Ein Beratungsangebot für Betroffene von SED-Unrecht und zur Einsichtnahme in die Stasi-Akten bietet der Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in der Hohen Börde an. Termin ist der 17. September 2026 von 10 bis 16 Uhr im großen Sitzungssaal des Rathauses, Irxleben, Bördestraße 8. Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich unter info@lza.lt.sachsen-Anhalt.de oder Telefon: 0391 - 560 15 05.
Menschen, die in der DDR zwangsaussiedelt wurden, Freiheitsentzug in politischer Haft oder durch Einrichtungen der Kinder und Jugendhilfe und berufliche Benachteiligungen erlitten hatten, haben Anspruch auf Rehabilitierung und finanzielle Entschädigung. Für Opfer von SED-Unrecht bietet der Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Beratungen an. Es geht dabei um Fragen zur Rehabilitierung nach dem SED-Unrechtsbereinigungsgesetzen, Anerkennung gesundheitlicher Folgeschäden, psychologischer Unterstützung und Einsichtnahme in die Stasi-Akten. Zudem bietet der Landesbeauftragte Hilfestellung bei der Recherche und Sachverhaltsaufklärung für Menschen, die Erfahrungen im Bereich Adoption bzw. Zwangsadoption in der DDR gemacht haben, und unterstützt Menschen mit gezielter Biografieforschung, die nach Angehörigen suchen, die in der DDR getrennt wurden.
Kontakt:
Beauftragter des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Schleinufer 12, 39104 Magdeburg
Telefon: 03 91 / 5 60-15 01
Telefax: 03 91 / 5 60-15 2
E-Mail: info@lza.lt.sachsen-anhalt.de
Internet: https://aufarbeitung.sachsen-anhalt.de
Weitere Termine:
Haldensleben – Verwaltungsgebäude des LK Börde, Bornsche Straße 2
| 8.4.2026, | 10 bis 16 Uhr | |
| 10.6.2026, | 10 bis 16 Uhr | |
| 9.9.2026, | 10 bis 16 Uhr | 10 bis 16 Uhr |
| Wolmirstedt – Rathaus, August-Bebel-Str. 25, Raum 007 | ||
| 23.4.2026 | 10 bis 16 Uhr | |
| 2.7.2026 | 10 bis 16 Uhr | |
| 8.10.2026 | 10 bis 16 Uhr | |