Am 7. Mai 2026 präsentierte Herr Jonny Lasch im Ratssaal des Gemeindeamtes Halsbrücke eine Ausstellung mit zahlreichen Spielsachen und Haushaltsgegenständen aus DDR-Zeiten. Kinder und Erwachsene hatten dabei die Möglichkeit, in die Vergangenheit einzutauchen, Erinnerungen aufleben zu lassen und viele der ausgestellten Gegenstände aus nächster Nähe zu erleben.
Seit vielen Jahren sammelt Herr Lasch mit großer Leidenschaft historisches Kinderspielzeug sowie Gegenstände des täglichen Lebens aus der DDR. Seine umfangreiche Sammlung bildet die Grundlage für die regelmäßig stattfindenden Ausstellungen, die bei Besucherinnen und Besuchern aller Generationen auf großes Interesse stoßen.
Die Ausstellungen verfolgen jedoch nicht nur einen kulturellen und geschichtlichen Zweck. Seit nunmehr zehn Jahren stellt Herr Lasch die dabei eingehenden freiwilligen Spenden in den Dienst einer guten Sache. Die gesammelten Gelder kommen den Kinderhospizen in Dresden und Chemnitz zugute und unterstützen Familien mit schwerstkranken Kindern in ihrem oftmals herausfordernden Alltag.
Im Rahmen der Veranstaltung konnten die diesjährigen Spendengelder öffentlich an Frau Annette Lindacker vom Kinderhospiz Dresden und Frau Kathleen Theilinger vom Kinderhospiz Chemnitz übergeben werden. Begleitet wurde die Spendenübergabe von Frau Paulina Richter, persönliche Referentin des Landrates des Landkreises Mittelsachsen, sowie Herrn Sebastian Thümmler, Bürgermeister der Gemeinde Halsbrücke.
Anlässlich seines zehnjährigen Spendenengagements möchten wir Herrn Lasch unseren herzlichen Dank und unsere Anerkennung aussprechen. Sein Einsatz verbindet auf besondere Weise die Bewahrung regionaler Alltagsgeschichte mit sozialer Verantwortung. Mit seinem Engagement trägt er nicht nur dazu bei, Erinnerungen lebendig zu halten, sondern unterstützt zugleich Familien, die auf Hilfe und Begleitung angewiesen sind.
Für diese langjährige und großzügige Unterstützung sagen wir: Herzlichen Dank und weiterhin viel Erfolg für die kommenden Jahre.
„Der Teller endet nicht am Rand …“ – ein Gedanke, der das Engagement von Herrn Lasch treffend beschreibt und verdeutlicht, dass Mitmenschlichkeit weit über die eigenen Grenzen hinausreicht.