Auch an der Jakobus-Kirche in Rottmersleben befindet sich ein Stempelkasten.
Ein weiteres Wanderprojekt stand auf dem Plan vom Harzer Wanderkaiser Thomas von Potsdam I. (Thomas Pecht). In der Hohen Börde ging er auf die Holunder-Entdeckungstour. Für das Amts- und Mitteilungsblatt der Gemeinde Hohe Börde schildert er seine Eindrücke:
„Es gilt 19 Stempelstellen abzuwandern, welche auf einer Stempelkarte verzeichnet sind. Für das Öffnen der Stempelkästen benötigt man einen Zahlencode. Um diesen zu erhalten müssen teilweise Informationen zum jeweiligen Ort gefunden werden oder am Kasten ist die Kombination in einem Text versteckt. Ab zehn gesammelten Stempeln wird man mit einer ‚Holunderwandernadel‘ belohnt, wer alle Stempel hat, bekommt die Premium-Wandernadel. Diese können gegen Vorlage der Stempelkarte im Freiwilligenbüro in Irxleben abgeholt werden.“
Insgesamt fünfmal reiste der Wanderkaiser von Potsdam aus mit dem Zug und dem BördeBus in die Hohe Börde. Auf seinen Wanderungen lernte er die Hohe Börde, ihre Ortschaften und lokalen Besonderheiten, wie zum Beispiel die Kirchen oder Sagen vom kopflosen Reiter sowie Elfen, die in Holunderbüschen leben, kennen. Im Herbst 2025, pünktlich zur Reife der Holunderbeeren, fand die letzte Wandertour durch die Dörfer und Landschaft der Hohe Börde statt. Im Freiwilligenbüro erhielt der erfahrene Wanderfan Thomas Pecht mehr als verdient die Premium-Wandernadel als Belohnung für das Einsammeln aller 19 Stempel.
Das Fazit des Wanderkaisers: „Die Hohe Börde ist eine schöne naturbelassene Gegend - sehr zu empfehlen. Anbindungen mit der Bahn sind aus Magdeburg gegeben. Mit dem Bus ist unter der Woche eine bessere Planung möglich als am Wochenende. Mein Rat für weitere Wanderer: Nehmt euch die Zeit für die Orte und auch für die Lösung der Rätsel, die zu den Zahlencodes führen.“