler, an alle Kulturschaffenden und an das Team der Hetzdorfer „Sumpfmühle“ für das leckere Catering sowie für die gesamte Zeltlogistik! Ein ebenso großer Dank geht auch an die Stadtverwaltung Wilsdruff sowie das Team vom „Grün Werk“, die unsere Festlocation so toll aufbereitet haben.
Nach offizieller Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden Andreas Beger folgen Grußworte und drei interessante Fachvorträge über den Rhyolith, die heftige vulkanische Vergangenheit unserer Heimat sowie über unseren GEOPARK. Im Anschluss haben sich Vertreter der beteiligten Institutionen auf den Hang begeben, um gemeinsam mit einem Glas Sekt das Gestein des Jahres 2026 zu taufen. Um diesen Tag und die große Ehre in öffentlicher Erinnerung zu halten, hatte der GEOPARK beschlossen, einen Gedenkstein zu errichten. In bemerkenswerter Initiative haben unser Vereinsmitglied und Geologe Frank Stockmann zusammen mit dem Steinmetzbetrieb Philipp Wiedemann eine Stele mit regionalen Calderagesteinen Rhyolith und Andesit geschaffen. Auch dafür unser Dank!
Nach dem offiziellen Teil konnten dann endlich die Musiker vom Trio „folkverjazzt“ die MO-GRU-KIDS, der Chore "terzschlag" sowie die „elbscheechen“ für einen stimmungsvollen Abschluss sorgen