Gehölz- und Obstbaumschnitt am Aussichtsturm Striegistal, Böhrigen
Gehölz- und Obstbaumschnitt an einer Obstwiese in Nossen
Damit es in den Kommunen des Klosterbezirk Altzella künftig fachgerecht grünt und blüht, haben die Mitarbeiter der Bauhöfe noch einmal die Schulbank gedrückt – oder besser gesagt: die Scheren in die Hand genommen. Im Februar und März drehte sich alles um die naturnahe Baum- und Heckenpflege.
Unter der Leitung der Experten Christoph Pröger und Christof Altmann und organisiert vom Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Sachsen e.V. tauchten die Teilnehmer tief in die Welt der Gehölze ein. Veranstaltet wurde das Ganze vom Regionalentwicklung Klosterbezirk Altzella e.V. im Rahmen der LEADER-Förderung.
Auf dem theoretischen Lehrplan stand Baumphysiologie, Sortenkenntnis, Schnittarten und Werkzeugkunde.
Ran an die Äste! Denn grau ist alle Theorie. Deshalb ging es beim ganztägigen Workshop raus in die Natur. Aufgeteilt in drei Gruppen konnten die Teilnehmer das Gelernte an Halb- und Hochstamm-Obstbäumen sowie an Hecken anwenden.
Die zentrale Frage war dabei immer: „Wie reagiert das Gehölz auf meinen Schnitt?" Denn wer versteht, wie ein Baum „tickt", kann ihn lebenslang gesund erhalten.
Das Fazit: Mit frischem Wissen, geschärftem Blick - und geschärftem Werkzeug - sind die Bauhof-Teams nun bestens gerüstet, um die Bäume und Hecken in unserer Region fachgerecht in Form zu bringen. Die Teilnehmer haben sich eine Fortsetzung gewünscht, um zu sehen, wie der Schnitt im Folgejahr aussehen soll.
Text/Bilder: Regionalentwicklung Klosterbezirk Altzella e.V.